Solarkraft: Diese PV-Aktie ist ein Bollwerk gegen China!

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Die Solarkraft ist ein Grundpfeiler der Klimawende und wird vor allem von chinesischen Firmen dominiert: Dieses lukrative PV-Unternehmen aus den USA will die Chinesen jetzt überstrahlen. (Foto: crystal51 / Shutterstock.com)

Die Strombranche gilt als einer der größten Klimasünder. Schließlich erzeugt das Verbrennen von Kohle und Gas gigantische Mengen CO2. Deshalb muss sich die Branche so schnell wie möglich wandeln. Ansonsten sind die ambitionierten Klimaziele der Politik schlicht nicht machbar.

Die Transformation des Energiesektors fußt im Prinzip auf zwei Säulen. Zum einen die Windkraft und zum anderen die Sonnenkraft. Für die beteiligten Unternehmen eröffnen sich zweifelsohne enorme Wachstumschancen, denn sie sind der Motor des Klimaschutzes.

First Solar: Technologischer Fortschritt vs. Dumping-Panele aus China

Heute will ich Ihnen eine besonders interessante Solar-Aktie vorstellen, die der Welt, aber auch uns Anlegern beachtliches Potenzial bietet. Vielleicht werde Sie schon wissen, um welches Papier es geht. Namentlich: First Solar. Das US-Unternehmen gehört zu den wenigen westlichen Firmen der Branche, die überwiegend von den Chinesen dominiert wird.

Der Hintergrund: Chinas Firmen konnten in den letzten Jahren durch eine aggressive Preispolitik bei Solarpanelen die meisten westlichen Firmen ausstechen und damit im Prinzip obsolet machen. Dennoch gibt es gerade für First Solar Potenzial.

Das Unternehmen meidet im Großen und Ganzen den Preiskampf mit den Chinesen, den es ohnehin nicht gewinnen kann. Stattdessen setzt First Solar auf seine Technologieführerschaft. Höherwertige Panele also, die den Billigprodukten aus China Paroli bieten sollen.

Starke Margen – starke Profitabilität

Das Ziel: eine höhere Effizienz und niedrigere Kosten für die Stromerzeugung. Dadurch kann First Solar trotz niedrigerem Absatz höhere Margen erzielen als die Chinesen. Das Unternehmen nutzt eine Technologie, bei der eine Halbleiterschicht aus Cadmiumtellerid Strom erzeugt. Diese sollen besser arbeiten als PV-Module auf Siliziumbasis und besser in unterschiedlichen Klimazonen einsetzbar sein. Ein weiterer Vorteil: First Solar ist damit unabhängiger von den hohen Preisen des Vorprodukts Polysilizium.

Das kommt freilich auch der Bilanz zugute. Im zweiten Quartal 2021 erzielte man einen Nettogewinn von 82,4 Millionen Dollar – mehr als doppelt so viel als im Vorjahresquartal, das allerdings durch die Corona-Krise stark in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Für Sie als Anleger besonders interessant: In Q2 konnte man die Rohmarge von 23 auf 28 Prozent steigern. Mehr Profitabilität also. Gleichzeitig verbesserte man die Produktionsmenge auf knapp 2.000 MW – ein Plus von 13 Prozent gegenüber dem Vorquartal und von 34 Prozent gegenüber Q2 2020.

Experten sehen Potenzial für die Aktie

Viele Analysten stehen der Aktie jedenfalls positiv gegenüber. Laut Marketscreener empfehlen die Experten im Durchschnitt den Kauf bzw. die Aufstockung des Papiers (Stand: 23. August). Erst vor wenigen Wochen hatten gleich drei Brokerhäuser ihre Kursziele für First Solar erhöht.

Der Analyst Biju Perincheril von Susquehanna etwa sieht die Chance, dass das Unternehmen wegen Störungen in der Lieferkette noch höhere Preis für seine Dünnschichtmodule durchsetzen kann. Das würde die Profitabilität der Firma noch weiter stärken.

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Von: Marco Schnepf.

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