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Insidertrades der Woche: Was Vorstände und Firmeninsider jetzt kaufen

Inhaltsverzeichnis

Heute möchte ich Ihnen wieder über auffällige Aktientransaktionen von Vorständen oder renommierten Hedgefonds berichten. Denn wer sollte die zukünftige Entwicklung in den Firmen besser beurteilen können als die Vorstände oder Großaktionäre, die ganz nah am Puls der Zeit sind?

Aktientransaktionen dieser Personen können Ihnen wichtige Informationen liefern. Besonderen Informationsgehalt haben dabei die Aktienkäufe. Das hat einen einfachen Grund: Während es für Verkäufe vielfältige Gründe gibt, dürfte ­hinter massiven Aktienkäufen vor allem eins stecken: Die Intention Geld zu verdienen.

Anbei finden Sie drei Firmen, die in der vergangenen Woche durch interessante Insidertransaktionen aufgefallen sind:

Groupon

Bei dem US-amerikanischen Gutscheinportal Groupon gab es zuletzt nennenswerte Aktienkäufe eines Firmeninsiders. Jan Barta sammelte 123.346 Aktien zu 19,25 Dollar je Anteil ein. Insgesamt hatten die Käufe einen Gegenwert von 2,37 Millionen Dollar.

Groupon bietet eine Plattform für lokale Preisvorteile, auf der Internetnutzer Gutscheine für Aktivitäten in ihrer Stadt günstiger erwerben können. Diese täglich wechselnden Deals sind für Restaurants, Freizeit, Wellness, Beauty oder Sport erhältlich. Der Vorteilspreis wird durch die Festlegung einer Mindestanzahl an Käufern für das jeweilige Angebot möglich. Finden sich genügend Käufer, erhält jeder den Gutschein zum günstigen Preis. Anderenfalls findet der Deal nicht statt und die Nutzer müssen keinerlei Kosten tragen.

Die Geschäftsentwicklung verlief in den letzten Jahren aber alles andere als erfolgreich. Von 2014 bis 2021 verringerten sich die Umsätze von 3 Milliarden Dollar auf 967,1 Millionen Dollar. Im Schlussquartal des letzten Geschäftsjahres sackten die Erlöse um 35% auf 223,2 Millionen Dollar in den Keller.

Occidental Petroleum

Beim Erdölkonzern Occidental Petroleum gab es zuletzt größere Umschichtungen im Aktionärskreis: Während sich der Aktivist Carl Icahn von seiner 10%-Position trennte, schlug das Orakel von Omaha (Warren Buffett) zu und erhöhte seine Aktienbeteiligung auf inzwischen 14,6%.

In dieser Gemengenlage gab es auch einen Aktienkauf eines weiteren Firmeninsiders. Trotz der hohen Kursgewinne von über 80% im Börsenjahr 2022 erwarb der Vorstand Vicki Hollub weitere14.191 Anteilscheine zum Kurs von 56,24 Dollar. Entsprechend lag das Transaktionsvolumen bei 798.102 Dollar. Durch den Zukauf stockte Hollub seine Gesamtbeteiligung auf 467.282 Aktien auf.

Occidental Petroleum Corporation ist ein international tätiges US-amerikanisches Unternehmen, das auf dem Gebiet der Exploration und Förderung von Erdöl und Erdgas tätig ist. Im zurückliegenden Geschäftsjahr kletterten die Umsätze deutlich von 17,8 auf 25,9 Milliarden Dollar. Unter dem Strich erzielte der Konzern einen Jahresgewinn von 2,32 Milliarden Dollar.

IGM Biosciences

Beim Biotechnologiekonzern IGM Biosciences griffen gleich zwei Firmeninsider zu und kauften Aktien. Im Rahmen einer Kapitalerhöhung erwarben zwei Direktoren 1,42 Millionen Akien zu 23 Dollar das Stück. Insgesamt mussten die beiden für die Käufe rund 1,9 Millionen Dollar auf den Tisch legen.

IGM Biosciences ist ein Biotechnologieunternehmen, das Immunglobulin M-Antikörper für die Behandlung verschiedener Krankheiten entwickelt. Umsätze macht die forschungsintensive Firma bislang noch nicht. Zuletzt lag der Jahresverlust bei 165 Millionen Dollar.

Einen Erfolg konnte der Konzern zuletzt aber verbuchen: IGM gab den Abschluss eines weltweiten Kooperationsabkommens mit Sanofi bekannt. Die beiden Unternehmen werden die firmeneigene Antikörper-Technologieplattform von IGM nutzen, um nach potenziellen Behandlungsmöglichkeiten in den Bereichen Onkologie, Autoimmunerkrankungen und Entzündungen zu suchen.