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TecDAX: Unternehmen im Index für Technologie

TecDAX: Unternehmen im Index für Technologie
Yuri Arcurs - Fotolia
Inhaltsverzeichnis

Der Deutsche Technologieindex (TecDAX) ist ein Aktienindex, genauer gesagt ein Blue-Chip-Index.

Dieser beinhaltet die 30 größten im Segment Prime Standard verzeichneten Unternehmen der Technologiebranche – gemessen an Marktkapitalisierung des Streubesitzes und Orderbuchumsatz.

TecDAX als Nachfolger des Nemax 50

Der TecDAX ist der Nachfolger des Neuen-Markt-Index 50 (Nemax 50). Das Segment des Neuen Marktes wurde wiederum 1997 nach dem amerikanischen Vorbild der Technologiebörse NASDAQ eingerichtet.

Dem zunächst unbegrenzt scheinenden Wachstum setzte die Dotcom-Blase im Jahre 2000 jedoch ein Ende. Hauptsächlich werden deutsche Unternehmen in den TecDAX aufgenommen, doch auch ausländische Unternehmen können vertreten sein.

Die deutschen Unternehmen im TecDAX

Die freenet AG (ISIN DE000A0Z2ZZ5) mit Sitz in Büdelsdorf ist im TecDAX notiert. Das Telekommunikationsunternehmen geht aus der 1999 gegründeten Freenet.de AG hervor. Ebenfalls im TecDAX vertretene Telekommunikationsanbieter sind die Deutsche Telekom AG mit Sitz in Bonn und Telefónica mit ihrer Kernmarke O2.

Die im Internetsektor tätige United Internet AG (ISIN DE0005089031) ist ebenfalls gelistet. Die 1&1 EDV-Marketing GmbH, welche 1988 gegründet wurde, legte dabei den Grundstein für das Unternehmen. Zu den Marken des Unternehmens zählt deswegen heute noch die 1&1 Internet AG, die ebenfalls im TecDAX geführt wird.

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Die übrigen Unternehmen, die im TecDAX gewichtet sind, lassen sich in verschiedene Sektoren unterteilen.

Innerhalb der Maschinenbaubranche sind die Aixtron SE, die Pfeiffer Vacuum Technology AG sowie die LPKF Laser & Electronics AG vertreten.

Die Internet- und Softwarebranche wird weiter durch die Software AG und SAP (Software), die Nemtschek SE (Bau-Software) und TeamViewer (Fernzugriff-Software) vertreten.

Schnittstelle zwischen Internet- und Telekommunikationssektor sind die IT-Dienstleister Bechtle AG und die CONCOM AG.

Als biotechnologische Unternehmen agieren die Sartorius AG, welche auch innerhalb der Mechatronik tätig ist, die Morphosys AG sowie die Evotec AG.

Innerhalb der Medizintechnik sind die Carl Zeiss Meditec AG, die Drägerwerk AG & Co. KGaA (auch Spezialist für Sicherheits- und Tauchtechnik) und die Siemens Healthineers (Medizintechnik) vertreten. Ein weiterer Medizintechnik-Spezialist ist Eckert & Ziegler aus Berlin aus dem Bereich Strahlen-Medizin. Die Medizin-Sparte des TecDAX wird ergänzt durch die Compu Group Medical (CGM) aus Koblenz, Experten für Health Software.

Schließlich komplettieren die Unternehmen Jenoptik AG (Optik und Elektronik), die Nordex SE (Anlagenbau), die SMA Solar Technology (Solartechnik) sowie Siltronic (Silikone, Halbleiterzulieferer), Infineon (Halbleiter) und Varta (Batterien) den TecDAX.

TecDAX: Die ausländischen Unternehmen

Als größtes ausländisches Unternehmen ist die QIAGEN N.V. im TecDax vertreten. Die Gesellschaft wurde 1984 in Deutschland gegründet, die Gründung der niederländischen Holding QIAGEN N.V. (ISIN NL0000240000) erfolgte 1996. Dabei entwickelt das Biotech-Unternehmen Probenvorbereitungs- und Testtechnologien, die in der molekularen Diagnostik, der akademischen Forschung sowie der pharmazeutischen Industrie genutzt werden.

Auch die österreichische S&T AG ist im TecDAX gelistet. Die IT-Spezialisten stiegen 2016 bei den TecDAX-gelisteten Embedded-Computer-Experten Kontron ein und übernahmen deren Platz im deutschen Technologie-Index.

Insgesamt setzen sich die 30 Unternehmen des TecDAX somit aus 28 deutschen und 2 ausländischen Unternehmen zusammen, die im Segment Prime Standard verzeichnet sind. Der TecDAX bleibt damit der deutsche Index der Technologiebranche.