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Grundlagen: Trading geht nicht ohne

Immer wenn über die Grundlagen im Anlagebereich gesprochen wird, geraten selbst langjährige und professionelle Trader schnell ins Träumen.

Solche Gespräche scheinen dann immer eine philosophische oder gar esoterische Note zu bekommen, die so gar nicht in eine logische Welt voller Zahlen, Kurse und Fundamentaldaten zu passen scheint.

Hard skills versus soft skills

Tatsache ist jedoch, dass sich Trading, also die Erwirtschaftung von Gewinn durch Aktiengeschäfte, nicht ausschließlich mit solchen hard skills betreiben lässt.

Wäre dies so, dann würden hinter den Transfers, hinter allen Entscheidungen zum Kauf- und Verkauf einer bestimmten Aktie, zum Ein- und Ausstieg in einen Markt gefühllose Roboter oder Computer stehen.

Dem ist aber natürlich nicht so. Die Technik gehorcht zwar unserem Willen und ist besonders heutzutage essentiell dafür geworden, um die Geschäfte überhaupt abwickeln zu können, aber hinter all dem stehen immer noch die Anleger selbst – und das sind nun einmal Menschen wie Sie und ich.

Wer also ist ein guter Trader und wer wird erfolgreich sein? Viele Börsenneulinge würden auf eine solche Frage wohl antworten: Selbstverständlich derjenige, der sein Handwerk am besten versteht.

Also derjenige mit den meisten Informationen zu Märkten und Unternehmenszahlen und außerdem derjenige, der Trends zielsicher voraussagen kann und seine Chartanalyse perfekt beherrscht.

Wichtig: Gefühle im Zaum halten

Natürlich ist dies alles auch richtig und fällt in den eben bereits erwähnten Bereich, den wir hier einmal als hard skills bezeichnen wollen. Hard Skills sind also die wirtschaftswissenschaftlichen Kenntnisse selbst und die Fähigkeit, Marktbewegungen verstehen und ausnutzen zu können.

Was dabei jedoch leicht verkannt wird ist die menschliche Abhängigkeit von Gefühlen, von Hoffnungen und Intuitionen.

Ein Trader, der wochenlang über der (vollkommen korrekten) Analyse der Fundamentaldaten einer Firma gebrütet hat und dann endlich den perfekten Einstiegszeitpunkt gefunden und gekauft hat, der hat bis hierher alles absolut richtig gemacht.

Aber die wahre Kenntnis seiner soft skills zeigt sich in Bereichen wie Geduld, Rationalität und emotionaler Beherrschtheit. Was passiert nämlich, wenn sich der Kurs eben nicht wie prognostiziert entwickelt?

Rationale Entscheidungen treffen

Menschen neigen dazu, emotionale Anbindungen zu den Dingen herzustellen, mit denen sie sich intensiv beschäftigen. Viele Trader können sich zum Beispiel von „ihren“ Aktien nicht rechtzeitig lösen, auch wenn alle Signale auf Verkauf deuten. ´

Oder aber sie werden frühzeitig panisch, weil die Angst vor Verlusten sie überwältigt und so treffen sie übereilte und irrationale Entscheidungen, weil es ihnen an Ruhe und Geduld mangelt.

Die Chancen stehen also hoch, dass der eben beschriebene Trader seine liebgewonnenen Papiere allen Vorzeichen zum Trotz behalten wird, weil ihn sein Gefühl der Hoffnung diese Grundlagen des Trading vergessen lässt.

Sie sehen also: das optimale Trading besteht nicht nur aus Chartanalysen und Marktkenntnissen. Die eigene Beherrschung seiner Gefühle und die Fähigkeit, sich seelisch und mental von materiellen Dingen abkoppeln zu können, um dann mit kühlem Kopf die richtigen Entscheidungen zu fällen, diese skills gehören ebenso zu den wichtigsten Trading-Grundlagen.

Wie Sie das richtige Verhältnis von hard skills und soft skills finden und wie Sie Ihre eigenen Fähigkeiten in beiden Bereichen stetig verbessern können, lesen Sie hier auf GeVestor.

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