Tradingpattern für den DAX und COT im Fokus

Zum Start in die neue Woche beschäftigen wir uns mit einem erfolgversprechenden Tradingpattern für den DAX.

Außerdem werfen wir einen Blick auf die Commitment of Traders-Daten. Hier sind vor allem der amerikanische Rentenmarkt und der Goldmarkt interessant.

Eine Strategie mit sehr guten Erfolgsaussichten

Der DAX liefert uns für den heutigen Montag ein interessantes Tradingpattern, welches in über 80% der Fälle zu Gewinnen führt.

Ein Blick auf den Performance-Report zeigt einen Drawdown von nur etwa 9.000 $, eine Trefferquote von 81,5% und einen Profit Factor von 2,60.

Auch die Performance-Kurve ist ein Zeichen dafür, dass dieses Pattern durchaus erfolgversprechend ist.

Eröffnet der Markt zwischen 7.650 und 7.608, dann wird der Trade aktiviert. Der Stopp liegt bei 100 Punkten.

Wenn Sie genauere Informationen zu dieser Strategie erhalten möchten, schreiben Sie mir einfach eine E-Mail an seibel@team-gevestor.de.

COT-Daten: Der amerikanische Rentenmarkt

Schauen wir uns nun die COT-Daten an. Bei der Analyse der Commercials fällt nach wie vor auf, dass diese stark long im US Bond, also im amerikanischen Rentenmarkt positioniert sind.

Das Open Interest steigt und der Anteil der Shortpositionen am Open Interest ist sehr niedrig.

Die Tradingrange der Bonds ist weiter intakt und es darf zum Wochenanfang durchaus ein Anlauf in Richtung oberen Bereich bei 144 erwartet werden. Ein Ausbruch nach oben hätte wiederum ein Kursziel von 148 Punkten zur Folge.

Es sieht also insgesamt so aus, als ob die Bonds dazu bereit sind, eine Rallye aufs Parkett zu legen.

Ein Blick auf den Goldmarkt

Interessant – kurzfristig wohlgemerkt – sieht auch der Goldmarkt aus. Nach dem Abverkauf der letzten Tage scheint sich um 1.588 US-$ eine Supportzone zu entwickeln.

Die Akkumulationslinie zeigt, dass der Markt aktuell eher gekauft wird und somit nicht wirklich auf der Verkaufsseite steht.

Die Commercials sind recht deutlich long positioniert und ein Bounce, in einem dann überverkauften Markt, wäre alles andere als unnormal.

Wichtig ist mir jedoch weiter der übergeordnete Kontext beim Goldmarkt. Dieser zeigt für 2013 klar nach unten und lässt nicht mehr und nicht weniger als das Ende der Dekadenhausse erwarten.

Mehr zu diesem Thema können Sie sich im heutigen Video ansehen.

18. Februar 2013

Heiko Seibel
Von: Heiko Seibel. Über den Autor

Jahrelang hat Chefanalyst, Diplom-Kaufmann und Master of International Economics Heiko Seibel in internationalen Brokerhäusern in Singapur und Hongkong gearbeitet und besucht noch heute regelmäßig Unternehmen in Südostasien. Sein Spezialbereich: CFDs.