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Gute Renditen dank Labor-Geschäft

Inhaltsverzeichnis

Die Pandemie hat Laboren rund um den Globus ein gutes Geschäft beschert. Auch ist inzwischen vielen Menschen bewusst, was eine Laboranalyse bewirken kann. Krankheiten können wir so exakt bestimmen und die Medikation anpassen. Dass heute noch immer in vielen Fällen auf Verdacht Breitband-Antibiotika verabreicht werden, ist eigentlich unnötig. Probe nehmen, ab ins Labor und dann zielgerichtet vorgehen, wäre langfristig womöglich die gesündere Variante.

Hier kommen Unternehmen wie Stratec Biomedical Systems ins Spiel. Die 1979 gegründete Stratec Biomedical Systems projektiert, entwickelt und produziert vollautomatische Systeme für Partner aus der klinischen Diagnostik und Biotechnologie. Die Partner vermarkten die Systeme weltweit als Systemlösung gemeinsam mit ihren Reagenzien an Labors und Forschungseinrichtungen. Das Unternehmen entwickelt seine Produkte mit eigener patentgeschützter Technologie.

Gute Zahlen überzeugen

Stratec hat 2021 auch dank einer hohen Nachfrage im Zusammenhang mit der Pandemie mit deutlichen Zuwächsen abgeschlossen. Der Umsatz ist um 14,9% auf 287,3 Mio € gestiegen. Dieses Wachstum war sowohl auf eine starke Entwicklung im Systemgeschäft (16,9%) als auch auf deutlich höhere Umsätze mit Ersatzteilen/Wartung (18,8%) zurückzuführen. Wesentlicher Treiber für das Wachstum im Systemgeschäft war die hohe Nachfrage in allen Anwendungsbereichen, unterstützt durch kontinuierlich steigende Abrufzahlen für neu auf den Markt gebrachte Produkte.

Der Umsatz mit Ersatzteilen/Wartung profitierte dagegen von der deutlich gestiegenen Zahl der Systeme im Markt und deren hoher Auslastung. Das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis (EBIT) legte um 30,1% auf 54,3 Mio € zu. Die Marge verbesserte sich von 16,7 auf 18,9%. Unterm Strich blieb ein bereinigter Gewinn von 45,1 Mio €. Das waren 28% mehr als vor einem Jahr.

So denken wir auf der kurzfristigen Zeitebene

Stratec hat zahlreiche Entwicklungsprojekte vorangetrieben und wichtige Meilensteine erreicht. Dazu gehörte ein neu entwickeltes intelligentes Verbrauchsmaterial im Bereich der Nukleinsäure-Testung für ein großes US- Diagnostikunternehmen. Für 2022 zeigte sich der Vorstand vorsichtig und rechnet mit einem Umsatz auf Vorjahresniveau und mit einem Rückgang der EBIT-Marge.

Der prognostizierte Rückgang beruht auf der Annahme eines schwächeren Produktmixes sowie steigender Kosten im Zusammenhang mit der globalen Knappheit von Rohstoffen und Vorprodukten. Die Dividende ist hier eher Nebensache. Neue Produkte könnten das Geschäft anschieben und langfristig auch wieder für eine größere Ausschüttung sorgen. Anleger investieren hier eher in die Perspektive. Falls Sie sofort Ergebnisse wünschen, ist der Wert nichts für Sie!