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Deutscher Aktienindex: Die 25jährige Geschichte des DAX

An seinem Geburtstag hat der DAX die runde 8.000-Punkte-Marke knapp verpasst. Am Ende ging der deutsche Leitindex mit 7.983 Punkten aus dem Handel.

Am 31.12.1987 wurde der DAX-Stand von 1.000 Punkten als Berechnungs-Basis festgesetzt. Der offizielle Startschuss folgte aber erst am 1. Juli 1988 mit einem Punktestand von 1.163.

Somit existiert der wichtigste deutsche Aktienindex heute seit exakt 25 Jahren.

Aus diesem Grund habe ich mich dazu entschlossen, für Sie hier im Schlussgong eine kleine Serie zu diesem Thema zu verfassen. Die Serienteile 2 und 3 folgen in den nächsten Wochen.

Langfristig steigen die Aktienkurse

Wenn Sie die historische Entwicklung der Aktienmärkte betrachten, fällt ein Punkt sofort auf, der für Sie als (zukünftiger) Aktionär elementar wichtig ist:

Langfristig steigen die Kurse von DAX, Dow Jones, S&P 500 und Co! Der wichtigste deutsche Aktienindex, der DAX, startete mit 1.000 Punkten und notiert aktuell trotz aller Krisen bei rund 8.000 Punkten.

Die langfristige Betrachtung der großen Aktien-Indizes zeigt Ihnen, dass die Aktienkurse unabhängig von den kurz- und mittelfristigen Schwankungen stets nach oben streben.

Der deutlich ältere amerikanische „DAX-Bruder“ Dow Jones ist von 30 auf 15.000 Punkte geklettert.

DAX: Der „Deutsche Aktienindex“

Die Abkürzung DAX steht für „Deutscher Aktienindex“. Das ist der wichtigste deutsche Aktienindex. Er spiegelt die Entwicklung der 30 größten und umsatzstärksten an der Frankfurter Wertpapierbörse gelisteten deutschen Unternehmen wider.


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  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
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Diese großen Unternehmen, die im DAX, Dow Jones oder EuroStoxx vertreten sind, werden häufig auch als „Blue Chips“ bezeichnet. Dieser Begriff stammt ursprünglich aus der Casino-Welt.

Beim Roulette oder Poker sind die „Blue Chips“, die blauen Spieljetons, die Chips mit dem höchsten Wert.

Die Geschichte des DAX

Wie oben geschildert: Offiziell eingeführt wurde der DAX am 1. Juli 1988. Er wurde gemeinsam von der Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Wertpapierbörsen, der Frankfurter Wertpapierbörse und der Börsen-Zeitung entwickelt.

Der DAX wird sowohl als Performance- als auch als Kursindex veröffentlicht. Üblicherweise wird unter „DAX“ der Performanceindex verstanden.

In den Medien wird fast ausschließlich der DAX-Performanceindex abgedruckt oder gezeigt, der aktuell bei knapp 8.000 Punkten notiert.

Die Abgrenzung zwischen einem Performance- und einem Kursindex gestaltet sich wie folgt:

Ein Kursindex berücksichtigt ausschließlich die Kursentwicklung der enthaltenen Aktien.

Ein Performanceindex hingegen berücksichtigt neben der Entwicklung der Aktienkurse zusätzlich die Dividendenzahlungen und sonstige Einnahmen aus dem Besitz der Aktien.

Ein Performanceindex ist also aussagekräftiger als ein Kursindex, weil er die Kursentwicklung und die Dividenden berücksichtigt. Sie als Anleger kalkulieren schließlich auch mit den Kursgewinnen und den Dividenden.

Wer also wissen will, welchen Gesamtertrag die Aktien gebracht haben, sollte stets den Performanceindex betrachten.

Die Berechnung des DAX

Die Indexberechnung basiert auf der sogenannten Indexformel von Étienne Laspeyres. Zu dieser Berechnung werden Kurse von ausgewählten Aktien der DAX-Gesellschaften unterschiedlich gewichtet.

Dabei zählt nur die Marktkapitalisierung der Aktien, die nicht einem Großaktionär gehören und sich damit im freien Handel befinden (auch „Streubesitz“ genannt).

Wenn das Kapital einer Gesellschaft in mehrere Aktiengattungen unterteilt ist (zum Beispiel Stammaktie und Vorzugsaktie), wird die zu berücksichtigende Aktienart anhand der Liquidität bestimmt.

Das bedeutet, dass die Aktienart mit der höheren Liquidität zur Index-Berechnung herangezogen wird.

Unter dem Begriff der Liquidität wird in diesem Zusammenhang das tägliche Handelsvolumen der Aktie verstanden. Je mehr Aktien täglich gehandelt werden, desto liquider ist die Aktie.

Wenn ein DAX-Unternehmen 2 Aktiengattungen besitzt (wie zum Beispiel BMW oder VW), zählt immer nur eine Aktiengattung für die Index-Berechnung.

In den nächsten Folgen der DAX-Serie erfahren Sie u.a., welche ehemaligen DAX-Unternehmen im Laufe der Zeit von der Bildfläche verschwunden sind.

1. Juli 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rolf Morrien. Über den Autor

Rolf Morrien ist nicht nur Chefredakteur von „Morriens Einsteiger-Depot“, dem „Depot-Optimierer“, von „Das Beste aus 4 Welten“ und von „Rolf Morriens Power Depot“, er ist auch einer der renommiertesten Börsenexperten Deutschlands.