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Carl Zeiss Meditec setzt Wachstumskurs fort

Inhaltsverzeichnis

Die in Jena ansässige Carl Zeiss Meditec AG hat nicht nur gute Zahlen für das 1. Quartal des Geschäftsjahrs 2021/22 präsentiert, sondern gestern auch die Übernahme gleich zweier US-amerikanischer Medizintechnik-Unternehmen bekannt gegeben.

Doch bevor ich näher auf die aktuellen Geschäftszahlen und die Zukäufe der Carl Zeiss Meditec eingehe, möchte ich Ihnen den laut eigenen Angaben weltweit führenden Medizintechnikanbieter aus dem thüringischen Jena kurz vorstellen.

Carl Zeiss Meditec im Porträt

In der Carl Zeiss Meditec AG sind die Medizintechnik-Aktivitäten der Carl Zeiss AG gebündelt. Die Carl Zeiss AG ist der mit Abstand größte Aktionär der kleineren Carl Zeiss Meditec AG und hält rund 59% der Aktien des Medizintechnikunternehmens.

Carl Zeiss Meditec entwickelt und produziert u.a. Komplettlösungen zur Diagnose und Behandlung von Augenkrankheiten, Visualisierungslösungen in der Mikrochirurgie und Zukunftstechnologien für die intraoperative Strahlentherapie.

Die Carl Zeiss Meditec-Gruppe ist weltweit aktiv. Neben dem Hauptsitz in Jena hat die Gruppe weitere Betriebsstätten und Tochterunternehmen in Deutschland, Frankreich, Spanien, den USA und Japan.

Carl Zeiss Meditec nutzt das globale Vertriebsnetz der Zeiss-Gruppe mit weltweit über 50 Vertriebsunternehmen. Auch im Bereich der Forschungs- und Entwicklung kooperiert die Meditec-Gruppe eng mit dem Mutterkonzern.

Wachstum durch Akquisitionen

Gestern gab Carl Zeiss Meditec die Übernahmen von zwei US-Herstellern chirurgischer Instrumente bekannt. Hierbei handelt es sich um die Kogent Surgical, LLC und die Katalyst Surgical, LLC.

Kogent Surgical ist ein innovativer Hersteller medizinischer Geräte, der sich auf Elektrochirurgie, OP-Beleuchtung und mikrochirurgisches Instrumentarium spezialisiert hat. Katalyst Surgical entwickelt Instrumente für die Netzhautchirurgie. Was Carl Zeiss Meditec für die Übernahme der US-Unternehmen bezahlt hat, wurde nicht bekannt gegeben.

Warum Carl Zeiss Meditec die US-Unternehmen übernommen hat, hat Unternehmenschef Markus Weber in einem Statement zusammengefasst: „Dies ist eine strategisch wichtige Akquisition für die Medizintechnik von Zeiss. Wir gehen davon aus, dass der Erwerb zu einer Skalierung unserer Geschäfte führen, unser Angebot im Bereich chirurgischer Lösungen ausweiten und den Anteil wiederkehrender Umsätze steigern wird.“

Erfolgreicher Start in das Geschäftsjahr 2021/22

Auch die vorliegenden Zahlen für das 1. Quartal des Geschäftsjahres 2021/22 der Carl Zeiss Meditec AG können sich sehen lassen. So erzielte das Unternehmen im Zeitraum Oktober bis Dezember 2021 einen Umsatz von 410,2 Mio. Euro. Damit konnte der Umsatz im Vergleich zur Vorjahresperiode um 11,2 % (währungsbereinigt: 10,5 %) gesteigert werden.

Auch beim operativen Ergebnis (EBIT) konnten die Jenaer leicht zulegen. Das EBIT stieg um 1,4% auf 74,4 Mio. Euro. Die operative Gewinnmarge (EBIT-Marge) lag bei 18,1% (Vorjahresvergleichswert: 19,9%).

Die Carl Zeiss Meditec AG konnte somit ihren Wachstumskurs aus dem Geschäftsjahr 2020/2021, wo der Umsatz um mehr als 23% gesteigert werden konnte, fortsetzen. Sollte die Korrektur bei der Carl-Zeiss-Aktie andauern und sich weiter ausdehnen, könnte sich dadurch eine interessante Einstiegsgelegenheit ergeben.