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Bayer und Covestro bleiben meine Chemie-Favoriten

Inhaltsverzeichnis

Für Bayer war 2020 ein herausforderndes Geschäftsjahr.

Neben den Auswirkungen der Corona-Krise ging der Glyphosat-Streit in die nächste Runde. Die Zahlen sind vor diesem Hintergrund kaum aussagekräftig. Der Umsatz sank um 4,9% auf 41,4 Mrd. €. Dabei musste ein Fehlbetrag von 10,5 Mrd. € ausgewiesen werden, wobei hierin schon hohe Rückstellungen und Wertberichtigungen wegen der Rechtsstreitigkeiten enthalten sind. Langfristig sind diese Effekte unbedeutend.

Die bereinigten Zahlen zeigen, dass sich die Monsanto-Übernahme langfristig auszahlen wird. Im 1. Quartal konnte bei etwas geringerem Umsatz ein Gewinnsprung von 40,1% auf 2,13 € je Aktie erzielt werden.

Bayer ist in vielerlei Hinsicht ein Innovationsführer

Im Pharma-Geschäft legt der Konzern seinen strategischen Fokus auf die Zell- und Gentechnik. So zählt auch die Schweizer CRISPR Therapeutics AG, die von der Nobelpreisträgerin Emmanuelle Charpentier gegründet wurde, zum Unternehmensportfolio. Gleichzeitig treibt Bayer auch seine Nachhaltigkeitsprogramme und die Agrochemie voran. Mit Vitala ist dem Konzern eine Innovation gelungen, die Milliardenpotenzial hat. Bayer ist es gelungen, eine neue niedrig wachsende Maissorte zu isolieren, die kaum noch anfällig für Wetterereignisse ist und dazu noch weniger Wasser benötigt. Vitala kann einen wichtigen Beitrag gegen den Welthunger liefern. Daneben setzt Bayer auch auf das vertikale Farming – ein ganz neuer Wachstumstreiber.

Unternehmensporträt

Als weltweit tätiges Unternehmen konzentriert sich Bayer auf die Geschäftsbereiche Gesundheit, Pflanzenschutz und hochwertige Materialien. Die neue Konzernstrategie sieht eine Stärkung der Forschung und den Ausbau des Geschäfts in den Schwellenländern vor. HV: April 2022

Covestro hat sich neu aufgestellt und ist jetzt bereit für weitere Rekordjahre

Vor diesem Hintergrund ist der Umsatz- und Gewinnrückgang 2020 verkraftbar. Die Zahlen für das 1. Quartal wirken dagegen wie ein Befreiungsschlag: Covestro hat seinen Umsatz um 18,8% auf 3,3 Mrd. € gesteigert. Unterm Strich ist ein Gewinnsprung von 1.745,5% auf 2,03 € je Aktie gelungen. Die Prognose für 2021 wurde kräftig angehoben. Nachdem die Auswirkungen der Pandemie stetig abklingen, boomt die Nachfrage aus der Industrie.

Covestro hat sich strategisch erfolgreich als Innovationsführer für nachhaltige Plastikstoffe positioniert

Der Chemie-Konzern trifft damit genau den Nerv der Zeit und kann sich vor Aufträgen kaum retten. Trotz gesunkener Rohstoffpreise ist es Covestro gelungen, seine Verkaufspreise durchschnittlich um 20,2% anzuheben. Wichtige Nachfrageimpulse kommen vor allem aus Asien. Die Pandemie hat zu Produktionsausfällen geführt, die jetzt nachgeholt werden müssen. Gleichzeitig befindet sich die Automobilindustrie, die eine der wichtigsten Abnehmergruppen darstellt, in einem strukturellen Wandel. Für Covestro schlägt sich das in weiterem Wachstum nieder. Die Aussichten haben sich nochmals verbessert.

Covestro zählt zu den zentralen Unternehmen, die von dem beginnenden Konjunkturaufschwung in der Industrie profitieren werden. Gleichzeitig bedient der Konzern das Thema Nachhaltigkeit an wichtigen Schlüsselstellen. Dazu gibt es eine günstige Bewertung und attraktive Dividenden.

Unternehmensporträt

Covestro ist ein ehemaliger Geschäftsbereich der Bayer AG, der sich auf die Produktion von Werkstoffen spezialisiert hat. Das Produktportfolio umfasst verschiedene Lacke, Kleb- und Dichtstoffsysteme sowie Dämmmaterialen und Polycarbonate. Bayer ist noch zu kleinen Teilen an dem eigenständigen Konzern beteiligt.