August 2021: Die 3 größten Investments von Top-Investor Alan Fournier

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Die drei größten Positionen des Top-Investors Alan Fournier: Hedgefondsstar steigt groß bei Intel-Aktie ein und setzt auf Comeback des Halbleitergiganten (Foto: Kamira / Shutterstock.com)

Heute möchte ich Ihnen die drei größten Aktien-Positionen aus dem Portfolio des US-amerikanischen Top-Investors Alan Fournier vorstellen.

Bevor sich Fournier mit seinem Hedge-Fonds Pennant Capital Management selbstständig gemacht hat, konnte er weitreichende Erfahrungen in der Finanzbranche sammeln – und hat dabei von einigen der besten Investment-Managern gelernt.

Seine Karriere startete Fournier Ende der 80er Jahre bei dem damals bedeutenden Wertpapier-Broker Bernstein als Aktien-Analyst. Dort betreute er einige der besten Hedge-Fonds als Kunden.

David Tepper, einer der erfolgreichsten Hedge-Fonds-Manager der letzten 20 Jahre, wurde damals auf das Talent von Alan Fournier aufmerksam. Fournier arbeitete daraufhin einige Jahre für Teppers Hedge-Fonds Appaloosa Management.

Später hat Fournier seinen eigenen Hedge-Fonds Pennant Capital Management gegründet, der inzwischen zu den erfolgreichsten Fonds der letzten Jahre zählt.

Pennants Aktien-Positionen haben seit Anfang 2003 mit US-Aktien einen Wertzuwachs von rund 700% erzielt, während der wichtige US-Leitindex S&P 500 inklusive Dividenden nur auf knapp 200% im gleichen Zeitraum kommt.

Fournier investiert sowohl in unterbewertete Value-Titel wie auch in wachstumsstarke Aktien mit hohem Kurs-Momentum.

Einem einzigen Top-Investor blind zu folgen, ohne die genauen Hintergründe zu seinen Investments zu kennen, ist sicherlich nicht ratsam. Doch wenn Sie nach aussichtsreichen US-Aktien suchen, können die Aktien-Investments von Alan Fournier wertvolle Anregungen liefern.

Dies sind die drei derzeit größten Aktien-Positionen von Fourniers Hedge-Fonds Pennant Capital Management

Micron Technology

Größte Position mit einer Portfolio-Gewichtung von 12,5% ist die Aktie von Micron Technology. Derzeit hält Fournier ein Aktienpaket im Wert von 45,2 Millionen US-Dollar an dem Unternehmen. Seine ersten Aktien kaufte der Hedgefondsmanager bereits im zweiten Quartal 2019. Nach zwischenzeitlichen Käufen reduzierte Fournier die Position zuletzt leicht um 15%.

Micron Technology ist ein Technologie-Unternehmen mit Hauptsitz in Boise, Idaho, USA, und gehört zu den fünf größten Halbleiterherstellern der Welt. Micron stellt hauptsächlich Speicherelemente für Computer her. Micron verfügt über Produktionsstandorte in den USA, Italien, Singapur und Japan. Heute ist Micron der einzige DRAM-Hersteller in den Vereinigten Staaten.

Im ersten Quartal konnte der Konzern seinen Umsatz im Jahresvergleich von 5,43 auf 7,42 Milliarden Dollar steigern. Am Ende stand ein Nettogewinn von 1,73 Milliarden Dollar in den Büchern, was einem Anstieg zum Vorjahr von 115% entspricht.

Dish Network

Zweitgrößte Position ist die Dish Network-Aktie mit einer Gewichtung von 12,3% im Portfolio von Pennant Capital Management. Die Position hat einen Gegenwert von knapp 44,7 Millionen Dollar und wurde im letzten Quartal minimal abgebaut (-5%).

Dish Network ist ein US-amerikanischer Fernsehsatellitenbetreiber zum Empfang von Satellitenfernsehen und für den Internetzugang über Satellit. Hierfür vermarktet das Unternehmen auch entsprechende Set-Top-Boxen und Festplattenrecorder der Marken „Hopper“ und „DISH anywhere“ sowie die tragbare Satellitenantenne Tailgater.

Im ersten Quartal kletterten die Umsätze um 39% auf 4,49 Milliarden Dollar. Unter dem Strich erwirtschaftete Dish Network mit 630 Millionen Dollar Gewinn deutlich mehr als im vergleichbaren Vorjahresquartal (73 Millionen Dollar).

Intel

Drittgrößte Aktienposition mit einer Portfolio-Gewichtung von 12,2% ist die Aktie des Halbleiterherstellers Intel. Derzeit hält Fournier ein Aktienpaket im Wert von gut 44 Millionen Dollar an dem Unternehmen. Die Position hat der Fondsmanager zuletzt komplett neu in sein Portfolio aufgenommen und gleich zu Beginn hoch gewichtet.

Im zurückliegenden zweiten Quartal erzielte der Halbleitergigant Intel ein Umsatzplus von 2% auf 18,5 Milliarden Dollar. Der Gewinn betrug 5,2 Milliarden Dollar oder 1,28 Dollar je Aktie. Die Analysten hatten im Durchschnitt mit einem Gewinn von 1,07 Dollar je Aktie bei einem Umsatz von 17,8 Milliarden Dollar gerechnet.

Momentan befindet sich der Konzern im Umbruch: Im Februar hat Pat Gelsinger als Firmenboss das Ruder übernommen und setzt nun alles daran, Intels technologische Führung der Halbleiterindustrie zurückzuerobern. Mit hohen Investitionen soll vor allem auch die eigene Position in der Auftragsfertigung gestärkt werden.

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Von: Rene König. Über den Autor

Chefanalyst Rene König ist Experte für Aktien. Sein Fokus liegt auf der Analyse wegweisender Robotik-Unternehmen, die sich durch stabile Geschäftsmodelle und planbare Rendite auszeichnen.

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