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Das sind die Chancen für Anleger in China

Jack Ma dürfte derzeit sehr glücklich sein. Hat er doch mit seiner 1999 gegründeten Handelsplattform Alibaba den Börsengang bewältigt und ist unmittelbar im Anschluss auf Platz 1 der reichsten Chinesen gestiegen (gesch. Vermögen: 21 Mrd. US-$).

Das asiatische Pendant zu Amazon liefert alles was das Herz begehrt, selbst Chemikalien lassen sich hier bestellen. Durch das IPO von Alibaba schaut die ganze Welt auf China und Analysten bemühen sich um aussagekräftige Einschätzungen des chinesischen Marktes.

Der Hauptplatz für den Handel mit chinesischen Aktien befindet sich in Shanghai. Unter dem SSE  (Shanghai Stock Exchange) Composite Index werden alle Aktien an der Börse Shanghai gelistet. Daneben gibt es weitere Indizes, welche beispielsweise Chinas 50 größten Unternehmen (Shanghai Stock  Exchange 50 Index) aufführen. Zu den größten Unternehmen zählen u.a. die Bank of China, China Life Insurance, PetroChina und mittlerweile auch Alibaba.

Neben Shanghai existiert noch der Börsenplatz Hong Kong, an dem auch der bekannte Hang Seng Index gelistet ist. Hier drin befinden sich 45 Unternehmen die gut 2/3 der gesamten Marktkapitalisierung Hong Kongs abbilden. Hong Kong genießt nicht zuletzt durch eine eigene Währung (Hongkong Dollar) eine Sonderstellung. Es ist eine autonomische Wirtschaftszone und steht unter deinem demokratischen System. Allerdings mischt sich die Regierung in Peking recht häufig in politische Diskussionen mit ein.


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  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
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„Shanghai-Hongkong Stock Connect“ – Europa darf nach China

So spannend Investments in asiatische Aktien auch sind, Privatanleger konnten diese bisher nur über andere Börsenplätze tätigen, sofern die Werte dort auch gelistet waren. Ein Investment an der Börse Shanghai ist für Privatanleger nicht erlaubt – noch nicht.

„Das Shanghai-Hongkong Stock Connect“ Programm soll zukünftig Investoren aus Europa erlauben ein Investment an der Börse Hongkong zu tätigen. Zwar wird anfangs die Geldmenge begrenzt werden die investiert werden darf, doch alleine dieser Schritt sollte zu einem neuen Kapitel des weltweiten Aktienhandels führen.

Die großen Chancen bieten sich in China vor allem bei Unternehmen, die in dem riesigen Binnenmarkt ihre Zukunft sehen. Wenn die chinesische Mittelschicht weiterhin so stark wächst und Geld für Luxusgüter übrig hat, kann es hier zu vielversprechenden Entwicklungen kommen. Speziell chinesische  Autohersteller, Kleidungsproduzenten und auch Lebensmittelkonzerne dürften hierbei punkten.

Unterschiedliche Klassen: A-, B- und H-Aktien

A-Aktien sind ausschließlich in Shanghai und Shenzhen zu handeln. Sie werden in der chinesischen Landeswährung Renminbi notiert und sind chinesischen Investoren vorbehalten. Die Änderung hat auch Auswirkung auf diese Klasse. Die B-Aktien werden in Dollar notiert. In Shanghai in US-Dollar und in Hong Kong in Hong Kong Dollar. Ausländische Investoren unterliegen hier keinen Restriktionen. H-Aktien werden nur in Hong Kong gehandelt und stehen grundsätzlich allen Investoren offen.

China ist nicht Europa – Risiko für Anleger

Ein Investment in chinesische Titel ist nicht gleichzusetzen mit einer Anlage in europäische Werte. Die Regulierung der Finanzmärkte, Offenlegungsgrundsätze und Bilanzierungsmethoden sind in Europa schon viele Jahre an der Tagesordnung und schützen Anleger vor riskanten Bilanzierungsfehlern oder Willkür des Managements. So kam es jüngst bei der Firma Ultrasonic zu außerordentlichen Geldtransfers in die Tasche der Firmenmanager, die anschließend untergetaucht sind. Aufgrund dieses Skandals rauschte der Aktienkurs um 85% in die Tiefe.

2. Oktober 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Christian Klein. Über den Autor

Christian Klein hat durch eine Ausbildung in der Finanzbranche und ein anschließendes Studium mit Schwerpunkt BWL weitreichende Erfahrungen im Wertpapierhandel sammeln können. Aus persönlichem Interesse setzt er sich weiterhin mit Finanzpolitischen Themen sowie detaillierten Analysen auseinander. Als privater Anleger mit mehr als zehn Jahren Erfahrung befasst er sich mit technischer Analyse und deren Zusammenhang im täglichen Marktgeschehen.