Krypto-Update und 2 Geheimtipps!

Bitcoin – 3Dsculptor – shutterstock_349952822

Bitcoin, Etherium und Dogecoin. Alle zieht es nach oben. Die Hodler warten auf neue Allzeithochs. Doch bis dahin ist es noch ein gutes Stück! (Foto: 3Dsculptor / Shutterstock.com)

Bitcoin knackt die 50.000 US-Dollar. Zum ersten Mal geschah das am 16. Februar dieses Jahres. Danach stieg BTC auf fast 65.000 US-Dollar und stürzte im Anschluss auf 28.800 ab. 28.800 – so schnell war mein Modem vor rund 30 Jahren. Heute leben wir in einer anderen Welt. Digital und mit Kryptowährungen.

Beides erlebt gerade einen neuen Boom. Den können wir hierzulande glücklicherweise auch mitspielen – trotz deutscher Infrastruktur und verkümmertem Breitbandausbau. Denn umKryptowährungen zu kaufen, brauchen Sie nicht die schnellste Internetleitung. Ihre Bank ist Ihr größter Gegner. Jedenfalls habe ich das bei mir letzte Woche festgestellt.

Das Abhebungslimit für Bargeld im Ausland ist limitiert. Laut Kreditkartenabteilung, kann meine Bank einen Antrag stellen, dass das angehoben wird. Laut meiner Bank, geht das nicht. Warum Bargeld? Warum Ausland?

Nun, die Krypto-Wechselbörsen werden als Bargeldeinsatz im Ausland anerkannt. Wenn ich dort mit Kreditkarte einzahlen will, um danach Etherium, Cardano oder Dogecoin zu kaufen, dann interpretiert meine Bank das als Bargeld im Ausland. Daran kann ich witzigerweise nichts ändern. Weder von meiner Seite aus grünes Licht geben, dass ich diese Transaktion gerne durchführen würde. Noch das Limit anheben, weil „geht nicht“. Zum Glück gehen SEPA-Überweisungen auch recht flink.

Aber ignorieren wir die Inkompetenz der Banken für den Moment. Auch wenn diese verständlicherweise dem neuen Krypto-Zeitalter wenig wohlgesonnen entgegenblicken werden. Kümmern wir uns um die Charts. Denn die sind für Fans von Bitcoin & Co. aktuell wunderschön.

Bitcoin im 4-Stunden-Chart

Der Trend zeigt eindeutig nach oben. Besonders spannend ist hierbei, wie kurz die Rücksetzer sind. Wenn Sie Fibonacci-Linien an die einzelnen Strecken anlegen, kommt Bitcoin derzeit immer nur bis zum 38,2er Retracement zurück. Das ist schon sehr sportlich. Bei seiner letzten Rallye im Frühjahr ging es oft bis zum 50er oder 61,8er Retracement und von dort erst wieder nach oben. Die aktuelle Fahrt nach oben hat demnach wesentlich mehr Dampf.

Sollten wir heute ein neues Hoch gemacht haben und die Kurse jetzt wieder etwas fallen, wäre das 38,2er Retracement bei fast genau 48.000 US-Dollar. Das nur nebenbei.

Hier sehen Sie den Trendkanal, in dem sich Bitcoin seit etwa einem Monat nach oben arbeitet. Übergeordnet liegt das 61,8er Retracement bei 51.100 US-Dollar – von der großen Abwärtstrecke im Sommer. Mal schauen, ob BTC dort hängen bleibt.

Die Krypto-Bären haben derzeit nichts zu melden. Neben BTC und ETH steigt die versammelte Mannschaft an Kryptowährungen. Insbesondere Bereiche mit Gaming und NFTs sind hierbei extrem lukrative Chancen.

Kurz zur Erklärung: NFT sind digitale Eigentümer, die per Blockchain exakt einem User zugeschrieben werden können. Das können Bilder sein, die vermeintliche Kunst darstellen oder einfach Gegenstände, die bei einem Spiel benutzt werden können. Eine Art digitaler Picasso, der heute als NFT verkauft wird.

Der Markt ist noch winzig und boomt unglaublich. Einzelne Bilder, werden teilweise für Millionen US-Dollar gehandelt und dann als Profilbild auf Twitter verwendet. Wer einfach schon zwei Ferrari und Lambos in der Garage hat, steckt sein Geld jetzt da rein.

Aber es geht nicht nur um sündhaft teure Bilder/Kunst. Der kleine Investor kann mit ein paar hundert Euro auch schon mitspielen und sich quasi Lotterietickets holen. In der Hoffnung, dass seine gekauften Bilder einmal viel wert werden. Ich werde in der nächsten Zeit ein bisschen mehr zu dieser scheinbaren Goldgrube verraten, damit Sie sich nicht die Finger verbrennen.

Geheimtipps für Kryptowährungen

Wie versprochen, gibt es jetzt noch zwei Tipps, falls Sie bereits mit Coins zocken. Das muss Ihnen dabei immer bewusst sein: Kryptowährungen crashen gerne einmal. Einbrüche von 90 Prozent sind keine Seltenheit. Riskieren Sie also nur Geld, das Sie auch ohne mit der Wimper zu zucken, verbrennen können.

Aktuell boomen die Coins und wenn die großen Währungen steigen, zieht das die kleineren auch mit nach oben. Die Flut hebt alle Boote – den Ausdruck kennen Sie vielleicht.

Zwei Investments laufen bei mir derzeit sehr gut. $CGG ist Chain Guardians. Der Link führt Sie zu CoinMarketCap. Dort können Sie sich den Chart und Preis von $CGG anschauen. Chain Guardians, ist ein Online-Spiel, mit dem die Spieler Geld verdienen können und NFTs bekommen, die sie wiederum verkaufen können. Im Gegensatz zu vielen anderen Coins, die unglaublich hoch bewertet sind und noch nichts geliefert haben, hat dieser Coin schon ein funktionierendes Spiel.

Von der Entwicklung beim Gaming können Sie insgesamt über Seedify (SFUND) profitieren. Die bringen in den nächsten Wochen und Monaten diverse Projekte heraus und sind deshalb sehr beliebt. Seedify können Sie auch direkt bei Coinbase kaufen. Das ist einfacher als Alt-Coins wie $CGG. Hier noch der Link zu SFUND bei CoinMarketCap. Vorsicht: Der Wert hat sich seit einem Monat bereits verzehnfacht! Das Potential nach oben ist nicht unendlich. Idealerweise nutzen Sie Rücksetzer für einen kleinen Einstieg.

Bitcoin – 3Dsculptor – shutterstock_349952822

Aktien-Geheimtipp von einem CryptoPunk-Investor!Sein Tipp ist eine Firma in den USA, die sich ein spannendes Ziel gesetzt hat: Sie wollen das größte Bitcoin-Mining-Unternehmen in Nordamerika werden. › mehr lesen


© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Berkholz. Über den Autor

Michael Berkholz entdeckte vor einigen Jahren seine Leidenschaft fürs Trading und gibt sein Wissen heute mit großer Leidenschaft an seine Leser weiter.

Profitieren Sie von unserem kostenlosen Informations-Angebot und erhalten Sie regelmäßig den kostenlosen E-Mail-Newsletter "GeVestor täglich". Herausgeber: GeVestor Verlag | VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG. Sie können sich jederzeit wieder abmelden.

Hinweis zum Datenschutz