Die 10 größten Unternehmen Deutschlands

Vor allem die Automobilhersteller gehören zu Deutschlands Zugpferden. Das sind die Top 10 der umsatzstärksten Unternehmen des Landes. (Foto: Fabrik Bilder / Shutterstock.com)

Misst man die Größe eines Unternehmens nach seinem Umsatz, so heißt die weltweite Nummer eins Walmart. Mit 483,87 Mrd. US-$ sind die Erlöse des weltgrößten Einzelhändlers fast doppelt so hoch wie die von Volkswagen, der deutschen Nummer eins unter den 10 größten deutschen Unternehmen.

Dabei war 2017 für die deutschen Konzerne ein Rekordjahr. Bei fast allen stiegen – gerade im internationalen Geschäft – Umsätze, Gewinne und meist auch die Zahl der Mitarbeiter. Das sind die 10 größten Unternehmen in Deutschland nach Umsätzen (Bilanzen 2017).

10. Deutsche Post DHL (60,44 Mrd. € Umsatz)

Als einer der Weltmarktführer im Bereich Logistik verzeichnet die Deutsche Post DHL Zuwächse, die vor allem aus der Flut von Zustellungen durch Online-Bestellungen herrühren. Die Aussichten im Paket- und Expressgeschäft sind glänzend. Der Umsatz stieg um 5,4% auf 60,44 Mrd. €, der Gewinn um 2,8% auf 2,71 Mrd. €. Und die Zahl der Mitarbeiter legte auf 519.544 zu.

9. Münchner Rück (62,24 Mrd. € Umsatz)

Der größte Rückversicherer der Welt, der über die ERGO Gruppe auch im Erstversicherungsgeschäft aktiv ist, hatte mit Naturkatastrophen und niedrigen Zinsen zu kämpfen, konnte aber seine Vorjahresumsätze mit 62,24 Mrd. € knapp wiederholen. Allerdings gab der Gewinn bei der Münchner Rückversicherung (Munich Re) erheblich nach und landete bei 375 Mio. €. Die Zahl der Mitarbeiter reduzierte sich leicht auf 42.410.

8. Uniper (72,24 Mrd. € Umsatz)

Uniper ist der einzige Konzern unter den deutschen Top-Ten, der im Mdax gelistet ist. Der im Herbst 2016 von E.on abgespaltete Kraftwerksbetreiber ist in Europa sowie Russland und im Energiehandel weltweit aktiv. Der Umsatz legte um 7,36% auf 72,24 Mrd. € zu. Die Anfangsverluste wegen Abschreibungen auf Großkraftwerke in Höhe von 3,2 Mrd. € konnten auf 538 Mio. € verringert werden. Uniper beschäftigt 12.280 Mitarbeiter.


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7. Deutsche Telekom (80,83 Mrd. US-$ Umsatz)

Der Telekommunikationsriese baut nun verstärkt auch mit integrierten Netzen und Clouddiensten seine dominierende Marktposition aus. Die Deutsche Telekom erwirtschaftete 74,95 Mrd. € Umsätze, 2,53% mehr als im Vorjahr. Um fast 30% stieg der Gewinn auf 3,46 Mrd. €. Die Zahl der Mitarbeiter ist mit 217.349 nahezu konstant.

6. Bosch (80,87 Mrd. US-$)

Der größte Autozulieferer der Welt firmiert unverändert als GmbH – und wächst weiter. Ein neues Werk in Mexiko ist in Planung. Der Umsatz legte um 6,7% auf 78 Mrd. € zu. Der operative Gewinn stieg von zuvor 4,3 Mrd. € auf 5,1 Mrd. €. Die Robert Bosch GmbH beschäftigt insgesamt 405.000 Mitarbeiter.

5. Siemens (83,05 Mrd. € Umsatz)

Siemens wächst, ohne aber größer werden zu wollen. Der Konzern treibt mit Abspaltungen verschiedener Geschäftssparten seine Umstrukturierung voran und ist auf dem Weg vom Mega-Multi-Konzern zum „Flottenverbund“. Der Begriff einer Holding wird vorerst noch vermieden. Bei den Umsätzen schaffte Siemens ein Plus von 4,28% auf 83,05 Mrd. €. Der Gewinn stieg um 13% auf 6,05 Mrd. €. Ebenso stieg die Zahl der Mitarbeiter auf 372.000.

4. BMW (98,69 Mrd. € Umsatz)

Mit der Mischung aus sportlichem Image und solider Technik kann BMW nach wie vor weltweit punkten. Nach BMW und MINI hat der Konzern mit Rolls-Royce eine dritte starke Marke im Portfolio. Neben den PKW verzeichnen auch Motorräder neue Absatzrekorde. Der Umsatz stieg um 4,5% auf 98,68 Mrd. €, der Gewinn legte gar um 25,6% auf 8,62 Mrd. € zu. BMW beschäftigt 129.932 Mitarbeiter.

3. Allianz (108,65 Mrd. € Umsatz)

Nach Umsätzen ist die Allianz einer der größten Versicherer weltweit und in 70 Ländern aktiv. Trotz anhaltend niedriger Zinsen legten sie um 3,7% auf 108,65 Mrd. € zu. Unterm Strich blieb ein leicht erhöhter Gewinn von 6,8 Mrd. €. Der Konzern treibt die Digitalisierung weiter Teile seiner Geschäfte voran und schafft dafür sogar ein eigenes Vorstandsressort. Unverändert sind 140.550 Mitarbeiter bei der Allianz beschäftigt.

2. Daimler (164,33 Mrd. € Umsatz)

Weltweit gilt Daimler als Vertreter des Premiumsegments schlechthin. In China und den USA sorgt die anhaltende Nachfrage für Rekordabsatzzahlen, bei denen sich Daimler mit BMW um den ersten Platz streitet. Die Umsätze konnten um 7,2% auf 164,33 Mrd. € zulegen. Der Gewinn um 23,5% uf 10,53 Mrd. €. Auch die Zahl der Mitarbeiter stieg leicht auf 289.321.

1. Volkswagen (230,68 Mrd. € Umsatz)

Selbst nach dem Dieselskandal, der 2015 begann und rund 24 Mrd. € kostete, ist Volkswagen nicht aufzuhalten. Die alte und seit 2017 wieder neue Nummer eins vor Toyota kam auf ein Umsatzplus von 6,17% auf 230,68 Mrd. € und ist so mit großem Abstand an der Spitze der 10 größten Unternehmen Deutschlands. Der Gewinn stieg gar um rund 120% auf 11,35 Mrd. €. Die Zahl der Mitarbeiter legte auf 642.293 zu.


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Ralf Hartmann
Von: Ralf Hartmann. Über den Autor

Ralf Hartmann arbeitet seit vielen Jahren im Bereich Wirtschaft und Finanzen und hat dabei stets besonders das Wohl des Lesers im Blick. Sein Ziel: Aufklären über Anlagemöglichkeiten und Chancen für interessierte Anleger.

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