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Derivate – Bombe an Finanzmärkten weiter aktiv: Ein Kommentar

Derivate: praktisch, schnell, handelbar, transparent. So stellt es die Derivate-Industrie da – und liegt daneben. Derivate sind Wertpapiere, deren Entwicklung direkt von anderen Wertpapieren abhängt.

Optionsscheine, Zertifikate oder Aktien-Anleihen etwa. Daran verdienen vor allem: Banken. Wir warnen vor der neuen Flut, gerade angesichts der unglaublichen Schwankungen dieser Tage:

Eine Statistik, die zeigt, wie sehr sich unsere Welt verändert hat. Derivate = die Spekulation auf die Entwicklung zugrundeliegender Werte, haben die Herrschaft in der (Finanz-)welt übernommen. Chancen und Risiken liegen dicht beieinander. Investoren verlieren meist, zeigen wir Ihnen hier.

Täglich bringt Finanzindustrie 1.000 neue Derivaten

Diese Zahl ist eigentlich unvorstellbar. 1.000 neue Derivate, Börsentag für Börsentag. Dies ist der Ausstoß der Zertifikateindustrie. Und eine Gefahr für Investoren, der Sie allerdings einfach entkommen können. Zum Hintergrund:


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  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

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Nicht für alle Derivate finden sich Käufer, diese Derivate kann die Bank dann einfach vom Markt nehmen. Aber:

Die Konkurrenz ist groß. Und das ist das Problem, vor dem wir Sie warnen müssen. An sich belebt Konkurrenz ja das Geschäft zu unseren Gunsten auf der Käufer-Seite. Hier aber verlassen die Anbieter in der Regel den Markt des Seriösen.

Zahl des Tages: Derivate ungefähr 600 Billionen US-Dollar „schwer“

600.000 Milliarden US-Dollar oder, da 1.000 Milliarden 1 Billion sind, 600 Billionen US-Dollar geistern als so genannte „Derivate“ um die Welt. Derivate sind abgeleitete Wertpapiere. Also Papiere, die auf die Wertentwicklung anderer Werte lauten. Zertifikate auf Indizes etwa. Eine Bombe für die meisten Investoren – sehen Sie selbst.

Diese Zahlen sind unvorstellbar hoch, deshalb eine kleine Orientierung, die ich mir selbst gebgen musste. Deutschland hat Schulden in Höhe von etwa 1,6 Billionen US-Dollar. Die USA haben Schulden in Höhe von ungefähr 13 Billionen US-Dollar.

Zehnfache der jährlichen Weltwirtschaftsleistung in Derivaten gehandelt

Oder: die jährliche Wirtschaftsleistung liegt bei ungefähr 60 Billionen US-Dollar, also einem Zehntel. Alles, was darüberhinaus gehandelt wird, ist wirtschaftlich betrachtet reine Spekulation.

GeVestor meint: täglich floppen alleine ungefähr 200 Hebelzertifikate in Deutschland und verfallen wertlos. Auch dies Derivate – die meistns Privatinvestoren betreffen. Finger davon, so unsere ganze Empfehlung. Wer mit Derivaten Geld verdienen möchte, der kann dies nur an Märkten, die er nachhaltig beobachtet.

Ein Beispiel sind Indexzertifikate, am besten ohne feste Laufzeit. Kaufen Sie etwa ein Indexzertifikat auf den Dax ohne Laufzeiten. Nur beispielhaft: an der Münchner Börse zahlen Sie keinen „Spread“ (Unterschied zwischen An- und Verkaufskosten).

Gefährlichere Derivate lauten etwa auf Währungen. Wer an diesem Markt Geld verdienen möchte, hält sich am besten an Fachanalysten, die komplett unabhängig sind. Denn: die Interessen an diesem Markt sowie die Fähigkeiten sind in der Regel undurchschaubar.

3. März 2010

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Janne Joerg Kipp. Über den Autor

Janne Joerg Kipp ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.