Schwache Steuereinnahmen mit fatalen Folgen: Deutschland mitten in der Wirtschaftskrise?

Durch die anhaltende Corona-Krise sinken die Steuereinnahmen in Deutschland drastisch – und das bei steigenden Ausgaben. Bereits im ersten Halbjahr des Jahres 2020 haben Bund und Länder 51 Milliarden Euro weniger eingenommen als ausgegeben. Denn alleine die Mehrwertsteuersenkung und der Kinderbonus kosteten den Staat rund 23 Milliarden Euro. Doch obwohl das alles Maßnahmen sind, die in dieser schweren Krise nötig sind und von denen wir auch profitieren, führen all diese Kosten zu einer Neuverschuldung des Staates – und zwar in einer Höhe von 218 Milliarden Euro.

Ein Betrag, der fünfmal so hoch ist, wie der bisherige Rekord aus dem Jahre 2010 nach der Finanzkrise. Wir müssen uns bewusst machen, dass wir uns in einer der schwersten Finanzkrisen der letzten Jahrzehnte befinden. Zwar ist die Börse weiterhin gut aufgestellt, jedoch kann sich das jederzeit ändern. Denn das Fundament, auf dem wir uns aktuell bewegen, ist alles andere als stabil. Es ist klar: Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie werden uns auch noch in den nächsten Jahren begleiten.

Heiko Böhmer
Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

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