MenüMenü

Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

Gemanagter ETF: Gute Verwaltung für Ihre Anlagen

Wie leider so oft in der Welt der Wirtschaft sind auch beim Thema ETF die Bezeichnungen vielfältig.

Und bedauerlicherweise nur in seltenen Fällen absolut eindeutig.

Passive und aktive ETFs

So hört und liest man immer wieder von gemanagten ETFs und fragt sich: Was soll das bedeuten?

Wo wir doch wissen, dass es ETFs (Exchange Traded Funds) grundsätzlich in zwei verschiedenen Ausführungen gibt.

Einmal gibt es den so genannten „Passiven ETF“. Dieser wird oft als klassischer Indexfond behandelt.

Ein solcher passiver ETF bildet einen bestimmten Index möglichst exakt nach, also im Verhältnis 1:1. Änderungen der Zusammensetzung werden nur dann vorgenommen, wenn sich zuvor auch der zugrunde liegende Index ändert.

Also zum Beispiel wenn ein Unternehmenswechsel erfolgt oder die Gewichtung im Index geändert wird.


Gratis Studie: Die Zukunft Ihres Depots?....

  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

Hier erfahren wo sich der Einstieg noch lohnt ➜


Aufgrund dieser passiven Abbildung sind solche ETFs oftmals preisgünstiger als andere Anlageoptionen mit aktivem Management.

Allerdings muss man beim Kauf der meisten Fonds einen Ausgabeaufschlag zahlen, der bis zu 5 % betragen kann.

Auf der anderen Seite gibt es dann natürlich noch den so genannten „Aktiven ETF“, also einen, der sehr wohl über ein aktives Management verfügt.

Diese Sorte wird demnach also als ‘aktiv gemanagt‘ bezeichnet.

Ihr Ziel ist es, durch einen gewissen Anteil individueller Gestaltungsfreiheit in ihrer Anlageentscheidung den Index zu übertreffen.

Für Sie als Anleger bedeutet das konkret: Der größte Teil des Fondsvermögens wird ganz regulär passiv angelegt.

Die Auswahl der Aktien und ihre Gewichtung erfolgen also wieder 1:1 zum Index. Einen kleinen Teil jedoch, beispielsweise 5% des gesamten Anlagevermögens, legen die Fondsmanager nach eigenem Ermessen an.

Durch diese Aufteilung soll größere kreative Flexibilität eingebracht und letztlich eine höhere Rendite erwirtschaftet werden.

Bei einem aktiven Fonds sind die Verwaltungsgebühren natürlich etwas höher als bei der passiven Variante.

Doppeldeutige Bezeichnung: Gemanagter ETF

Spricht ein Börsianer jetzt von einem gemanagten ETF, meint er damit in vielen Fällen diese letztere Variante, ein „gemanagter ETF“ ist oftmals also nichts anderes als ein aktiver ETF.

Trotzdem ist diese Beschreibung nicht eindeutig, da natürlich beide Sorten von ETFs im weiteren Sinne gemanagt, also verwaltet, werden.

Nur eben einmal passiv und einmal aktiv. Genau diese Verwaltung ist es ja schließlich auch, die Sie als Anleger durch ihre Gebühren bezahlen.

Um Missverständnisse zu vermeiden, wäre es wünschenswert, dass sich eine etwas genauere Beschreibung verbreitet, so wie sie von einigen Anlegern auch bereits verwendet wird.

Diese sprechen bei den passiven ETFs nämlich von „passiv verwalteten“ und verwenden ausschließlich für die andere Variante den Namen „aktiv gemanagte ETFs“.

Oder eben kurz: Gemanagter ETF.

Mehr zum Thema: Besitzen ETFs einen Vorstand?

18. April 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.