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Glückwunsch! Sie haben den Crash überstanden!

Glückwunsch! Sie haben den Crash überstanden!
SergeyP / Shutterstock.com
Inhaltsverzeichnis

EZB-Sondertreffen. FED will auch die Zinsen anheben. Die Verursacher der ganzen Misere kommen allmählich ins Schwitzen. Das beflügelt den Markt und es wird eine kleine Zwischenerholung immer wahrscheinlicher.

Nein, der Bärenmarkt ist damit noch nicht zu Ende. Wir brauchen nicht erwarten, dass ein einziger Zinsschritt die Wunderheilung bringt. Wenn Sie mitbekommen, wie sehr die Bank of Japan am Rudern ist, dann ist es keine Überraschung, dass auch der FED und EZB das Wasser langsam bis zum Hals steht.

Wenn Ihnen das aber alles zu kompliziert ist, denken Sie sich nichts. Die Zentralbanken haben ganz offensichtlich auch keine Ahnung, denn sonst wäre das Chaos jetzt nicht derartig groß. Insofern verstehe ich auch Leute, die behaupten, dass das alles Absicht sein soll. Der Gedanke liegt schon nahe, dass diese geballte Inkompetenz nicht aus Versehen zum Tragen kommt.

Aber was wollen wir auch dagegen machen? Wir sind der Spielball und müssen schauen, dass wir uns absichern und dann wieder einkaufen, wenn die Märkte erneut steigen dürfen. Das kann aber noch dauern. Die Prognosen gehen aktuell von 6 – 12 Monaten aus. Logisch, dass das in einem halben Jahr noch einmal ganz anders aussehen kann.

Wie weit kann eine mögliche Zwischenerholung laufen?

Die EMA-200 im Tageschart schein über die Indizes hinweg ein guter Anlaufpunkt zu sein. Bis dahin lief die letzte Erholung auch. Was mir dabei aber etwas Spanisch vorkommt: Wir hatten erst vor 2 Wochen eine kurze Rallye, die an diese Ziele herangeführt hat. Warum sollte das jetzt schon wieder passieren?

Eigentlich müssten wir neue Hochs machen. Das würde den Anschein erwecken, dass jetzt doch alles wieder gut ist. Bevor die Kurse dann erneut einbrechen. Sie kennen die Theorie: Der Markt geht immer den Weg des größten Schmerzes.

Wann bricht der Immobilienmarkt zusammen?

Wer jetzt noch seine Immobilie verkaufen kann, macht scheinbar alles richtig. Wer jetzt kauft, könnte einen teuren Fehler machen. So ist zumindest aktuell der Konsens unter den Marktbeobachtern. Wie lange das noch gut geht, weiß niemand. Unterm Strich sieht es aber so aus, dass wir derzeit eher einen Verkäufermarkt haben und bald einiges billiger werden könnte.

Ein Argument dafür liefert die US-Markt, wenn wir uns die Zinsen für Hypotheken anschauen. Hier geht es bereits steil nach oben. Wer also demnächst refinanzieren muss, wird sich verwundert die Augen reiben. Die Frage ist: Wann schwappt das auch zu uns herüber?

(Quelle: Twitter.com)

Hier sehen Sie, wie stark die Zinsen für Hypotheken bereits angestiegen sind. Es wird vielleicht wieder einmal Zeit, den Film The Big Short anzuschauen. Damals klappte der Immobilienmarkt aufgrund leichtfertig vergebener Kredite in sich zusammen und das Ergebnis war die Krise von 2007-2009.

Wenn das erneut passiert, müssen wir die oben genannte Zeitplanung von 6 Monate Korrekturphase wohl etwas ausdehnen. Vielleicht wird aber auch alles gut und die Notenbanken können das Ruder noch herumreißen. Morgen wissen wir definitiv mehr, nachdem FED und EZB sich zum Thema geäußert haben.