November 2021: Die Top-Aktien von Nebenwerte-Spezialist Chuck Royce

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Unbekannt und dennoch aussichtsreich: Bei diesen Aktien bringt sich Nebenwerte-Spezialist Chuck Royce mit hohen Summen in Stellung (Foto: Tzido Sun / shutterstock.com)

Heute möchte ich Ihnen die derzeit drei größten Aktien-Positionen aus dem Portfolio des Top -Investors Chuck Royce vorstellen.

Royce ist hat sich mit seiner Investmentgesellschaft Royce & Associates auf Aktien von kleinen und mittelgroßen Unternehmen in den USA spezialisiert.

In den vergangenen 25 Jahren hat Royce knapp 1.520% Rendite für seine Anleger erzielt. Das entspricht einer jährlichen Rendite von 15,8%, womit Royce den S&P 500 Index um beachtliche 7,62% pro Jahr übertroffen hat.

Einem einzigen Großinvestor blind zu folgen, ohne die Hintergründe zu den einzelnen Aktien-Positionen zu kennen, ist sicher nicht ratsam. Doch wenn Sie auf der Suche nach aussichtsreichen Nebenwerte-Aktien sind, kann sich ein Blick auf die Investments von Chuck Royce lohnen.

Das sind derzeit die drei größten Aktien-Positionen von Royce & Associates:

Kulicke & Soffa Industries

Größte Aktien-Position im Portfolio von Chuck Royce ist die Aktie von Kulicke & Soffa. Derzeit hält Royce ein Aktienpaket im Wert von knapp 170 Millionen US-Dollar. Damit hält der Manager 4,52% aller ausstehenden Aktien des Unternehmens.

Kulicke and Soffa Industries entwickelt, produziert und vertreibt Investitionsgüter und Werkzeuge für die Montage von Halbleitergeräten. Das Unternehmen ist in zwei Segmenten tätig: Investitionsgüter und Aftermarket-Produkte und Dienstleistungen (APS).

Im zurückliegenden Quartal gingen bei Kulicke & Soffa Umsätze von 424,3 Millionen Dollar durch die Bücher (+181% vs. Vorjahr). Gleichzeitig kletterte der Gewinn von 11,5 Millionen Dollar auf 113,8 Millionen Dollar in die Höhe.

MKS Instruments

Zweitgrößte Aktien-Position im Portfolio von Royce ist die Aktie des Technologiekonzerns MKS Instruments. Derzeit hält Royce ein Aktienpaket im Wert von 138 Millionen Dollar. Das entspricht 1,41% aller ausstehenden Firmenanteile. Bei MKS handelt es sich um eine Position, bei der Royce schon lange investiert ist. Seine ersten Papiere kaufte der Fondsmanager bereits im vierten Quartal 2014. Insgesamt liegt Royce mit der Position rund 180% im Plus.

MKS Instruments entwickelt Instrumente, Subsysteme und Prozesskontrolllösungen, die es den Kunden ermöglichen, die kritischen Parameter der von ihnen verwalteten fortschrittlichen Prozesse zu messen, zu steuern, zu betreiben, zu überwachen und zu analysieren.

Trotz Corona-Krise konnte der Konzern zuletzt starke Ergebnisse abliefern. Die Umsätze kletterten im dritten Quartal deutlich von 589,8 auf 741,9 Millionen Dollar. Gleichzeitig legte der Gewinn von 91,7 auf 132,4 Millionen Dollar zu.

Kennedy-Wilson Holdings

Drittgrößte Aktien-Position im Portfolio von Royce ist die Aktie des Immobilienspezialisten Kennedy-Wilson Holdings. Nach der starken Kursentwicklung (+32% in 2021) hält Royce inzwischen Aktien im Gegenwert von 106 Millionen Dollar an dem Unternehmen. Das entspricht 3,81% aller ausstehenden Firmenanteile.

Kennedy-Wilson Holdings besitzt, betreibt und investiert in Immobilien, sowohl selbst als auch über seine Investment-Management-Plattform. Der Schwerpunkt liegt auf Mehrfamilien- und Büroimmobilien im Westen der Vereinigten Staaten, im Vereinigten Königreich, in Irland, Spanien, Italien und Japan. Zum 31. Dezember 2020 besaß das Unternehmen Eigentumsanteile an 10.350 Mehrfamilienhäusern, 8,6 Millionen Quadratfuß Gewerbefläche und einem Hotel. Außerdem besitzt es drei Wohngemeinschaften mit insgesamt 640 Einheiten und ein Grundstück für Mehrfamilienhäuser. Darüber hinaus ist das Unternehmen an der Entwicklung, Sanierung und Genehmigung von Immobilien beteiligt.

Im dritten Quartal erzielte die Firma bei einem Umsatz von 114,4 Millionen Dollar einen Nettogewinn in Höhe von 70,2 Millionen Dollar.

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Von: Rene König. Über den Autor

Chefanalyst Rene König ist Experte für Aktien. Sein Fokus liegt auf der Analyse wegweisender Robotik-Unternehmen, die sich durch stabile Geschäftsmodelle und planbare Rendite auszeichnen.

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