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Borussia Dortmund legt Halbjahreszahlen vor

Borussia Dortmund legt Halbjahreszahlen vor
Олександр Луценко / stock.adobe.com
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Bislang gab es den seitens der USA angekündigten Einmarsch der Russen in der Ukraine glücklicherweise noch nicht. Das Marktumfeld bleibt aber kurzfristig hochgradig nervös und volatil.

Schwankungsstark zeigte sich zuletzt auch der Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund in seinen sportlichen Leistungen. Am vergangenen Donnerstag blamierten sich die Dortmunder in der Europa League zuhause gegen den schottischen Außenseiter Glasgow Rangers mit 2:4. Am gestrigen Sonntag folgte dann jedoch eine Galavorstellung in der Bundesliga gegen die andere Borussia aus Mönchengladbach, die ebenfalls zuhause mit 6:0 aus dem Stadion geschossen wurde.

Zwar sind die Dortmunder in dieser Saison bereits aus dem DFB Pokal und der Champions League ausgeschieden, doch es besteht nach wie vor eine Chance auf das Erreichen der nächsten Runde in der Europa League, und auch die Meisterschaft müssen die Dortmunder trotz des 6-Punkte-Rückstands auf Branchen-Primus Bayern München keinesfalls bereits jetzt abschreiben.

Soweit das Sportliche. Kommen wir nun zu den jüngsten Geschäftszahlen, die der börsennotierte Fußballverein BVB vor wenigen Tagen vorgelegt hat. Dabei handelt es sich um vorläufige Zahlen für das 1. Halbjahr 2021/2022 (das Geschäftsjahr endet am 30. Juni).

Vorläufige Halbjahreszahlen im Fokus

Im 1. Halbjahr steigerte Borussia Dortmund die Bruttokonzerngesamtleistung und das Ergebnis deutlich – insbesondere aufgrund eines wesentlich verbesserten Ergebnisses aus Transfergeschäften – gegenüber dem Vorjahreshalbjahr.

Auch beim Umsatz verzeichnete der BVB einen deutlichen Anstieg. Das Niveau des 1. Halbjahres 2019/2020, dem letzten Vergleichshalbjahr ohne pandemiebedingte Einschränkungen, konnte aufgrund von Corona-bedingten Restriktionen im jüngsten Berichtszeitraum nicht erreicht werden.

Konkret zu den Zahlen: Die Bruttokonzerngesamtleistung (Umsatzerlöse zuzüglich realisierter Brutto-Transferentgelte) lag im 1. Halbjahr 2021/2022 bei 316 Mio. Euro (Vorjahr: 190,3 Mio. Euro). Der Umsatz kletterte von 177,4 auf 212,6 Mio. Euro.

Das Nettoergebnis erreichte dank hoher Transfererlöse einen Wert von 37,5 Mio. Euro. Im Vorjahreszeitraum stand hier noch ein Minus von 26,3 Mio. Euro zu Buche. Das Vorsteuerergebnis verbesserte sich von -26,2 Mio. Euro auf +45,2 Mio. Euro.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg von 27,3 auf 100,1 Mio. Euro, und der Umsatz stieg von 177,4 auf 212,6 Mio. Euro. Besonders deutlich legten die Dortmunder bei den Umsätzen aus dem Spielbetrieb (von 0,6 auf 13,1 Mio. Euro) und bei dem Ergebnis aus Transfergeschäften (von 4,5 auf 60,2 Mio. Euro) zu.

Meine Einschätzung zu Fußball-Aktien: Kein berechenbares Börsen-Investment

Zum Schluss noch meine generelle Einschätzung zu Fußball-Aktien: Für mich ist Fußball ein schönes Hobby, allerdings nie ein Investment wert. Eine schwere Verletzung eines Schlüsselspielers oder ein fehlerhafter Schiedsrichter-Pfiff reichen unter Umständen, um die Saisonziele zu gefährden. Da ist zu viel Glück und Zufall im Spiel.

Ich halte daher nicht viel von Fußball-Aktien. Wenn Sie diese Wertpapiere als Fan erwerben, ist das okay, als strategisch denkender Investor sollten Sie davon meines Erachtens eher die Finger lassen.