Auffällige Käufe bei NextEra Energy-Aktie

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Heute möchte ich Ihnen wieder über auffällige Aktientransaktionen von Vorständen oder renommierten Hedgefonds berichten. Denn wer sollte die zukünftige Entwicklung in den Firmen besser beurteilen können als die Vorstände oder Großaktionäre, die ganz nah am Puls der Zeit sind?

Aktientransaktionen dieser Personen können Ihnen wichtige Informationen liefern. Besonderen Informationsgehalt haben dabei die Aktienkäufe. Das hat einen einfachen Grund: Während es für Verkäufe vielfältige Gründe gibt, dürfte ­hinter massiven Aktienkäufen vor allem eins stecken: Die Intention Geld zu verdienen.

Anbei finden Sie drei Firmen, die in der vergangenen Woche durch interessante Insidertransaktionen aufgefallen sind:

NextEra Energy:

Beim Energie-Konzern NextEra Energy setzt sich das positive Sentiment unter den Firmeninsidern weiter fort. Aktienkäufen im Mai und Juni folgte jetzt ein signifikanter Kauf des Vorstands John Ketchum. Zum Kurs von 78,33 Dollar legte sich Ketchum 12.909 Aktien ins Portfolio. Für die Käufe musste der Firmeninsider 1,01 Millionen Dollar auf den Tisch legen.

Die NextEra Energy (bis Mai 2010 FPL Group) ist ein amerikanisches Energieunternehmen mit Firmensitz in Juno Beach, Florida, dessen Geschichte bis ins Jahr 1925 zurückreicht. NextEra Energy operiert über drei Tochterunternehmen in 27 US-Bundesstaaten und ist eigenen Angaben zufolge führend in Solar- und Windenergie in den Vereinigten Staaten. Zum 31. Dezember 2021 verfügte das Unternehmen über eine Netto-Stromerzeugungskapazität von ca. 28.564 Megawatt, ca. 77.000 Leitungsmeilen an Übertragungs- und Verteilungsleitungen und 696 Umspannwerke. Das Unternehmen versorgt rund 11 Millionen Menschen mit etwa 5,7 Millionen Kundenkonten an der Ost- und unteren Westküste Floridas.

Bed Bath & Beyond

Der Aktienkurs des US-Einzelhändlers Bed Bath & Beyond steht seit dem Jahreswechsel deutlich unter Druck. Die Papiere haben rund zwei Drittel an Wert verloren. Auf dem deutlich ermäßigten Kursniveau griffen Anfang Juli gleich drei Firmeninsider zu. Bei Kursen zwischen 4,61 und 4,90 Dollar sammelten sie 70.000 Anteilscheine ein. Der Gesamtwert der Transaktionen lag bei 328.900 Dollar.

Bed Bath & Beyond ist ein 1971 gegründetes US-amerikanisches Einzelhandelsunternehmen mit Sitz in Union, New Jersey. Das Unternehmen verkauft Küchen- und Haushaltsartikel sowie Ausstattungen für Bäder, Schlaf- und Wohnzimmer. Wie alle Unternehmen dieses Typs ist der Filialist fast ausschließlich in Einkaufszentren oder in Gewerbegebieten anzutreffen und hat kaum alleinstehende Filialen in innenstädtischer Lage.

Im zurückliegenden Quartal, das bei dem Konzern bis Ende Mai lief, schmolzen die Umsätze im Jahresvergleich von 1,95 auf 1,46 Milliarden Dollar zusammen. Am Ende stand ein Quartalsverlust von 358 Millionen Dollar in den Büchern.

Rocket Companies

Bei dem Finanzdienstleister Rocket Companies setzt sich die seit Monaten anhaltende positive Stimmung unter den Firmeninsidern ebenfalls weiter fort. Allein seit Anfang Juli erwarben der Vorstand Jay Farner und der Direcotr Matthew Rizik 133.900 Aktien. Die Kaufkurse lagen zwischen 7,62 und 8,69 Dollar. Entsprechend betrug das Kaufvolumen über 1,1 Millionen Dollar.

Rocket Companies ist in den Bereichen Immobilien, Hypotheken und E-Commerce tätig. Zu den Lösungen des Unternehmens gehören unter anderem Rocket Mortgage (Hypothekendarlehensgeber), Amrock (Rechtsschutzversicherungen und Immobilienbewertungen); Rocket Homes (Plattform für Wohnungssuche und Empfehlungsnetzwerk für Immobilienmakler), Rocket Auto (Marktplatz für Automobilhandel) und Rocket Loans (onlinebasiertes Privatkreditgeschäft).

Im zurückliegenden Quartal erzielte Rocket Companies bei einem Umsatz von 2,63 Milliarden Dollar einen Nettogewinn von 54 Millionen Dollar.