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Schokoladenaktien versüßen das Depot

Inhaltsverzeichnis
Seit Beginn des Jahres konnten vor allem die Hersteller von Schokolade starkes Wachstum verzeichnen.

Als Gewinner sind hier vor allem Lindt & Sprüngli, Barry Callebaut und Hershey zu nennen. Die Aktie von Hershey legte im 1. Halbjahr über 20% zu. Bei Lindt wurde erstmals die Marke von 100.000 SFr je Namenaktie gebrochen. Die Aktie von Lindt ist die Zweitteuerste der Welt. Übertroffen wird sie nur von der A-Aktie von Berkshire Hathaway. Aktiensplits scheinen beiden Unternehmen fremd zu sein. Die Schokoladen-Unternehmen wachsen hauptsächlich organisch. Zukäufe, Fusionen und Übernahmen sind in der Branche eher selten.

Das Schokoladengeschäft ist markenfokussiert. Hershey führt unter anderem die Marken Hershey’s und Reese’s und ist gleichzeitig für die Vermarktung von Kit- Kat in den USA verantwortlich. Lindt vermarktet hauptsächlich Abwandlungen des eigenen Namens wie Lindor oder Lindt Pralinés. Der Name des Traditionsunternehmens steht dabei für Qualität und Hochwertigkeit. Barry Callebaut weicht von den traditionellen Konzernstrategien etwas ab. Zwar hat das Unternehmen auch eigene Marken. Der Hauptumsatz wird aber durch Industrieprodukte erwirtschaftet. Das Unternehmen liefert an Bäckereien, Restaurants und Hotels. Besonders profitabel ist die Gourmet-Sparte.

Barry Callebaut ist aufgrund der Abhängigkeit von Restaurants und Hotels schwieriger durch die Corona-Krise gekommen als auf Endkonsumenten fokussierte Unternehmen. Das Wachstum der Schokoladenaktien wird hauptsächlich durch die Corona- Krise erklärt.

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