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Insider kauft NortonLifeLock-Aktien im Wert von 10 Mio. $

Inhaltsverzeichnis

Heute möchte ich Ihnen wieder über auffällige Aktientransaktionen von Vorständen oder renommierten Hedgefonds berichten. Denn wer sollte die zukünftige Entwicklung in den Firmen besser beurteilen können als die Vorstände oder Großaktionäre, die ganz nah am Puls der Zeit sind?

Aktientransaktionen dieser Personen können Ihnen wichtige Informationen liefern. Besonderen Informationsgehalt haben dabei die Aktienkäufe. Das hat einen einfachen Grund: Während es für Verkäufe vielfältige Gründe gibt, dürfte ­hinter massiven Aktienkäufen vor allem eins stecken: Die Intention Geld zu verdienen.

Anbei finden Sie drei Firmen, die in der vergangenen Woche durch interessante Insidertransaktionen aufgefallen sind:

NortonLifeLock

Bei dem US-Konzern NortonLifeLock kam es zuletzt zu einem auffälligen Aktienkauf. Der President Ondrej Vlcek erwarb 456.475 Aktien zum Kurs von 21,91 Dollar. Entsprechend lag der Gegenwert der Transaktionen bei rund 10 Millionen Dollar. Mit den Käufen erhöhte Vlcek seinen Aktienbestand um 15% auf inzwischen 3,45 Millionen Anteilscheine. 

NortonLifeLock ist ein US-amerikanischer Entwickler von Sicherheitssoftware für Privatanwender. Der Hauptsitz des Unternehmens liegt in Tempe im Bundesstaat Arizona. Im zurückliegenden Berichtsquartal steigerte der Konzern seinen Umsatz um 2,5% auf 708 Millionen Dollar. Unter dem Strich erzielte der Sicherheitsspezialist einen Nettogewinn von 200 Millionen Dollar.

NortonLikeLock hat gerade die kartellrechtliche Genehmigung für die geplante Übernahme des tcheschischen Rivalen Avast für 8,6 Milliarden Dollar erhalten. Die britische Wettbewerbs- und Marktaufsichtsbehörde genehmigte die Transaktion, nachdem die Aufsichtsbehörde im März eine eingehende Untersuchung des Vorhabens eingeleitet hatte.

Braze

Seit dem Börsengang des Softwareunternehmens Braze gegen Ende letzten Jahres ging es mit dem Kurs rasant bergab. Die Aktien kamen zu 65 Dollar an den Markt – momentan notieren die Papiere bei rund 33 Dollar. Auf diesem Kursniveau wittern gleich mehrere Firmeninsider offenbar Kurschancen und sammeln massive Aktienpakete ein. Die Käufe summierten sich auf über 1,66 Millionen Aktien. Bei Kaufpreisen zwischen 34,02 und 35,26 Dollar lag das Kaufvolumen bei beinahe 60 Millionen Dollar. Auffällig: Es handelt sich um die erste signifikante Kaufwelle unter den Firmeninsidern, nachdem in den zurückliegenden Monaten zahlreiche Entscheidungsträger auf höherem Kursniveau noch Aktien veräußerten.

Das US-Start-up Braze hat eine Software zur Kundenkommunikation entwickelt, die unter anderem mithilfe künstlicher Intelligenz das perfekte Kundenerlebnis liefern soll. Inzwischen nutzen 1.599 Kunden in über 60 Ländern die Software, unter anderem Delivery Hero, IBM und Burger King. Im zweiten Quartal erzielte der Konzern ein Umsatzplus von 54,5% auf 86,13 Millionen Dollar.

Freshworks

Bei Freshworks handelt es sich ebenfalls um einen Börsengang aus dem letzten Jahr. Das Softwareunternehmen kam zu 36 Dollar auf den Markt und notiert nunmehr bei 12 Dollar deutlich unter dem Emissionspreis. Geht es nach den Firmeninsidern, dann überwiegen auf dem aktuellen Kursniveau die Chancen deutlich die Risiken. Der Director Sameer Gandhi erwarb bei Kursen zwischen 14,55 und 14,96 Dollar insgesamt über 1,8 Millionen Aktien. Für die Käufe musste Gandhi beinahe 27 Millionen Dollar auf den Tisch legen. Gandhi ist Investmentmanager beim Risikokapitalgeber Accel, der bereits im Jahr 2011 in Freshworks investiert hat.

Freshworks Inc. ist ein Softwareentwicklungsunternehmen, das weltweit moderne Software-as-a-Service-Produkte anbietet. Freshworks war früher als Freshdesk bekannt und änderte im Juni 2017 seinen Namen in Freshworks. Im zweiten Quartal steigerte das Unternehmen seinen Umsatz im Jahresvergleich von 88,3 auf 121,4 Millionen Dollar. Unter dem Strich fiel ein Quartalsverlust von 69,8 Millionen Dollar an.