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Insidertrades der Woche: Was Vorstände und Firmeninsider jetzt kaufen

Inhaltsverzeichnis

Heute möchte ich Ihnen wieder über auffällige Aktientransaktionen von Vorständen oder renommierten Hedgefonds berichten. Denn wer sollte die zukünftige Entwicklung in den Firmen besser beurteilen können als die Vorstände oder Großaktionäre, die ganz nah am Puls der Zeit sind?

Aktientransaktionen dieser Personen können Ihnen wichtige Informationen liefern. Besonderen Informationsgehalt haben dabei die Aktienkäufe. Das hat einen einfachen Grund: Während es für Verkäufe vielfältige Gründe gibt, dürfte ­hinter massiven Aktienkäufen vor allem eins stecken: Die Intention Geld zu verdienen.

Anbei finden Sie drei Firmen, die in der vergangenen Woche durch interessante Insidertransaktionen aufgefallen sind:

Cricut

Die Aktie der Kreativitäts-Plattform Cricut zieht weiter das Interesse des renommierten Hedgefondsmanagers Abdiel Capital Management auf sich. Der auf Technologieaktien spezialisierte Investor hat zuletzt weitere signifikante  Aktienpakete eingesammelt. Allein im Dezember erwarb der Großinvestor 528.491 Aktien. Bei Kaufkursen zwischen 21,84 und 23,86 Dollar hatten die Transaktionen einen Wert von über 14,3 Millionen Dollar. Insgessamt hät Abdiel Capital Management inzwischen 11,03 Millionen Anteilsscheine. Beim aktuellen Kurs von rund 23 Dollar entspricht dies einem Investment von 254 Millionen Dollar. Damit hält der Hedgefondsmanager inzwischen über 5% aller ausstehenden Aktien.

Cricut entwickelt und vermarktet eine Kreativitätsplattform, die es Anwendern ermöglicht, handgefertigte Produkte herzustellen. Unter der Marke Cricut bietet das Unternehmen vernetzte Maschinen, Design-Apps sowie Zubehör und Materialien an, mit denen Nutzer personalisierte Geburtstagskarten, Tassen, T-Shirts und großflächige Innendekorationen erstellen können.

Im dritten Quartal steigerte Cricut seine Umsätze um 24,4% auf 260,1 Millionen Dollar. Der Gewinn lag bei 30 Millionen Dollar, was einer Gewinnspanne von 11,5% entspricht.

Duolingo

Seit dem Börsengang im Juli letzten Jahres erlebte die Duolingo-Aktie eine Achterbahnfahrt. Zwischenzeitlich verdoppelte sich der Kurs und markierte bei knapp über 200 Dollar seinen bisherigen Rekordstand. Seither bröckelt der Kurs aber wieder deutlich und liegt momentan mit 105 Dollar nur noch minimal über dem Ausgabekurs, zu dem die Papiere an die Börse kamen (100 Dollar). Auf diesem Niveau wittert der Großaktionär Durable Capital Partners offenbar Kurschancen und legt kräftig nach. Zwischen 103,19 und 106,51 Dollar sammelte der Firmeninsider 69.626 Aktien ein. Das Kaufvolumen summiert sich auf über 7,3 Millionen Dollar. Nach den Zukäufen hält Durable Capital Partners 1,65 Millionen Anteilsscheine, was über 5% aller Stimmrechte entspricht.

Duolingo entwickelt eine Website zum Sprachenlernen und eine mobile App in den Vereinigten Staaten und China. Das Unternehmen bietet Kurse in 40 verschiedenen Sprachen an. Außerdem bietet es eine digitale Prüfung zur Bewertung der Sprachkenntnisse an. Das Unternehmen wurde 2011 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Pittsburgh, Pennsylvania.

Im dritten Quartal steigerte das Unternehmen seine Umsätze um 40,3% auf 63,56 Millionen Dollar. Unter dem Strich fiel ein Verlust von 28,8 Millionen Dollar an.

Barnes & Noble Education

Beim US-Konzern Barnes & Noble Education hält die Kaufserie des Firmeninsiders Zachary Levenick weiter an. Seit Anfang Dezember erwarb der Director 257.500 Anteilscheine. Bei Kaufkursen zwischen 6,66 und 10,17 Dollar musste Levenick für die Käufe insgesamt rund 2 Millionen Dollar auf den Tisch legen. Allein im Dezember hat Levenick mit den Transaktionen seinen Aktienbestand auf 512.500 Aktien verdoppelt.

Barnes & Noble Education betreibt in den Vereinigten Staaten Buchhandlungen für College- und Universitätsgelände. Das Unternehmen ist in drei Segmenten tätig: Einzelhandel, Großhandel und Digital Student Solutions.

Im dritten Quartal gingen 627 Millionen Dollar an Umsatz durch die Bücher. Unter dem Strich blieb ein Nettogewinn von 23 Millionen Dollar hängen.