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Kippt der Markt jetzt um?

Inhaltsverzeichnis

Bislang stand es Unentschieden beim Duell der Bullen und Bären. Heute gehen die Bären in Führung! Nachdem China angeblich gestern mehrmals in den taiwanesischen Luftraum eingedrungen ist, gibt es vielleicht auch bald einen geopolitischen Grund, warum die Kurse nach unten gehen. Ich zeige Ihnen gleich die Charts, die das belegen. Zuvor widmen wir uns dem Dollar-Index. Das hatte ich Ihnen gestern angekündigt.

Was bedeutet der Dollar-Index?

Der Dollar-Index zeigt an, wie stark der US-Dollar ist im Vergleich zu einer Auswahl an anderen Währungen. Es handelt sich dabei um einen kleinen Einkaufskorb an Währungen anderer Länder von wichtigen Industrienationen. (Die schwedische Krone erwarten hier allerdings die wenigsten. Sogar die ist dabei.) Insofern möchten viele Analysten vom Index ableiten, wie stark die US-Wirtschaft ist.

Der Korb der Währungen setzt sich dabei folgendermaßen zusammen:

EUR 57,6 Prozent

JPY 13,6 Prozent

GBP 11,9 Prozent

CAD 9,1 Prozent

SEK 4,2 Prozent

CHF 3,6 Prozent

Dollar-Index im Tageschart

Aktuell schauen wieder viele auf den Dollar-Index. Wie Sie sehen, hatten wir Tiefs zuletzt im Sommer 2021 gemacht. Zu dem Zeitpunkt bildete der S&P 500 gerade sein Hoch aus. Danach stieg der Index deutlich an während der S&P 500 zum selben Zeitpunkt von 4.800 auf 3.500 Punkte einknickte.

(Quelle: Tradingview.com)

Jetzt hat der Dollar-Index ein höheres Tief ausgebildet und könnte weiter ansteigen. Daraus könnten wir wiederum ableiten, dass der S&P 500 dann wohl fallen muss. Eine gewisse indirekte Korrelation ist nicht zu verleugnen. Es klingt auch ja logisch: Wird der US-Dollar weniger wert, können die US-Unternehmen mehr exportieren, weil das Ausland in seiner eigenen Währung dann weniger zahlen muss.

Allerdings haben die Pandemie und das Gelddrucken dieses Verhältnis etwas durcheinander gebracht. Betrachten Sie den Dollar-Index deshalb nicht als heiligen Gral, der uns alleine die Richtung zeigt.

S&P 500 im Tageschart

Hier sind wir wieder 2 Tageskerzen schlauer und sehen, dass die Bären sich weiterhin von der grünen Aufwärtstrendlinie lösen können. Dennoch schieben wir tendenziell eher zur Seite. Die Chance, dass wir die Trendlinie nutzen, um weiter nach oben zu laufen, ist für den Moment verpasst.

(Quelle: Tradingview.com)

Update zu Silber

Die grüne Kerze heute kam mit Ansage. Dass die Kurse sich am Ex-Allzeithoch von 2016 den Kopf anstoßen können auch. Die nächsten Tage müssen jetzt zeigen, ob die Bullen wirklich schon so viel Kraft haben, um den Trend von Silber nach oben zu drehen. Eine erste Kapitulation der Bären muss nicht die letzte gewesen sein.

(Quelle: Tradingview.com)