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Höhenflug der Occidental Petroleum-Aktien hält an

Inhaltsverzeichnis

Heute möchte ich Ihnen wieder über auffällige Aktientransaktionen von Vorständen oder renommierten Hedgefonds berichten. Denn wer sollte die zukünftige Entwicklung in den Firmen besser beurteilen können als die Vorstände oder Großaktionäre, die ganz nah am Puls der Zeit sind?

Aktientransaktionen dieser Personen können Ihnen wichtige Informationen liefern. Besonderen Informationsgehalt haben dabei die Aktienkäufe. Das hat einen einfachen Grund: Während es für Verkäufe vielfältige Gründe gibt, dürfte ­hinter massiven Aktienkäufen vor allem eins stecken: Die Intention Geld zu verdienen.

Anbei finden Sie drei Firmen, die in der vergangenen Woche durch interessante Insidertransaktionen aufgefallen sind:

MillerKnoll

Die Aktie des US-Möbelherstellers MillerKnoll ist in diesem Jahr auf Talfahrt. Seit dem Jahreswechsel haben die Papiere mehr als 50% an Wert verloren. Auf diesem Kursniveau wittert der Vorstand Andrea Owen die Chance auf künftige Kursgewinne. Zum Preis von 16,88 Dollar erwarb der Firmeninsider 60.606 Anteilscheine (Transaktionswert: 1,02 Millionen Dollar). Mit den Zukäufen stockte Owen ihre Aktienposition um 152% auf inzwischen 100.468 Aktien auf.

MillerKnoll entwirft, fertigt und vertreibt weltweit Einrichtungsgegenstände. Zum 28. Mai 2022 betrieb das Unternehmen 70 Einzelhandelsstudios, davon 35 unter der Marke DWR, 7 unter der Marke HAY, 22 Herman Miller-Geschäfte, 2 Muuto-Geschäfte, 3 Knoll-Geschäfte und ein Mehrmarkengeschäft in Chicago. Das Unternehmen vertreibt seine Produkte über seine Vertriebsmitarbeiter, unabhängige Händler und Einzelhändler sowie über E-Commerce-Websites.

Zuletzt spürte das Unternehmen deutlichen Gegenwind durch höhere Rohstoffpreise und generell höhere Kosten. Allerdings wächst der Möbelspezialist weiter und ist profitabel: Für das laufende Quartal erwartet MillerKnoll einen Umsatz zwischen 1,027 und 1,067 Milliarden Dollar. Die Mitte dieser Spanne bedeutet einen Umsatzanstieg von 2,0% gegenüber dem Vorjahresquartal auf berichteter Basis und 5% auf organischer Basis. Der Gewinn pro Aktie soll zwischen 0,39 und 0,45 Dollar liegen.

Coinbase Global

Bei der Kryptoplattform Coinbase hält die positive Stimmung unter den Insidern an. Seit Ende August erwarb der Director Tobias Lutke 32.362 Aktien. Bei Kaufkursen zwischen 62 und 75,39 Dollar musste Lutke für die Käufe in Summe 2,2 Millionen Dollar auf den Tisch legen.

Coinbase Global ist eine US-amerikanische Aktiengesellschaft, die eine Handelsplattform für Kryptowährungen betreibt. Über Coinbase können beispielsweise Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum, Ethereum Classic, Bitcoin Cash, XRP, Litecoin und viele weitere, gehandelt und in offizielle Währungen, wie Dollar und Euro, getauscht werden.

Die Kernschmelze am Kryptomarkt hat Coinbase im zweiten Quartal einen Milliardenverlust eingebrockt. Das Trading-Volumen sackte um 30% in den Keller und die Transaktionserlöse reduzierten sich um 35%. Unter dem Strich fiel der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um rund 60% auf 803 Millionen Dollar. Im Gegenzug hatte der Kryptospezialist mit steigenden Kosten zu kämpfen. Am Ende stand ein Verlust in Höhe von rund 1,1 Milliarden Dollar in den Büchern. Im Vorjahresquartal erzielte Coinbase noch ein Gewinn von 1,6 Milliarden Dollar.

Occidental Petroleum

Warren Buffet, das Orakel von Omaha, baut seine Position im Rohstoffkonzern Occidental Petroleum weiter aus. Seit Ende September hat der Star-Investor bei Kursen zwischen 57,91 bis 60,71 Dollar über 5,9 Millionen Aktien eingesammelt. Der Gegenwert der Käufe belief sich auf über 352 Millionen Dollar.

Damit hält Buffett inzwischen 194,351 Millionen Anteilscheine von Occidental Petrolum, was 20,6% aller Stimmrechte des Konzerns entspricht. Der Wert seiner Beteiligung liegt damit bei über 12,8 Milliarden Dollar.

Occidental Petroleum Corporation ist ein international tätiges US-amerikanisches Unternehmen, das auf dem Gebiet der Exploration und Förderung von Erdöl und Erdgas tätig ist. Im zweiten Quartal kletterten die Umsätze deutlich von 5,95 auf 10,67 Milliarden Dollar. Unter dem Strich erzielte der Konzern einen Quartalsgewinn von 3,75 Milliarden Dollar.