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Hoffnungsfunken: TeamViewer zieht an

Hoffnungsfunken: TeamViewer zieht an
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Kaum eine Software spart mir so viel Zeit und Nerven wie TeamViewer. Jetzt völlig unabhängig vom Trading. Wenn meine Mutter ein Problem am Computer hat – das kann durchaus vorkommen – gibt sie mir per Telefon die Login-Daten von TeamViewer durch und schon kann ich aus der Ferne ihren PC steuern. Das ist richtig praktisch und wesentlich einfacher als die Alternative vorbeifahren oder die Lösung per Telefon erklären.

Mit diesen Privatanwendungen verdient TeamViewer aber keinen Cent. Umso schöner, dass die Software nur für gewerbliche Nutzung etwas kostet. Das ist bei den Konkurrenten wie Zoom bekanntermaßen ähnlich.

TeamViewer ist im Corona-Rausch 2020 rasant gestiegen. Kaum eine Tech-Aktien hat diese Chance nicht nutzen können. Vor Corona stand die Aktie bei rund 30 US-Dollar. Im Hoch lag der Kurs dann bei knapp 55 US-Dollar. Das war am 9. Juli 2020. Seitdem ging es erst vorsichtig und dann immer schneller nach unten.

TeamViewer im Tageschart

Wir sehen seit Börsengang bislang nur 2 Punkte im Tageschart. Den blauen hatte ich genutzt, um am 22.10.21 die Aktie zu kaufen. Überraschung: Es sind eigentlich 3 Punkte. Es gibt nämlich 2 blaue, aber die liegen so nah beieinander, dass die in dieser Einstellung wie ein einziger Punkt wirken.

Nach meinem Einstieg fiel der Kurs noch um etwas mehr als einen 1 US-Dollar. Heute steht die Position 20 Prozent im Plus. Der RSI unter dem Kursverlauf zeigt ordentlich Kaufdruck. Tendenz steigend. Es ist gut möglich, dass wir bald schon wieder eine Verschnaufpause bei TeamViewer sehen werden. Doch wir sind noch nicht im Bereich einer Kaufpanik.

Insofern darf die Aktie von mir aus noch eine Zeit steigen. Aufzuholen hat sie genug. Als erstes großes Ziel können Sie das Tief nach dem Börsengang nehmen. Das liegt bei etwa 21,50 US-Dollar. Die Aktie kann so gesehen also noch 30 Prozent zulegen, um diesen Widerstand zu treffen. Bei 22,50 US-Dollar liegt dann die nächste Hürde. Dort war insbesondere das Tief Mitte März 2020.

Dort werden die ersten Anleger, die jetzt bereits eingestiegen sind, Profite realisieren. Wohin die Reise bei diesem Unternehmen geht, wird sich in den nächsten Jahren herausstellen. Der Börsengang hat auf jeden Fall Gelder in die Kasse gespült. Jetzt muss TeamViewer den Investoren nur noch beweisen, dass sie mit dem Kapital gut umgehen können.

Dass wir die 50 US-Dollar oder das Allzeithoch bald wieder erreichen, erwarte ich nicht. Das war getrieben vom Lockdown und der Arbeit im Home-Office. Viele Unternehmen haben in dieser Zeit TeamViewer genutzt. Doch ist das ist jetzt einerseits vorbei. Andererseits wird der Grundumsatz sicherlich gestiegen sein.

Schließlich haben dank Corona viele Firmen erst einmal verstanden, dass die Mitarbeiter nicht 5 Tage die Woche ins Büro fahren müssen. Viele Kunden werden TeamViewer deshalb weiterhin nutzen und davon können wir als Anleger auch profitieren.