Kryptowährungen mit Mini-Crash!

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Das neue Allzeithoch bei 69.000 US-Dollar vom 10. November hat eine Korrektur ausgelöst. 15 Prozent ging es in der Spitze nach unten. (Foto: Wit Olszewski / shutterstock.com)

Und schon steht Bitcoin wieder bei 60.000 US-Dollar. Das neue Allzeithoch bei 69.000 US-Dollar vom 10. November hat eine Korrektur ausgelöst. 15 Prozent ging es in der Spitze nach unten. Bisher. Wir sehen vorsichtige Zeichen, dass es jetzt wieder nach oben gehen kann.

Bitcoin im 4-Stunden-Chart

10.362 US-Dollar war die Abwärtsstrecke. Diese sehen Sie eingezeichnet. Aktuell schieben wir bei 60.600 US-Dollar zu Seite. Wenig Volumen. Wenig Schwankungen. Die 60.000 sollten idealerweise für die Bullen halten.

Falls wir aber doch nach unten durchgereicht werden, könnte das nächste Ziel um die 50.000 US-Dollar liegen. Ich hatte den Bereich zwischen 50 und 55.000 US-Dollar als Einkaufszone benannt. Wäre insofern ganz chic, wenn wir tatsächlich dorthin noch einen Abstecher machen. Danach darf es dann auch gerne weiter steigen.

Die 100.000 US-Dollar als Ziel für dieses Jahr höre ich aber immer noch regelmäßig. Ich bin wirklich gespannt, ob das noch passiert. Es kann natürlich immer schnell gehen bei den Kryptowährungen. Dass Bitcoin jetzt von 60.000 oder sogar noch weniger auf 100.000 US-Dollar hochschießt – und sogar laut einigen Prognosen noch im November – dafür fehlt mir ein wenig die Phantasie. Lassen wir uns überraschen. Noch halte ich daran fest, dass wir die 100.000 eher im Frühjahr 2022 sehen als Ende dieses Jahres.

Ethereum im Gleichschritt mit Bitcoin

Hier musste ich jetzt den 2-Stunden-Chart nehmen. Im H4 gab es keine Punkte als Signal. Zu wenig Action offenbar. Keine Übertreibungen auf Käufer- oder Verkäuferseite. Sollte uns das zu denken geben? Auf jeden Fall ging es hier auch schön nach unten. Kurz vor der 5.000er Marke drehten die Kurse um und wollten lieber noch einmal die 4.000 sehen.

Ob es aber wirklich noch zur 4.000 runtergeht? Dafür sehen wir zumindest im H2-Chart schon deutliche Kaufreaktionen. Natürlich muss das noch lange nicht das Ende sein. Aber bei Bitcoin im H2 gibt es beim Tief auch einen blauen Punkt. Auf alle Fälle ist das ein temporäres Tief. Reicht ja auch schon, wenn die Shortseller hier ihre Positionen schließen. Das ist quasi ein Kauf.

Top 11 Coins in der Übersicht

Wenn wir uns die aktuellen Top 11 bei Coingecko anschauen, sehen wir rote Zahlen durch die Bank. Die letzten 24 Stunden und auch die letzten 7 Tage sind negativ. DOT verliert sogar 21 Prozent auf die Woche gesehen. SHIB nur 8,8 Prozent.

Shiba Inu hatte aber davor schon korrigiert. Insofern sind die 8,8 Prozent jetzt nicht vergleichbar. Deshalb müssen wir uns auch die Top 11 anschauen, damit SHIB noch dabei ist. Zwischendurch hatte die Kryptowährung eine höhere Marktkapitalisierung als DOGE. Das Hunderennen unter den Meme-Coins.

Schauen Sie sich die rechte Spalte an. Das gehandelte Volumen der letzten 24 Stunden. Hier ist Ethereum schon sehr nah an Bitcoin dran. Wenngleich die Marktkapitalisierung noch ein bisschen weniger als 50 Prozent von Bitcoin ist.

Dass die meisten Kryptowährungen in dem Stable Coin USDT gehandelt werden, zeigt diese Tabelle auch. 88 Milliarden US-Dollar wurde in den letzten 24 Stunden bewegt. Das ist mehr als die Marktkapitalisierung von Solana auf Platz 5. Sie sehen also, wie groß die Top 2 Kryptowährungen sind im Vergleich.

Avax ist übrigens auf Platz 12. Dicht hinter Shiba und ein kleiner Geheimtipp. Also nicht Avax an sich. Mit 20 Milliarden US-Dollar Marktkapitalisierung hat es zwar noch Potential, aber dessen Ecosystem ist wesentlich spannender. Je kleiner die Coins sind, desto größer ist aber auch die Gefahr hier Geld zu verlieren. Wenn es Sie es ruhig angehen lassen wollen, investieren Sie in die Top 5.

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Aktien-Geheimtipp von einem CryptoPunk-Investor!Sein Tipp ist eine Firma in den USA, die sich ein spannendes Ziel gesetzt hat: Sie wollen das größte Bitcoin-Mining-Unternehmen in Nordamerika werden. › mehr lesen


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Von: Michael Berkholz. Über den Autor

Michael Berkholz entdeckte vor einigen Jahren seine Leidenschaft fürs Trading und gibt sein Wissen heute mit großer Leidenschaft an seine Leser weiter.

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