Bei BASF lohnt sich der Einstieg

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Die Aktie des weltweit führenden Chemieunternehmen BASF scheint derzeit preiswert zu sein. Der DAX-Konzern bleibt außerdem seiner anspruchsvollen Dividendenpolitik treu. (Foto: 360b / shutterstock.com)

Die Corona-Pandemie hatte viele Aktien aus dem deutschen Leitindex DAX infiziert. Nur wenige Aktien wiesen Kurssteigerungen auf. Das hat für viele Investoren die Schnäppchensaison eingeläutet. Allerdings ist dabei häufig die Qual der Wahl, auf welche Aktie man setzen sollte und welche wohl die günstigere ist. Oder die dividendenstärkere.

BASF ist günstig bewertet

Eine Aktie, die derzeit preiswert erscheint, ist die des weltweit führenden Chemieunternehmen BASF. Der DAX-Konzern wird bei einem derzeitigen Aktienkursniveau von 67 € und einem 2021er-Gewinn je Aktie in Höhe von 4,10 € mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 16,3 bewertet. Bedeutungsvoller wird die Bewertung, legt man alte Gewinne zugrunde. Im Geschäftsjahr 2019 kam BASF auf einen Gewinn je Aktie von 9,17 €. Würde BASF zu diesem Wert zurückfinden, errechnet sich ein KGV von 7,3. Eine Perspektive, die langfristig zutreffen dürfte.

BASF ist stark in das Jahr 2021 gestartet

In einem herausfordernden Marktumfeld nahm BASF den Rückenwind aus dem starken 4. Quartal 2020 mit in das 1. Quartal 2021. Den Umsatz steigerte BASF im Vergleich zum 1. Quartal 2020 um 2,6 Mrd. € auf 19,4 Mrd. €. Maßgeblich hierfür waren höhere Preise und gestiegene Mengen. Das operative Ergebnis (EBIT) vor Sondereinflüssen nahm verglichen mit dem Vorjahresquartal um 42% auf 2,3 Mrd. € zu.

Dies resultierte vor allem aus den deutlich gesteigerten Ergebnisbeiträgen der Sparten Materials und Chemicals. Auch Surface Technologies erhöhte das Ergebnis aufgrund der Erholung der Automobilproduktion deutlich. Alle Regionen trugen zum Ergebnisanstieg der BASF-Gruppe.

Ausblick 2021

Aufgrund der Umsatz- und Ergebnisentwicklung im 1. Quartal 2021, der stärker als erwarteten Belebung der Weltwirtschaft sowie deutlich höherer Rohstoffpreise, hat BASF die Prognose für das laufende Geschäftsjahr nach oben angepasst. Erwartet wird jetzt ein Umsatzwachstum auf einen Wert zwischen 68 und 71 Milliarden € (vorher 61 und 64 Mrd. €) sowie ein EBIT vor Sondereinflüssen zwischen 5,0 und 5,8 Mrd. € (vorher 4,1 und 5,0 Mrd. €). Das Marktumfeld bleibt allerdings von hoher Unsicherheit durch die Pandemie geprägt. Chancen können sich aus einem schnelleren Impffortschritt und einer schnelleren Erholung der Gesamtwirtschaft ergeben.

Aktionärsfreundliche Dividendenpolitik

BASF gehört zu den deutschen Dividenden-Dauerläufern. Der Chemieriese schüttet seit 1953 ununterbrochen Dividenden aus und gehört beim Dividendenwachstum der vergangenen 5 Jahre mit 120% zu den Spitzenreitern unter den Dauer-Zahlern. Eine vorhersehbare und progressive Dividendenpolitik hat für BASF immer noch oberste Priorität. So will BASF der Hauptversammlung eine Dividende von 3,30 € pro Aktie vorschlagen.

Auf Basis des aktuellen Kurses bietet die BASF-Aktie eine attraktiv hohe Dividendenrendite von 4,9%. Ein ziemlich starker Wert, der zudem auf eine Unterbewertung schließen lässt. Die BASF bleibt ihrer anspruchsvollen Dividendenpolitik treu, die Dividende jedes Jahr zu erhöhen oder zumindest auf dem Niveau des jeweiligen Vorjahres zu halten. Auch in Zukunft soll die BASF-Dividende für die Aktionäre attraktiv bleiben.

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Volker Gelfarth
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und High Performance Depot.

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