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Januar 2022: Auf diese Aktien setzt Top-Investor David Tepper

Inhaltsverzeichnis

Heute möchte ich Ihnen die derzeit drei größten Aktien-Positionen aus dem Portfolio des Top Investors David Tepper vorstellen.

Mit einem geschätzten Privatvermögen von knapp 11,4 Milliarden US-Dollar (lt. Forbes) und einem Jahresverdienst von bis zu 3,5 Milliarden Dollar (2009) zählt Tepper zu den bestbezahltesten Fondsmanagern an der Wallstreet.

Dabei begann die Karriere des mittlerweile 59 jährigen, aus gutbürgerlichen Verhältnissen in Pittsburgh stammenden Managers, recht unspektakulär. Er studierte Volkswirtschaft an der Universität seiner Heimatstadt und begann seine berufliche Laufbahn 1980 als Kreditanalyst in einer Bank. Er fühlte sich aber dort nicht wohl und bildete sich an der Carnegie Mellon Universität weiter, wo er seinen Master-Abschluss erwarb.

Doch nach ersten Branchenerfahrungen begann Tepper im Jahr 1985 bei der New Yorker Investmentbank Goldman Sachs, wo er geradezu einen bilderbuchmäßigen Karriereaufstieg hinlegte. Bereits ein halbes Jahr nach dem Eintritt als Kreditanalyst leitete Tepper den Handelstisch für hochverzinsliche Wertpapiere. Nach dem sich Tepper acht Jahre lang mit notleidenden Firmen bei der Investmentbank beschäftigte, gründete er 1993 seinen eigenen Hedgefonds (Appaloosa Management).

Seinem Stil blieb er treu und fokussierte sich hauptsächlich auf Unternehmen in Schieflagen. Damit erzielte er herausragende Gewinne für seine Investoren. Über 20 Jahre erwirtschaftete Tepper immerhin 25,7% pro Jahr und damit eine Überrendite zum S&P 500 Index von beeindruckenden 15,9% pro Jahr.

Seine aktuell drei größten Aktienpositionen sind folgende:

Alphabet

Größte Position mit einer Portfolio-Gewichtung von 9,3% ist die Alphabet-Aktie. Derzeit hält Tepper ein Aktienpaket im Wert von rund 390 Millionen Dollar an dem Konzern. Das Unternehmen kennt der Fondsmanager wie seine Westentasche. Seine ersten Alphabet-Aktien kaufte Tepper bereits im vierten Quartal 2013.

Der Tech-Gigant konnte zuletzt mit hoher Dynamik wachsen. Der Umsatz von Alphabet betrug im dritten Quartal 65,1 Milliarden Dollar – ein Rekord in der Geschichte des Unternehmens. Im Vorjahreszeitraum beliefen sich die Erlöse noch auf etwa 46,2 Milliarden Dollar. Die Tochtergesellschaft Google gehört zu den amerikanischen Technologiekonzernen, die von der Corona-Pandemie profitiert haben. So wurden über die Suchmaschine mitunter vermehrt Essenslieferdienste gesucht oder Videos auf der Plattform Youtube gestreamt. Dadurch stiegen wiederum die Werbeerlöse des Unternehmens.

Am Ende stand ein Nettogewinn von 18,9 Milliarden Dollar in den Büchern. Das entspricht einer Steigerung um 67% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Meta Platforms

Zweitgrößte Position mit einer Portfolio-Gewichtung von 9,2% ist die Meta Platforms (ehemals Facebook)-Aktie. Derzeit hält Tepper ein Aktienpaket im Wert von knapp 385 Millionen Dollar an dem Unternehmen.

Bei dem sozialen Netzwerk-Riesen liefen die Geschäfte zuletzt auf Hochtouren: Die Umsätze kletterten um 35% auf 29 Milliarden Dollar. Das Betriebsergebnis stieg um 30% auf 10,42 Milliarden Dollar die operative Marge sank leicht von 37% im Vorjahr auf 36%.

Die Zahl der täglich aktiven Nutzer stieg um 6% auf 1,93 Milliarden und lag damit über den Erwartungen von 1,92 Milliarden. Die Liquidität erreichte 58,08 Milliarden Dollar.

T-Mobile US

Drittgrößte Aktienposition mit einer Portfolio-Gewichtung von rund 7,8% ist die Aktie des Mobilfunk-Konzerns T-Mobile US. Derzeit hält Tepper ein Aktienpaket im Wert von 325 Millionen Dollar an dem Unternehmen.

T-Mobile US bietet seinen Kunden die klassischen Mobilfunkservices und -netze, wozu auch die neuen, schnelleren 5G und 4G LTE Netzwerke zählen. Nach der Fusion mit MetroPCS Communications agiert das Unternehmen unter den Marken T-Mobile und MetroPCS. Angeboten werden verschiedene Arten von Mobilfunkverträgen, die je nach Nutzung für Handys oder für Tablets angepasst werden können. Der Betreiber bietet zudem selbst ein Portfolio an Handys, Tablets und anderen Endgeräten für den mobilen Netzzugang sowie Zubehör wie Kopfhörer, Headsets oder Handyaccessoires.

Im zurückliegenden dritten Quartal erzielte der Konzern bei einem Umsatz von 19,62 Milliarden Dollar einen Nettogewinn von 691 Millionen Dollar.