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Insidertrades der Woche: Was Vorstände und Firmeninsider jetzt kaufen

Inhaltsverzeichnis

Heute möchte ich Ihnen wieder über auffällige Aktientransaktionen von Vorständen oder renommierten Hedgefonds berichten. Denn wer sollte die zukünftige Entwicklung in den Firmen besser beurteilen können als die Vorstände oder Großaktionäre, die ganz nah am Puls der Zeit sind?

Aktientransaktionen dieser Personen können Ihnen wichtige Informationen liefern. Besonderen Informationsgehalt haben dabei die Aktienkäufe. Das hat einen einfachen Grund: Während es für Verkäufe vielfältige Gründe gibt, dürfte ­hinter massiven Aktienkäufen vor allem eins stecken: Die Intention Geld zu verdienen.

Anbei finden Sie drei Firmen, die in der vergangenen Woche durch interessante Insidertransaktionen aufgefallen sind:

Xerox

Die Aktie des US-Fotokopierer- und Drucker-Herstellers Xerox stand zuletzt deutlich unter Druck. Nach den Quartalszahlen rauschten die Papiere beinahe 20% in den Keller und erzielten damit den größten Tagesverlust seit mehr als 21 Jahren zu. Grund war die Geschäftsentwicklung im ersten Quartal: Die Umsätze schrumpften um 2,3% auf 1,67 Milliarden US-Dollar. Gleichzeitig rutschte das Unternehmen in die roten Zahlen (-56 Millionen Dollar).

Xerox leidet unter dem Trend zur Digitalisierung, der sich mit der Pandemie beschleunigt weiter beschleunigt hat. Das scheint den Großaktionär Carl Icahn aber wenig zu stören. Der Aktivist und Star-Investor nutzte den Rücksetzer, um seine Position weiter auszubauen. Bei Kursen zwischen 16,96 und 17,17 Dollar erwarb Icahn 2,13 Millionen Aktien (36,3 Millionen Dollar). Inzwischen hält der Großinvestor 34,2 Millionen Anteilsscheine, was 20% aller Stimmrechte entspricht.

Hasbro

Beim Spielzeug-Giganten Hasbro griffen nach den Quartalszahlen gleich zwei Firmeninsider zu. Der Vorstand Christian Cocks und der Director Michael Burns sammelten 12.602 Aktien ein. Bei Kaufkursen zwischen 87,70 und 89,59 Dollar mussten sie für die Zukäufe 1,12 Millionen Dollar auf den Tisch legen.

Die Gesellschaft entwirft, produziert und vermarktet sowohl traditionelles Spielzeug als auch Hightech-Spielwaren. Zu den bekanntesten Produkten aus dem Hause Hasbro zählen Monopoly, Spiel des Lebens, Transformers oder My Little Pony.

Im Startquartal konnte Hasbro weiter zulegen und den Umsatz um 4% auf 1,16 Milliarden Dollar steigern. Allerdings kämpfte der Konzern auch mit höheren Material- und Frachtpreisen, was Bremsspuren beim Gewinn hinterließ. Entsprechend sackte der bereinigte operative Gewinn um 19% auf 141,8 Millionen Dollar in den Keller. Die operative Gewinnmarge ging entsprechend von 15,6% auf 12,2% zurück.

The Charles Schwab Corporation

Beim Wertpapierbroker Charles Schwab griff der Vorstand Walter Bettinger zu und nutzte das ermäßigte Kursniveau zum Einstieg. Beim Kurs von 69,49 Dollar legte sich Bettinger 36.640 Papiere ins Depot. In Summe lag der Wert der Aktienkäufe bei 2,54 Millionen Dollar.

Das Unternehmen unterteilt seine Umsätze in Investor Services und Advisor Services. Ersteres stellt hier eher das Brokerage dar, also die Bereitstellung eines Depots sowie Abwicklung von Ordern. Die Advisor Services inkludieren zudem auch Bankberatungen. Hier finden sich auch viele institutionelle Anleger.

Im Startquartal ging der Umsatz minimal um 1,1% auf 4,67 Milliarden Dollar zurück. Unter dem Strich blieb ein Quartalsgewinn von 1,4 Milliarden Dollar hängen.