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PNE: Die Geschäfte laufen sehr gut

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Die Aktien aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien haben im laufenden Jahr an der Börse einen schweren Stand – so auch der Übernahme-Kandidat PNE. Dabei ist die Nachrichtenlage von PNE seit Wochen gut.

Ende Juni teilte PNE mit, dass man mit dem Bau zweier weiterer Windpark-Projekte in Deutschland (in Niedersachen und Schleswig-Holstein) gestartet sei. Die beiden Windparks haben zusammen eine Nennleistung von 30,4 MW.

Beide Projekte sollen nach der Fertigstellung in den Eigenbetrieb der PNE-Gruppe übernommen werden. Die Inbetriebnahme der beiden Windparks, für die PNE erst im Mai 2021 in der Ausschreibung der Bundesnetzagentur die Zuschläge erhielt, ist im kommenden Jahr vorgesehen.

Verkauf verschiedener Windparkprojekte

Mitte Juli gab PNE dann bekannt, dass man drei Windparkprojekte in Rumänien an ein großes, weltweit in Erneuerbare Energien engagiertes Unternehmen verkauft hat. In den Projekten können Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von bis zu 220 MW errichtet werden. Bei der weiteren Entwicklung werden PNE und der Käufer zusammenarbeiten.

Zuletzt teilte PNE dann noch mit, dass man zwei Windparkprojekte in Frankreich und Thüringen an die Hamburger CEE Group, einen Asset Manager für Erneuerbare Energien, veräußert habe. Die Projekte wurden von PNE entwickelt und umfassen sieben Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von insgesamt 18,7 MW.

Ein Blick auf die aktuellen Zahlen

PNE hat sich im 1. Halbjahr 2021 durch die erfolgreiche Entwicklung weiterer Windparkprojekte, den Baubeginn und Verkauf von Windparks im In- und Ausland sowie den positiven Geschäftsverlauf im Dienstleistungsbereich operativ und finanziell erfolgreich weiterentwickelt.

Das zeigen die aktuellen Zahlen: Im 1. Halbjahr 2021 stieg die Gesamtleistung von 77,0 auf 93,9 Mio. Euro (+22%). Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg um 48% von 9,0 auf 13,3 Mio. Euro. Das operative Ergebnis vervielfachte sich von 0,6 Mio. Euro auf 2,3 Mio. Euro.

Aufgrund des verstärkten Ausbaus des Eigenbetriebs von Windparks ist die Gesamtleistung deutlich höher als im vergangenen Jahr. Die Ergebnisse sind stark beeinflusst vom Aufbau des Windparkportfolios im Eigenbesitz. Damit wurden „stille Reserven“ geschaffen, die nicht sofort erkennbar sind.

Stille Reserven und Übernahme-Chance

Das bedeutet: Durch die Investitionen in eigene Projekte wird der Gewinn zunächst geschmälert, der Unternehmenswert aber deutlich gesteigert. Das schätzen viele Investoren im Augenblick offenbar nicht richtig ein. Denn die PNE-Aktie hat im laufenden Jahr etwas nachgegeben, obwohl der innere Wert des Unternehmens gesteigert wurde.

Neben der guten operativen Geschäftsentwicklung und den guten Perspektiven aufgrund der Energiewende, bietet Ihnen PNE noch die Chance auf eine Komplettübernahme durch einen Infrastrukturfonds der US-Bank Morgan Stanley, der bereits Großaktionär ist.

Wer auf einen Siegeszug der „grünen“ Energie setzen will und mit kurzfristigen Kursschwankungen leben kann, sollte PNE auf dem aktuell niedrigen Kursniveau genauer unter die Lupe nehmen.