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Die Sportartikelbranche wächst wieder

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Die Sportartikelbranche ist ein Wachstumsmarkt, da die Bedeutung von Fitness und Gesundheit das Interesse an Sport und somit die Nachfrage nach entsprechender Bekleidung, Ausrüstung und Schuhen antreibt.

Allerdings hatte die Branche auch Rückschläge zu verkraften; einige Einzelhändler mussten sogar Insolvenz anmelden. Und im vergangenen Jahr bremste Corona das Wachstum aus. Sportliche Großveranstaltungen sind ausgefallen, und auch die globalen Ladenschließungen belasteten die Unternehmen. Das ist Geschichte. Ausnahmslos alle unsere Branchenvertreter haben im 1. Quartal wieder mächtig zugelegt.

Spitzenreiter mit einem Umsatzplus von 119% ist DICK’S Sporting Goods. In der Pandemie haben immer mehr Menschen die Aktivitäten nach draußen verlagert. Das kam dem Konzern zugute. Denn das Unternehmen hat nicht nur für jeden Angler, sondern auch für jeden Outdoorfan die passende Ausrüstung.

Genau andersherum war es bei lululemon – die Fitness-Studios hatten geschlossen, und so hielten sich die Leute zuhause mit Yoga fit. Dank des Yoga-Booms liefen die Geschäfte mit einem Umsatzplus von 88% überragend.

Online-Handel mit starkem Wachstum

Nike, adidas und Puma engagieren sich vermehrt im Bereich Direktvertrieb. Dabei nutzen sie Limited Editions und Ähnliches, um Nachfrage zu schaffen und die Käufer direkt in ihre eigenen Geschäfte und Onlineshops zu locken. Zudem konzentrieren sich die Konzerne auf den Online-Handel. Davon profitierte Nike, weil beim Verkauf über die eigenen Internet-Kanäle mehr Gewinn übrig bleibt. Die Kunden gewöhnen sich daran: Auch nachdem die meisten Läden im Frühjahr wieder öffneten, lag der Onlineumsatz um 41% über Vorjahr. In dieses Segment hatte Nike bereits vor der Corona-Pandemie kräftig investiert.

Nike blickt optimistisch in die Zukunft. Der Finanzchef stellte im Juni wieder ein im Jahresvergleich zweistelliges Umsatzwachstum in Aussicht. Auch adidas hat sein Augenmerk bereits länger auf den Online-Handel gelegt und hatte mit einem Umsatzanstieg um 20% einen starken Start ins Jahr 2021. Dieser Anstieg wurde trotz Lockdowns und branchenweiter Lieferkettenengpässe erzielt. Der Umsatz im D2C-Geschäft (Direct to Consumer) stieg um 31% und machte mehr als ein Drittel des Gesamtumsatzes aus. Der Vorstandschef rechnet mit einem guten Jahr.

Fitness- und Shopping-Apps verändern den Sportartikelmarkt

Vom Datenpotenzial der Wearables bis hin zum Einsatz von virtueller Realität, um das Equipment in Aktion zu erleben, verändert Technologie den Sportartikelmarkt. Das Zusammenspiel von Fitness und Shopping-Apps ist ein wichtiger Trend. Unternehmen nutzen die Daten aus ihrer jeweiligen Fitness-Community für personalisierte Produktempfehlungen. Ein gutes Beispiel dafür ist die von Under Armour. Die gesammelten Daten, einschließlich Informationen zu Ernährung, Schlafmustern und Trainingsstatistiken, werden mit anderen Verhaltensdaten zusammengeführt, auf deren Basis der UA-Shop zeitnah entsprechende Produktempfehlungen geben kann.