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Insidertrades der Woche: Was Vorstände und Firmeninsider jetzt kaufen

Inhaltsverzeichnis

Heute möchte ich Ihnen wieder über auffällige Aktientransaktionen von Vorständen oder renommierten Hedgefonds berichten. Denn wer sollte die zukünftige Entwicklung in den Firmen besser beurteilen können als die Vorstände oder Großaktionäre, die ganz nah am Puls der Zeit sind?

Aktientransaktionen dieser Personen können Ihnen wichtige Informationen liefern. Besonderen Informationsgehalt haben dabei die Aktienkäufe. Das hat einen einfachen Grund: Während es für Verkäufe vielfältige Gründe gibt, dürfte ­hinter massiven Aktienkäufen vor allem eins stecken: Die Intention Geld zu verdienen.

Anbei finden Sie drei Firmen, die in der vergangenen Woche durch interessante Insidertransaktionen aufgefallen sind:

SentinelOne:

Der US-Konzerns SentinelOne wagte im Juni letzten Jahres den Sprung auf das Börsenparkett. Seither erlebte der Kurs eine Achterbahnfahrt. Die Papiere starten zu 35 Dollar und kletterten im Hoch bis auf 78 Dollar. Seither hat der Kurs aber kräftig konsolidiert. Auf dem deutlich ermäßigten Niveau erwarb der Director Mark Peek 30.000 zu 34,40 Dollar das Stück. Das gesamte Transaktionsvolumen lag entsprechend bei 1,03 Millionen Dollar. Beachten Sie: Zeitgleich kam es aber auch zu Verkäufen des Großaktionärs Daniel Loeb und eines weiteren Firmeninsiders.

SentinelOne ist als Cybersecurity-Anbieter in den USA tätig und hat eine Plattform entwickelt, die auf künstlicher Intelligenz (KI) basierende Funktionen zur Erkennung und Abwehr von Cyberangriffen bietet. Im zurückliegenden Geschäftsjahr kletterte der Gesamtumsatz des Unternehmens im Vorjahresverglich um 119% auf knapp 204,8 Millionen Dollar. Unter dem Strich fiel ein Nettoverlust von 132,3 Millionen Dollar an.

Confluent

Bei dem Datenspezialisten Confluent kam es ebenfalls zu auffälligen Aktientransaktionen. Der Großaktionär Brad Gerstner hat seit Mitte März 865.200 Aktien eingesammelt. Bei Kaufkursen zwischen 32,43 und 40,45 Dollar musste der Firmeninsider in Summe über 32,7 Millionen Dollar auf den Tisch legen. Nach den Zukäufen hält Gerstern 5,79 Millionen Aktien, was 2,17% aller Stimmrechte entspricht.

Confluent hat eine Datenplattform entwickelt, die Echtzeit-Datenintegration, Stream-Verarbeitung und Analysen für Unternehmen, Regierungen und den öffentlichen Sektor bietet. Im letzten Geschäftsjahr steigerte der Konzern seinen Umsatz von 236,6 auf 387,9 Millionen Dollar. Gleichzeitig weitete sich der Verlust auf 342,8 Millionen Dollar aus (vs. 229,8 Mio. Dollar in 2020).

Dave & Buster’s Entertainment

Bei dem Gastro- und Unterhaltungskonzern Dave & Buster’s Entertainment griffen gleich zwei Firmeninsider zu. Der Finanzvorstand Michael Quartieri und der Vorstand Kevin Sheehan erwarben 15.000 Anteilsscheine. Bei Kaufkursen zwischen 40,58 und 45,28 Dollar lag der Gesamtwert der Transaktionen bei 632.200 Dollar.

Dave & Buster’s Entertainment besitzt und betreibt Unterhaltungs- und Speiselokale in Nordamerika. Die Lokale bieten auch eine Auswahl an Unterhaltungsattraktionen, die sich auf Spiele, Live-Sport und andere im Fernsehen übertragene Veranstaltungen konzentrieren. Zum 31. Januar 2021 besaß und betrieb es 140 Läden in 40 Staaten

Im vergangenen Geschäftsjahr erzielte der Konzern bei einem Umsatz von 1,3 Milliarden Dollar einen Nettogewinn in Höhe von 109 Millionen Dollar.