Teamviewer – jetzt einsteigen?

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Wir werden sehen, was die Zukunft für Corona und Teamviewer bringt. Wenn die Gelder in unterbewertete Unternehmen fließen, wäre Teamviewer hier ein Kandidat. (Foto: II.studio / shutterstock.com)

Was war das ein riesiger Crash! Mitten in der Corona-Hochzeit 2020 wurde bei Teamviewer ein neuer Rekord nach dem anderen aufgestellt. Über 55 Euro war eine Aktie wert. Aktuell stehen wir bei 13 Euro. Ein leichter Unterschied.

Doch nachdem Teamviewer weiterhin ein funktionierendes Geschäftsmodell hat und auch in Zukunft per Online-Konferenz am Computer gearbeitet wird, kann sich ein zweiter Blick durchaus lohnen. Ein vorsichtiger Blick. Schließlich ist es utopisch – aus aktueller Sicht – dass wir bald die Allzeithochs knacken. Ein Verdoppler ist aber durchaus drin und das sind 100 Profit, wenn Sie einfach nur die Aktie kaufen.

Teamviewer im Wochenchart

Hier sehen Sie den Krankheitsverlauf. Und ja, wir haben einen Hoffnungsschimmer am Horizont! Einen blauen Punkt und das sogar im Wochenchart. Das dürfen wir nicht unterschätzen. Ein Signal für das Ende der Verkaufspanik! Wirecard hat das nicht geschafft. Nur einmal kurz im Vergleich, weil es da ähnlich sportlich nach unten ging.

Aus diesem Chart können Sie erkennen, dass das Schlimmste wohl vorbei ist. Zumindest ist es vermutlich kein gravierender Fehler, die Aktie jetzt zu kaufen. Wir haben über einige Wochen einen Boden gebildet und die größte Verkaufspanik hat sogar auf Wochensicht abgenommen. Das will etwas heißen.

Wenn wir etwas höher als die aktuellen Kurse schauen, finden wir im Bereich um 26 bis 30 Euro eine Zone, in der die Kurse zur Seite geschoben haben. Und das über Wochen. Hier wäre insofern mein erstes Ziel, wenn Teamviewer jetzt wieder anzieht. Mit „jetzt“ meine ich nicht sofort. Das kann auch noch einige Wochen und Monate dauern. Mittelfristig ist ein blauer Punkt im Wochenchart bei soliden Unternehmen aber in 99 Prozent der Fälle ein profitabler Kauf.

Teamviewer im Tageschart

Zoomen wir ein bisschen weiter rein. Eine Kerze ist jetzt ein Tag. Und siehe da: Wir haben sogar zwei blaue Punkte Ende Oktober gesammelt. Seitdem haben die Kurse die letzten Tiefs nicht mehr berührt. Wir bauen scheinbar in höheres Tief im Tageschart. Auch ein Grund sich über einen Kauf Gedanken zu machen.

Ich habe inzwischen schon nachgekauft. Genau, ich hatte Teamviewer vorher schon im Depot. Der Crash sieht dementsprechend rot aus. Jetzt habe ich nachgelegt, dass mein Durchschnittspreis bei etwa 22 Euro liegt. Sollte Teamviewer also in den Bereich zwischen 26 und 30 Euro laufen. Wäre das immer noch ein bisschen Profit.

Teamviewer im 4-Stunden-Chart

Auch hier gibt es noch einmal zwei blaue Punkte. Danach haben wir zwar noch einmal minimal tiefere Kurse gemacht. Insofern ist es jetzt wichtig, dass wir die Marke bei 12,50 Euro nicht mehr unterschreiten.

Ist das zu viel erwartet? Eine Aktie, die während Corona besonders gut lief und danach einstürzte, soll sich jetzt verdoppeln. Wir werden sehen, was die Zukunft für Corona und Teamviewer bringt. Wenn die Gelder irgendwann wieder in unterbewertete Unternehmen fließen, wäre Teamviewer hier ein Kandidat. Wenn Sie auch einsteigen, bedenken Sie, dass es eine Weile dauern kann, bis die Kurse wieder richtig klettern. Mir haben einfach die Signale auf den unterschiedlichen Zeitebenen zugesagt, so dass ich meinen Durchschnittspreis bei Teamviewer gut senken konnte. Im Idealfall kann ich die Position dann in der Zone um 28 Euro wieder mit Gewinn abstoßen.

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Von: Michael Berkholz. Über den Autor

Michael Berkholz entdeckte vor einigen Jahren seine Leidenschaft fürs Trading und gibt sein Wissen heute mit großer Leidenschaft an seine Leser weiter.

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