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RWE legt überzeugende Zahlen vor

Inhaltsverzeichnis

Das Thema Wasserstoff nimmt hier im „Schlussgong“ seit einigen Jahren eine große Rolle ein. Die vielen Rückmeldungen aus Ihren Reihen zeigen mir auch, wie groß das Interesse an diesem Thema ist.

Dabei geht es zum einen allgemein um die spannende Technologie, aber auch um börsennotierte Unternehmen, die in diesem Wachstumsmarkt aktiv sind und hervorragende Gewinnaussichten besitzen.

Ich bleibe für Sie am Ball! Immer wieder berichte ich Ihnen von neuen Entwicklungen aus der Wasserstoffbranche und aus dem Bereich der Brennstoffzellentechnologie.

Darüber hinaus versorge ich Sie hier im „Schlussgong“ mit Informationen zu Unternehmen aus dem Bereich der regenerativen Energien, da grüner Strom eine zwingende Voraussetzung für eine CO2-freie Wasserstoffwirtschaft ist.

Heute blicken wir auf die vorläufigen Zahlen für 2021 des Energieversorgers RWE, bei dem erneuerbare Energien eine immer größere Rolle spielen und der auch Profiteur des Wasserstoff-Booms ist. Bevor wir auf die jüngsten Zahlen schauen, möchte ich Ihnen kurz noch erläutern, wie und warum RWE vom Wasserstoff-Boom profitiert.

RWE: Profiteur des Wasserstoff-Booms

RWE ist schon jetzt drittgrößter Produzent von regenerativen Energien. Und RWE will künftig 1,5 bis 2 Mrd. Euro jährlich in den Ausbau dieses Geschäfts investieren. Ziel ist es, die Produktionskapazität in den Bereichen Windkraft und Solar bis Ende dieses Jahres auf über 13 Gigawatt auszuweiten. Ende 2019 waren es nur 8,7 Gigawatt.

Als einer der führenden Anbieter erneuerbarer Energien profitiert RWE auch vom Wasserstoff-Boom. Aus ökologischer Sicht ist „grüner Wasserstoff“ erste Wahl. Denn bei diesem stammt der eingesetzte Strom zu 100% aus erneuerbaren Quellen.

Vorläufige Zahlen über den Erwartungen

RWE teilte kürzlich mit, dass der operative Geschäftsverlauf im 4. Quartal die eigenen Erwartungen übertroffen habe. Insbesondere das Segment Wasser / Biomasse / Gas sowie der Energiehandel haben sich nach Angaben des RWE-Managements zum Jahresende besser entwickelt als angenommen.

Damit übertraf der Konzern auf Basis vorläufiger Zahlen die eigene Prognose für 2021 deutlich. Das bereinigte Ergebnis nach Zinsen, Steuern und Abschreibungen (bereinigtes EBITDA) lag im vergangenen Jahr nach vorläufigen Berechnungen bei 3,65 Mrd. Euro gegenüber einer vorherigen Prognose von 3 bis 3,4 Mrd. Euro.

Das bereinigte EBITDA im Kerngeschäft lag bei 2,76 Mrd. Euro (Prognose: 2,15 bis 2,55 Mrd. Euro). Das bereinigte operative Ergebnis (bereinigtes EBIT) lag bei 2,29 Mrd. Euro (Prognose: 1,5 bis 1,9 Mrd. Euro) und das bereinigte Nettoergebnis bei 1,57 Mrd. Euro gegenüber einer Prognose von 1,05 bis 1,4 Mrd. Euro.

Attraktiv in der Null-Zins-Phase: 2,4% Dividendenrendite

Überzeugen können auch die Dividende von 0,90 Euro je Aktie (auf Basis des aktuellen Kurses bedeutet das 2,4% Dividendenrendite) und die Kursentwicklung der vergangenen Monate. Die RWE-Aktie legte seit vergangenem Sommer um über 30% zu. Seit dem Corona-Tief im März 2020 hat sich der Kurs sogar in etwa verdoppelt.

Für längerfristig orientierte Anleger bietet der aktuelle Kurs aus meiner Sicht noch immer eine gute Einstiegsgelegenheit. Mit der RWE-Aktie können Anleger mit überschaubaren Risiken auf die Wachstumstreiber grüne Energie und Wasserstoff setzen.