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März 2022: Die 3 größten Investments von Top-David Goel

Inhaltsverzeichnis

Heute möchte ich Ihnen die derzeit drei größten Aktien-Positionen aus dem Portfolio des US-amerikanischen Top-Investors David Goel vorstellen.

Vielleicht ist Ihnen der Name noch nicht geläufig, unter Branchenexperten ist Goel aber bekannt wie ein bunter Hund. Der Finanzexperte ist nicht nur einer der erfolgreichsten Hedgefondsmanager, sondern gilt auch als Zögling des Star-Investors Julian Roberston, der ihn im Rahmen seines Tiger Clubs mit Geld ausgestattet hat.

David Goel, 1989 Absolvent der Phillips Exeter Academy und 1993 Absolvent der Harvard University, studierte internationale Beziehungen mit dem Schwerpunkt Regierung. Nach seinem Universitätsabschluss arbeitete er als Finanzanalyst bei der Investmentbank Morgan Stanley im Technologiebereich. Von 1995 bis 1996 war er als Finanzanalyst beim Multimilliarden-Dollar-Private Equity-Fonds General Atlantic Partners. Dann verließ er die Firma, um Analyst und später Partner bei Tiger Management zu werden. Im Jahr 1999 gründete er dann seinen eigenen Hedgefonds Matrix Capital Management.

Mittlerweile verwaltet Goel rund 9 Milliarden Dollar. Dabei investiert der Großanleger vor allem in wachstumsstarke Unternehmen.

Das sind aktuell die drei größten Aktien-Positionen aus Goels Hedge-Fonds Matrix Capital Management:

Netflix

Größte Position mit einer Portfolio-Gewichtung von 13,4% ist die Netflix-Aktie. Derzeit hält Goel ein Aktienpaket im Wert von ca. 1,2 Milliarde Dollar an dem Konzern. Aktuell besitzt Matrix Capital damit 0,45% aller ausstehenden Netflix-Aktien.

Netflix ist ein US-amerikanisches Unternehmen, das sich mit dem kostenpflichtigen Streaming und der Produktion von Filmen und Serien beschäftigt. Es wurde von Reed Hastings und Marc Randolph 1997 in Los Gatos (Kalifornien) gegründet und agierte zunächst als Online-Videothek mit dem Versand von Filmen auf DVD und Blu-ray an seine Abonnenten. Im Jahr 2007 stieg Netflix ins Video-on-Demand-Geschäft ein und machte die Inhalte per Streaming für Abonnenten zugänglich.

Netflix hat im vierten Quartal 2021 seinen Umsatz erneut gesteigert und konnte einen Höchstwert von rund 7,71 Milliarden Dollar ausweisen. Damit erhöhte sich der Umsatz um rund eine Milliarden Dollar im Vergleich zum Vorjahresquartal. Doch mit 8,28 Millionen Netto-Abonnenten weltweit blieb Netflix unter seinen eigenen Erwartungen von 8,5 Millionen. Enttäuschend war zudem der Ausblick auf das nächste Quartal. Im ersten Quartal 2022 erwartet Netflix lediglich 2,5 Millionen neue Abonnenten netto.

TransDigm:

Mit TransDigm setzt David Goel auf die Aktie eines Flugzeugwartungs-Spezialisten. Insgesamt hält Goel Aktien der Firma im Gegenwert von beinahe 700 Millionen Dollar. Im letzten Quartal hat der Manager die Position nicht verändert. Insgesamt hält der Investor 1,97% aller ausstehenden Stimmrechte des Unternehmens.

Das Unternehmen stellt Flugzeugteile her, die oft im Zuge von Wartungsarbeiten als Ersatzteile eingesetzt werden. Doch es ist weniger der Verkauf dieser Flugzeugteile, der das Unternehmen so hochprofitabel macht, sondern vor allem die Wartungs- und Instandhaltungsverträge, die TransDigm mit den Fluggesellschaften abgeschlossen hat. Im zurückliegenden Quartal erzielte der US-Konzern bei einem Umsatz von 1,9 Milliarden Dollar einen Nettogewinn von 163 Millionen Dollar.

Salesforce

Drittgrößte Position mit einer Portfolio-Gewichtung von rund 7,4% ist die Aktie von Salesforce. Derzeit hält Goel ein Aktienpaket im Wert von gut 670 Millionen Dollar an dem Konzern. Im Vergleich zum Vorquartal hat der Manager seine Position unverändert gelassen

Salesforce wurde 1999 im Silicon Valley gegründet. Der Gründer war Marc Benioff, der heute immer noch der CEO ist. Salesforce hat heute über 150.000 Unternehmen als Kunden. Über 90 % der Fortune 500, also der größten US-Aktienunternehmen, sind Kunden bei Salesforce. Der Konzern bietet Software für Geschäftskunden an: Fürs CRM (Customer Relationship Management, auf deutsch Kundenmanagement), für die Akquise neuer Kunden, für die Datenvisualisierung (Tableau) und mehr. Kunden zahlen in der Regel in einem monatlichen Abo-Modell und erhalten online Zugriff auf die Software.

Im zurückliegenden Geschäftsjahr steigerte der Konzern seinen Umsatz von 21,2 auf 26,4 Milliarden Dollar. Unter dem Strich blieb ein Nettogewinn von 1,4 Milliarden Dollar hängen.