Dezember 2021: Auf diese Aktien setzt Corvex Capital

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Corvex Capital setzt auf Comeback des Unterhaltungsgiganten MGM Resorts International: Ehemals rechte Hand von Carl Icahn steckt ein Fünftel seiner Kundengelder in den Post Pandemie-Gewinner (Foto: Jonathan Weiss / shutterstock.com)

Hinter Corvex Capital steht der Elite-Investor Keith Meister, einer der ehemaligen engsten Mitarbeiter des bekannten US-Finanzinvestors Carl Icahn. Bevor er seinen eigenen Hedgefonds im Jahr 2011 gegründet hat, war er als die rechte Hand von Carl Icahn bekannt. Dort verfeinerte Meister seine Anlagestrategie und fokussierte sich auf eine aggressive Anlagepolitik. In der Regel versucht Meister bei seinen Anlagen auch in die Unternehmensstrategie einzugreifen und das Management auf wertsteigernde Maßnahmen zu trimmen.

Die Investmentlegende Carl Icahn war von Meister offenbar so begeistert, dass er seinen neuen Fonds mit 250 Millionen Dollar Startkapital unterstützte. Mittlerweile verwaltet Corvex Capital rund 3,3 Milliarden Dollar an Anlegergeldern. Zur Zeit fährt Meister ein Portfolio mit 42 Aktien.

Einem einzigen Großinvestor blind zu folgen, ohne die Hintergründe zu den einzelnen Aktien-Positionen zu kennen, ist sicher nicht ratsam. Doch wenn Sie auf der Suche nach unterbewerteten US-Aktien sind, kann sich ein Blick auf die Investments von Keith Master lohnen.

Das sind derzeit die drei größten Aktien-Positionen von Corvex Capital:

MGM Resorts International:

Die mit Abstand größte Position des Hedgefondsmanagers ist der Unterhaltungsgigant MGM Resorts International. Insgesamt hält Meister Aktien im Gegenwert von 675 Millionen Dollar. Das entspricht 20,9% seines Gesamtportfolios. Im Vergleich zum Vorquartal hat Meister die Position nicht verändert. In diesem Jahr hat sich die Aktie Dank zunehmender Lockerungsmaßnahmen und Impfkampagnen stark entwickelt (+43% seit dem Jahreswechsel).

MGM Resorts International besitzt und betreibt über seine Tochtergesellschaften integrierte Casino-, Hotel- und Unterhaltungsresorts in den Vereinigten Staaten und China. Das Unternehmen betreibt 14 Resorts in den Vereinigten Staaten und MGM Macau Resort und Casino in China und entwickelt ein integriertes Casino, Hotel und Unterhaltungsresort am Cotai Strip, Macau.

Im zweiten Quartal feierte das Unternehmen ein starkes Comeback: Die Umsätze lagen mit 2,7 Milliarden Dollar signifikant über dem Vorjahresquartal, als auf Grund der Lock Down-Maßnahmen nur Umsätze von 1,12 Milliarden Dollar erzielt wurden. Am Ende stand zuletzt ein Quartalsgewinn von 1,35 Milliarden Dollar in den Büchern des Konzerns.

Alphabet:

Die zweitgrößte Aktienposition im Portfolio von Meister ist die Aktie des Technologie-Giganten Alphabet. Insgesamt stecken 246 Millionen Dollar der Anlegergelder beziehungsweise 7,6% des Gesamtportfolios in dem Unternehmen. Im letzten Quartal hat der Fondsmanager die Position unverändert gelassen.

Der Umsatz von Alphabet betrug im dritten Quartal 65,1 Milliarden Dollar – ein Rekord in der Geschichte des Unternehmens. Im Vorjahreszeitraum beliefen sich die Erlöse noch auf etwa 46,2 Milliarden Dollar.        Am Ende blieb ein Nettogewinn von 18,9 Milliarden Dollar hängen. Das entspricht einer Steigerung um 67% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Amazon:

Die drittgrößte Aktien-Position im Portfolio von Corvex Capital ist mit Amazon ein weiterer Technologie-Konzern. Zuletzt hat der Hedgefondsmanager die Position zwar leicht um  9% reduziert, aber mit einem Investitionsvolumen von rund 200 Millionen Dollar beträgt die Gewichtung weiterhin hohe 6,18%.

Der weltgrößte Online-Händler Amazon hat im dritten Quartal deutlich weniger verdient und vor weiteren hohen Kosten gewarnt. Den Umsatz konnte der Online-Riese um 15% auf 110,8 Milliarden Dollar steigern. Beim Gewinn musste Amazon aber einen Rückgang um 50% auf 3,2 Milliarden Dollar verkraften.

Zudem warnte Vorstandschef Andy Jassy aufgrund von höheren Löhnen, weltweiten Problemen in der Lieferkette und gestiegenen Frachtkosten zudem vor “Milliarden” an zusätzlichen Ausgaben im Schlussquartal.

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Von: Rene König. Über den Autor

Chefanalyst Rene König ist Experte für Aktien. Sein Fokus liegt auf der Analyse wegweisender Robotik-Unternehmen, die sich durch stabile Geschäftsmodelle und planbare Rendite auszeichnen.

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