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Februar 2022: Auf diese Aktien setzt Top-Value-Investor Warren Buffett

Inhaltsverzeichnis

Heute möchte ich Ihnen die derzeit drei größten Aktien-Positionen aus dem Portfolio des Top-Value-Investors Warren Buffett vorstellen.

Mit einem geschätzten Privatvermögen von über 70 Milliarden US-Dollar ist er der drittreichste Mensch der Welt. Nahezu sein gesamtes Vermögen ist in dem von ihm aufgebauten und geleiteten Investment-Unternehmen Berkshire Hathaway angelegt, dessen größter Aktionär er selber ist. Aktuell hält er immer noch knapp 19 % der Gesellschaftsanteile, obwohl er seit 2006 kontinuierlich Aktien für Spenden verkauft. Ohne diese Spenden hielte er knapp 31 % und wäre mit 108,8 Milliarden US-Dollar mit Abstand der reichste Mensch der Welt.

Buffett gilt als einer der besten Anleger weltweit. Sein Spitzname „Das Orakel von Omaha“ verdankt er seinem wertorientierten, äußerst erfolgreichen und langfristig ausgerichteten Investmentstil. Im den vergangenen 35 Jahren konnte Buffett für seine Anleger einen Gewinn von 18,6% pro Jahr einfahren. Der S&P 500-Index konnte im gleichen Zeitraum um lediglich 10,9% pro Jahr zulegen.

Seine aktuell drei größten Beteiligungen sind folgende:

Apple:

Die mit Abstand größte Position im Portfolio von Warren Buffett ist mit einer Gewichtung von 47,6% weiterhin die Apple-Aktie. Insgesamt hat das Orakel von Omaha die stolze Summe von 157 Milliarden Dollar in den Papieren des Smartphone-Giganten investiert. Seine ersten Apple-Aktien kaufte Buffett bereits im ersten Quartal 2016. Bis ins dritte Quartal 2018 hinein hat der Großinvestor seine Position massiv aufgestockt. Bei einem durchschnittlichen Einstandspreis von 36,49 Dollar je Anteilschein sitzt Buffett inzwischen auf hohen Buchgewinnen von rund 345%.

Im vergangenen Quartal konnte Apple mit rekordverdächtigen Zahlen alle Sorgen der Anleger zerstreuen. Chipmangel und Lieferengpässe können dem geschmeidig geölten Betrieb des kalifornischen Unternehmens offenbar nur wenig anhaben. Der Umsatz kletterte um rund 11% auf 123,9 Milliarden Dollar. Dabei hätte man sogar noch deutlich mehr Geräte verkaufen können. Laut Firmenboss Tim Book ist der Umsatz durch den Chipmangel um mehr als sechs Milliarden Dollar gedrückt worden.

Am Ende stand ein Nettogewinn von rund 34,6 Milliarden Dollar in den Büchern. Das entspricht einem Anstieg um rund 20% gegenüber dem Vorjahresquartal.

Bank of America:

Zweitgrößte Position mit einer Portfolio-Gewichtung von 13,58% ist die amerikanische Großbank Bank of America. Derzeit hält Buffett ein Aktienpaket im Wert von 45 Milliarden Dollar an dem Finanzkonzern. Im zurückliegenden Quartal hat die Investorenlegende die Position unverändert gelassen. Mit einer Beteiligung von 12,5% an dem Unternehmen gehört Buffett zu den größten Einzelaktionären.

Die Bank of America ist eine der führenden Banken in den USA. Insgesamt versorgt die Bank of America Kunden in rund 4.400 Filialen mit klassischen Bankdienstleistungen und Beratungen. Des Weiteren betreibt das Kreditinstitut rund 16.000 Bankautomaten in allen US-Bundesstaaten und dem District of Columbia. Neben den USA ist die Bank of America in über 35 weiteren Ländern rund um den Globus präsent.

American Express:

Drittgrößte Position mit einer Portfolio-Gewichtung von 7,49% ist mit der Aktie von American Express einer der weltweit führenden Kreditkartenkonzerne. Derzeit hält Buffett ein Aktienpaket im Wert von gut 24,8 Milliarden Dollar an dem Unternehmen. Das entspricht 19,92% aller ausstehenden Aktien des Konzerns. Im vergangenen Quartal hat Buffett die Position unverändert gelassen.

Im vierten Quartal stiegen die Erlöse von American Express im Jahresvergleich um 30% auf 12,1 Milliarden Dollar. Laut Vorstandschef Stephen J. Squeri wurden Kreditkartenausgaben auf „Rekordniveau“ verzeichnet.

Unterm Strich verdiente American Express 1,7 Milliarden Dollar und damit 20% mehr als vor einem Jahr. Obwohl Omikron in einigen Ländern zu neuen Lockdowns führte und viele Reisepläne im Weihnachtsquartal durcheinanderbrachte, verzeichnete das Zahlungsvolumen der Kreditkartenkunden des Konzerns ein starkes Comeback.