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Top-Investor David Goel kauft massiv Walt Disney-Aktien

Inhaltsverzeichnis

Heute möchte ich Ihnen die derzeit drei größten Aktien-Positionen aus dem Portfolio des US-amerikanischen Top-Investors David Goel vorstellen.

Vielleicht ist Ihnen der Name noch nicht geläufig, unter Branchenexperten ist Goel aber bekannt wie ein bunter Hund. Der Finanzexperte ist nicht nur einer der erfolgreichsten Hedgefondsmanager, sondern gilt auch als Zögling des Star-Investors Julian Roberston, der ihn im Rahmen seines Tiger Clubs mit Geld ausgestattet hat.

David Goel, 1989 Absolvent der Phillips Exeter Academy und 1993 Absolvent der Harvard University, studierte internationale Beziehungen mit dem Schwerpunkt Regierung. Nach seinem Universitätsabschluss arbeitete er als Finanzanalyst bei der Investmentbank Morgan Stanley im Technologiebereich. Von 1995 bis 1996 war er als Finanzanalyst beim Multimilliarden-Dollar-Private Equity-Fonds General Atlantic Partners. Dann verließ er die Firma, um Analyst und später Partner bei Tiger Management zu werden. Im Jahr 1999 gründete er dann seinen eigenen Hedgefonds Matrix Capital Management.

Mittlerweile verwaltet Goel rund 8,5 Milliarden Dollar. Dabei investiert der Großanleger vor allem in wachstumsstarke Unternehmen.

Das sind aktuell die drei größten Aktien-Positionen aus Goels Hedge-Fonds Matrix Capital Management:

The Walt Disney Company

Größte Position mit einer Portfolio-Gewichtung von rund 10,4% ist die Aktie von Walt Disney. Derzeit hält Goel ein Aktienpaket im Wert von gut 870 Millionen Dollar an dem Konzern. Im Vergleich zum Vorquartal hat der Manager seine Position nochmals deutlich (+50%) ausgebaut.

Die Walt Disney Company ist ein international führendes Familienunterhaltungs- und Medienunternehmen, das in erster Linie über seine Filmproduktionen sowie als Betreiber der Erlebnisparks Disneyland bekannt ist. Darüber hinaus entwickelt, produziert und vertreibt die Gesellschaft Fernseh-, Radio-, Verlags- und digitale Inhalte über die Marken Disney/ABC Television Group und ESPN Inc.

Vor allem mit seinem Streaming-Angebot Disney Plus gab der Unterhaltungsgigant zuletzt Vollgas: Zum Vorquartal gewann Disney 7,9 Millionen neue Abonnenten. Die Anzahl der Disney-Plus-Kunden stieg damit auf 137,7 Millionen. Das entspricht einem Plus von 33% innerhalb von zwölf Monaten. Der Dienst startete erst Ende 2019. Auch die Streamingdienste Hulu und ESPN Plus hatten Zuwächse zu verzeichnen. Ihre Abonnentenzahl stieg auf 45,6 sowie 22,3 Millionen.

Netflix

Zweitgrößte Position mit einer Portfolio-Gewichtung von rund 9% ist die Netflix-Aktie. Derzeit hält Goel ein Aktienpaket im Wert von ca. 750 Millionen Dollar an dem Konzern. Aktuell besitzt Matrix Capital damit 0,45% aller ausstehenden Netflix-Aktien.

Netflix ist ein US-amerikanisches Unternehmen, das sich mit dem kostenpflichtigen Streaming und der Produktion von Filmen und Serien beschäftigt. Es wurde von Reed Hastings und Marc Randolph 1997 in Los Gatos (Kalifornien) gegründet und agierte zunächst als Online-Videothek mit dem Versand von Filmen auf DVD und Blu-ray an seine Abonnenten. Im Jahr 2007 stieg Netflix ins Video-on-Demand-Geschäft ein und machte die Inhalte per Streaming für Abonnenten zugänglich.

Der Umsatz von Netflix betrug im ersten Quartal 2022 rund 7,8 Milliarden Dollar. Im Vorjahresvergleich stieg der Umsatz damit um knapp 10%. Entgegen der Prognose des Unternehmens, 2,5 Millionen Neukunden zu generieren, ist der Kundenstamm um etwa 200.000 Abonnenten im ersten Quartal geschrumpft.

TransDigm:

Mit TransDigm setzt David Goel auf die Aktie eines Flugzeugwartungs-Spezialisten. Insgesamt hält Goel Aktien der Firma im Gegenwert von beinahe 720 Millionen Dollar. Im letzten Quartal hat der Manager die Position nicht verändert. Insgesamt hält der Investor 2,01% aller ausstehenden Stimmrechte des Unternehmens.

Das Unternehmen stellt Flugzeugteile her, die oft im Zuge von Wartungsarbeiten als Ersatzteile eingesetzt werden. Doch es ist weniger der Verkauf dieser Flugzeugteile, der das Unternehmen so hochprofitabel macht, sondern vor allem die Wartungs- und Instandhaltungsverträge, die TransDigm mit den Fluggesellschaften abgeschlossen hat. Im zurückliegenden ersten Quartal erzielte der US-Konzern bei einem Umsatz von 1,32 Milliarden Dollar einen Nettogewinn von 199 Millionen Dollar.