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Ich habe mein Aktienzertifikat verloren. Besitze ich die Aktie weiterhin?

Inhaltsverzeichnis

Egal, ob ein Aktionär sein Aktienzertifikat verloren hat: er ist natürlich weiterhin der Besitzer seiner Aktie. Um das physische Zertifikat zu ersetzen, müssen Sie sich an die Transferstelle des Unternehmens wenden.

Das Unternehmen dürfte Sie mit den Kontaktinformationen der Transferstelle versorgen. Am Besten wenden Sie sich hierzu an die Abteilung für Investor Relations.

Nachdem die Transferstelle über den Verlust informiert worden ist, wird sie einen „Stop Transfer“ auf das Zertifikat aussprechen. Dadurch wird vermieden, dass sich fremde Personen das Zertifikat auszahlen lassen können – ähnlich wie bei der Stornierung eines Bankchecks. Die Transferstelle oder der Broker wird darüber hinaus die Börsenaufsicht über den Verlust des Zertifikats informieren.

Der Aktionär muss hierfür jedoch weitere Informationen angeben. Zunächst müssen sowohl der Verlust selber als auch alle weiteren wichtigen Daten schriftlich festgesetzt werden. Darüber hinaus muss der Aktionär eine Ausfallbürgschaft erwerben. Diese soll das Unternehmen und die Transferstelle vor Missbrauch schützen, falls das verlorene Zertifikat zu einem späteren Zeitpunkt von einer fremden Person eingelöst wird. Diese Ausfallbürgschaft kostet meist zwischen 1-3% des Aktienwertes.

Sobald diese Bedingungen erfüllt wurden, wird ein neues Zertifikat ausgegeben.

Sie sollten neue Zertifikate immer von beiden Seiten einscannen. Dies kann den Aufwand im Notfall deutlich verringern. Sie können Ihre Wertpapiere außerdem auch auf Ihren Broker übertragen. Dieser bewahrt dann die physischen Wertpapiere für Sie auf.