Wall Street – Absturz nach der Fed-Sitzung

Am Mittwochabend senkte der US-Notenbankchef die US-Leitzinsen um einen Viertel Prozentpunkt auf den neuen Korridor von zwei bis 2,25 Prozent. Dies entsprach auch den Erwartungen, da eine Senkung um 50 Basispunkte eher negatives signalisiert hätte. Wohl gemerkt war eine Senkung um 25 Basispunkte meiner Meinung nach schon unnötig, da in den USA mit Sicherheit jetzt nicht der Schritt nötig war. Aber der Druck des US Präsidenten Trump dürfte auch eine Rolle spielen, dem selbst 0,25 Basispunkte zu wenig waren wie er via Twitter berichtete. Der US-Präsident spielt alle Karten aus um die Wall Street zu beflügeln.

Nach der Leitzinsentscheidung folgten die Worte des Notenbankvorsitzenden Jerome Powell. Seine Worte oder eher gesagt sprunghafte Wortwahl wurden stark kritisiert und sorgten teils für große Überraschungen, weshalb der Markt unter Druck geraten war.

Nicht vergessen – die Saisonalität

Zufall oder alles nur ein großer Plan? Kein Kommentar. Fakt ist aber, dass der US-Markt somit womöglich exakt begonnen dem aufgestellten saisonalen Fahrplan zu folgen. Ich betonte nun schon mehrfach, dass ich von einem Verlaufshoch zwischen Mitte und Ende Juli ausgehe als Startschuss für eine längst überfällige Korrektur.

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John Gossen
Von: John Gossen. Über den Autor

John Gossen ist seit Jahren aktiver Trader und informiert seine Leser im einzigartigen Video-Börsendienst John Gossens Trading Club und dem kostenlosen Video-Newsletter John Gossens Daily Dax.

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