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Online-Banking: Wie sicher ist das Web-Verfahren?

von David Gerginov

Sind Sie schon online oder zögern Sie noch? Online-Banking geht schnell und einfach. Doch wie sicher ist das Verfahren eigentlich? > Mehr

Bank & Geld

Sparbuch verloren – was tun?

von David Gerginov

Ein verlorenes Sparbuch sollte schnell der Bank gemeldet und gesperrt werden. In fremden Händen kann es zu finanziellem Schaden führen. > Mehr

Bank & Geld

So lösen Sie einen Scheck ein

von David Gerginov

Eine Lohnzahlung, ein Geschenk oder eine Rückerstattung – wer einen Scheck erhält, sollte wissen wie und wo er ihn einlöst. > Mehr

Schild einer Bank
Bank & Geld

Basiskonto: Das Konto für Jedermann

von Peter Hermann

Das Basiskonto garantiert den Menschen, am modernen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben teilnehmen zu können – eine Definition. > Mehr

Bank & Geld

Im Sterbefall ein Konto auflösen: Das ist zu beachten

von Ralf Hartmann

Wer im Sterbefall ein Konto auflösen will, braucht einen Erbschein. Bis dahin sind Transaktionen nur mit Vollmacht oder Testament möglich. > Mehr

Bank & Geld

Welche Bankgebühren sind unzulässig?

von Peter Hermann

Im Dschungel der Bankgebühren blicken Kunden oft nicht mehr durch. Welche Forderungen legal sind und welche nicht, ist nicht immer klar. > Mehr

Fassade einer modernen Bank. Animiert. Darauf ist der Schriftzug © Pixelwolf – Fotolia.com
Bank & Geld

Bankenkrise: So sollen kleinere Banken krisenfest gemacht werden

von Ralf Hartmann

Die BaFin wendet nun bei kleinen und mittleren Banken eine Krisentauglichkeitsprüfung an, so wie bisher die EZB bei Großbanken. > Mehr

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Bank und Geld: Das ewige Lied der Geldschöpfung

Bank und Geld gehört ebenso zu den weltweit unumstößlichen Paarungen wie Vermögen und Steuer.

Doch besonders finanzinteressierten Anlegern sollte bewusst sein, welche Wechselwirkungen zwischen den Institutionen und der Währung existieren.

Wie Banken Geld erschaffen

Das wichtigste Privileg gleich zu Beginn: Banken können Geld schöpfen, also aus dem Nichts heraus entstehen lassen.

Diese Funktion ist in einer Marktwirtschaft zwar von besonderer Bedeutung, hat unkontrolliert genutzt aber auch ihre Schattenseiten.

Alles beginnt mit der Mindestreserve bei der Zentralbank. Dabei handelt es sich um eine minimale Geldmenge, die von jeder Geschäftsbank bei der EZB hinterlegt werden muss, um im Krisenfall verfügbar zu sein.

In Europa ist diese Mindestreserve auf 2% des gesamten Buchgeldes festgelegt, das die Geschäftsbank ihren Kunden gutgeschrieben hat.

Mit anderen Worten: Lediglich 2% der gutgeschriebenen Summe muss tatsächlich vorhanden sein, alles Weitere wird auf dem Papier bzw. im Computersystem geschaffen.

Wenn eine Bank einem Kunden also einen Kredit über 20.000 Euro bewilligt, muss sie davon nur 400 Euro wirklich besitzen und auf ihrem Zentralbankkonto hinterlegen, der Rest entsteht erst in diesem Moment.

Wie jeder weiß erheben Banken Gebühren in Form von Zinsen für verliehenes Geld. In diesem Fall kann die Bank aber nicht nur Zinsen auf die vorher schon existenten 400 Euro erheben, sondern auf die gesamte Kreditsumme von 20.000 Euro.

Die Mindestreserve bei der EZB

In einem anderen Fall wird es beim Thema Bank und Geld aber noch interessanter. Nehmen wir einmal an, die Bank verfügt für ein sehr großes Darlehen gar nicht über die entsprechende 2%-Mindestreserve bei der Zentralbank.

In diesem Fall kann sie den Kredit trotzdem an den Kunden vergeben und leiht sich die fehlende Reserve selber wiederum von der EZB.

Die Geschäftsbank zahlt dann natürlich ebenfalls Zinsen dafür (den so genannten Leitzins), sorgt aber dafür, dass ihre Zinseinnahmen durch den Kunden höher ausfallen.

Selbst wenn also nicht einmal die Sicherheitsreserve vorhanden ist, kann eine Bank Geld aus dem Nichts erschaffen und für dieses neu erschaffene Geld Zinsen erheben.

Dieses System hat zur Folge, dass es generell wesentlich mehr Buchgeld als reales Bargeld gibt. Sollte es zum theoretischen Fall kommen, dass fast alle Kunden ihr gesamtes Vermögen ausgezahlt bekommen möchten, so würde das nicht funktionieren.

Es gibt nicht genügend Bargeld

Auch wenn die Banken also suggerieren, dass jeder Kunde allzeit sein Geld abheben könnte, sind die tatsächlich sehr interessiert daran, dass möglichst alle Geschäfte nur digital im System abgewickelt werden und niemand das Bargeld sehen möchte.

Wie Sie sehen ist das wechselseitige System von Banken und Geld recht komplex und fußt auf einigen Grundlagen, die den logischen Intuitionen der Bürger zuwiderlaufen.

Hier auf GeVestor finden Sie zahlreiche Artikel und Videobeiträge zu weiteren Hintergründen und Mechanismen.

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