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Lebensmittel für den Rendite-Kick

Inhaltsverzeichnis

Wenn wir ehrlich zueinander sind, dann müssen wir wohl alle zugeben, dass in unseren Kühlschränken trotz des Booms zur regionalen Ernährung doch auch immer noch Produkte der großen Marken stehen. So ein Joghurt mit Geschmack oder auch andere Produkte, die länger haltbar sind, passen einfach besser zum stressigen Alltag. Auch hat ein Supermarkt in der Regel länger geöffnet als ein Hofladen.

Wir haben die Aktie von Danone unter die Lupe genommen und für Sie herausgefunden, was es mit dem Wert auf sich hat. Lohnt sich eine Investment? Stimmt die Dividende? Lesen Sie gleich mehr, zuvor aber ein paar Fakten. Danone gehört zu den größten Nahrungsmittelproduzenten Europas und ist weltweit die Nummer 1 bei Frischmilchprodukten sowie die Nummer 2 im Bereich Mineralwasser (Evian, Volvic). Randaktivitäten wie Saucen, Gewürze und die Gebäck-Sparte wurden verkauft. Dagegen wird das Geschäft mit Babynahrung ausgebaut.

Danone wächst wieder

Danone hat im 1. Halbjahr aufgrund negativer Wechselkurseffekte 2,9% weniger umgesetzt. Gleichzeitig schrumpfte die operative Marge von 14 auf 13,1%. Belastet haben im Wesentlichen höhere Rohstoff- und Logistikkosten. Unter dem Strich hat der Konzern jedoch 5% mehr verdient. Profitiert hat Danone von einem deutlich höheren Beteiligungsergebnis. Im 2. Quartal ist der Konzern auf den Wachstumskurs zurückgekehrt. Der Umsatz stieg um 3,6% auf 6,17 Mrd €. Alle Regionen und Sparten haben zum Wachstum beigetragen. Wachstumstreiber Nummer 1 war die Wasser-Sparte.

Dort stieg der Umsatz um 21,6% auf 1,13 Mrd €. Die Jahresprognose wurde bestätigt. Der Konzern erwartet zwar weiter steigende Kosten für Logistik, Rohstoffe und Verpackung sowie für Milch und andere Zutaten. Eine weitere Erholung der Wirtschaft im 2. Halbjahr sollte aber das Wachstum beschleunigen und die Rentabilität weiter verbessern. Entsprechend soll die operative Marge wieder das Vorjahresniveau von 14% erreichen.

Wo Nestlé besser ist

Im Vergleich zum Konkurrenten Nestlé ist dieser Wert jedoch noch unbefriedigend. Vor allem die Marge von aktuell 9,1% im bedeutendsten Geschäftsbereich Milch und pflanzliche Produkte (EDP) ist enttäuschend. Für den neuen CEO Antoine de Saint-Affrique, der im September seinen Dienst antreten wird, gibt es also viel zu tun. Bei Barry Callebaut hat der Niederländer schon bewiesen, wie man erfolgreich restrukturiert. Mit dem Verkauf der Beteiligung an einer chinesischen Molkerei im Mai wurde bereits ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Rentabilität getan. Auch die Dividendenrendite ist mit 3% sehr solide. Greifen Sie zu!