Asana-Aktie setzt Höhenflug ungebremst fort

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Asana-Aktie setzt Höhenflug ungebremst fort: Starke Zahlen und Aktienkäufe des Firmengründers sorgen bei den Anlegern für Phantasie (Foto: I am Nickom / shutterstock.com)

Die Aktie des Börsenneulings Asana entwickelte sich in den letzten Monaten ausgesprochen stark. Seit dem Jahreswechsel legten die Papiere des US-Konzerns um 110% an Wert zu. Dabei sorgten nicht nur starke Geschäftszahlen bei den Anlegern für Freude. Auch die signifikanten Aktienkäufe des Vorstands beflügelten den Aktienkurs.

Asana mit renommierten Kundenportfolio

Asana ist Anbieter einer gleichnamigen Business-Software, mit der Unternehmen ihre Arbeit organisieren können. In Asana können Aufgaben verteilt und Deadlines gesetzt werden, zudem können Teams über ihre gemeinsame Arbeit kommunizieren. Asana ist Ende 2018 nach der zweiten erfolgreichen Finanzierungsrunde in dem Jahr mit 1,5 Milliarden Dollar bewertet worden. Zu den Kunden zählen unter anderem IBM, Uber, Viessmann, der Brauereikonzern AB-InBev, Japan Airlines oder auch der Sportartikelhersteller Under Armour. Inzwischen liegt der Börsenwert der Firma bei über 10 Milliarden Dollar.

Arbeitsmanagement-Plattform mit neuen Funktionalitäten

Zuletzt wurden die Funktionalitäten der Plattform deutlich erweitert: Die neuen Tools unterstützten die Anwender mit Video-Nachrichten zur Reduzierung von Meetings, mit einer intelligenteren „Meine Aufgaben“-Ansicht, und schaffen mehr Zeit für konzentriertes Arbeiten durch einen cleveren Kalender-Assistenten sowie stille Benachrichtigungen für die Windows- und Mac-Version von Asana. Im Rahmen einer Partnerschaft mit Vimeo, der weltweit führenden All-in-One-Videoplattform, bietet Asana Teams jetzt die Möglichkeit der asynchronen Videokommunikation, die alle Vorteile der Live-Videokommunikation für die Zusammenarbeit nutzt und gleichzeitig weitere Meetings überflüssig macht.

Facebook-Mitgründer am Steuer

Das Asana-Management ist prominent besetzt. Dustin Moskovitz, einer der Facebook-Mitbegründer, gründete Asana im Jahr 2008 mit Justin Rosenstein. Zu den Investoren gehörten Facebook-Vorstandsvorsitzender Mark Zuckerberg und seine Frau Priscilla Chan. Der frühere US-Vizepräsident Al Gore war ebenfalls ein Unterstützer.

Programmiert wird von Asana selbst. Der Hauptsitz liegt in San Francisco. Geworben wird mit den Schlüsselfunktionen der Transparenz, Verantwortung und dem Vertrauen innerhalb des Teams. Nach der Registrierung gibt es drei verschiedene Gebührenmodelle, wobei das Einfachste kostenlos ist.

Hohe Wachstumsdynamik im ersten Quartal

Im ersten Quartal zeigte Asana eine hohe Wachstumsdynamik: Der Umsatz kletterte um 61% auf 76,67 Millionen Dollar. Insgesamt zählt der Konzern mittlerweile 100.000 zahlende Kunden. Für Sie zum Vergleich: Im Vorjahresquartal waren es lediglich 77.000 Kunden. Die Anzahl der Kunden mit mehr als 5.000 Dollar Jahresumsatz erhöhte sich um 82%. Das operative Ergebnis lag im Berichtszeitraum bei minus 49,98 Millionen Dollar (Vorjahr: -29,09 Mio. Dollar) und das Nettoergebnis bei minus 60,66 Millionen Dollar (Vorjahr: -35,85 Mio. Dollar).

Zum Ende des Quartal standen dem Unternehmen noch liquide Mittel in Höhe von 263,93 Millionen Dollar zur Verfügung.

Firmengründer mit auffälligen Aktienkäufen

Für den weiteren Jahresverlauf zeigt sich der Konzern zuversichtlich und geht davon aus, dass Umsätze von 336 bis 340 Millionen Dollar durch die Bücher gehen. Das entspräche einem Umsatzwachstum von 48 bis 50%. Geht es nach dem Firmengründer Moskovitz, dann überwiegen langfristig beim Aktienkurs die Chancen die Risiken. Der Firmenboss fällt seit einigen Wochen mit signifikanten Aktienkäufen auf. Seit Anfang Juni erwarb Moskovitz beinahe 3 Millionen Aktien. Bei Kaufkursen zwischen 39,28 und 63,79 Dollar je Anteilschein summierte sich das Kaufvolumen auf mehr als 152 Millionen Dollar. Inzwischen hält Moskovitz 3,79 Millionen Aktien, was einem Investitionsvolumen von rund 230 Millionen Dollar entspricht.

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Von: Rene König. Über den Autor

Chefanalyst Rene König ist Experte für Aktien. Sein Fokus liegt auf der Analyse wegweisender Robotik-Unternehmen, die sich durch stabile Geschäftsmodelle und planbare Rendite auszeichnen.

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