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ServiceNow-Aktie mit starkem Quartalsbericht  

Inhaltsverzeichnis

Wachstumsaktien sind derzeit nicht sonderlich beliebt an den Börsen. Aber falls Sie zu den langfristigen Anlegern zählen, die sich nicht um kurzfristige Stimmungen scheren und gerne mal antizyklisch investieren, sind gerade diese Aktien aktuell lohnenswert.

Im Folgenden möchte ich Ihnen einen Cloud-Wert mit hohem Wachstumspotenzial vorstellen, dessen Aktie gerade deutlich günstiger zu haben ist als noch vor wenigen Monaten.

Kurzportrait

Der US-Cloud-Konzern ServiceNow bietet seinen Unternehmens-Kunden eine Internet-basierte einheitliche Plattform zur Steuerung, Überwachung und Optimierung ihrer IT-Infrastruktur an. Damit sind Unternehmen in der Lage, einen Großteil ihrer Routinetätigkeiten in diesem Bereich zu automatisieren und so effizienter zu arbeiten. In diesem Bereich schafft es das Unternehmen sogar, gegen größere Konkurrenten wie IBM, HP und SAP Marktanteile zu gewinnen.

Bärenstarkes erstes Quartal

Während zuletzt doch einige US-Technologiewerte ihren Anlegern nicht mehr die gewohnt starken Quartalszahlen präsentieren konnten, läuft es bei ServiceNow weiterhin wie geschmiert. Der Cloud-Spezialist setzt sein beeindruckendes Wachstum auch in schwierigen Zeiten ungebremst fort.

Für das erste Quartal meldete der Konzern ein sattes Umsatzwachstum von +29% auf 1,72 Mrd. US-Dollar. Der Gewinn legte um +14% auf 1,73 US-Dollar je Aktie zu. Beide Werte übertrafen (wie üblich) die Konsens-Prognosen der Analysten von 1,69 Mrd. US-Dollar Umsatz und 1,70 US-Dollar Gewinn je Aktie.

Wachstum soll 2022 hoch bleiben

Für das zweite Quartal stellte das Management ebenfalls ein Umsatzwachstum von +29% in Aussicht. Ein derart wachstumsstarkes erstes Halbjahr wäre ein guter Grundstein für eine baldige Erhöhung der Jahresprognose. Bislang geht ServiceNow für das Gesamtjahr von einem Umsatzwachstum von +26% aus. Das sollte zu übertreffen sein.

Eine weitere Zahl aus dem Quartalsbericht stimmt optimistisch. In den ersten drei Monaten 2022 schloss ServiceNow 52 Neuverträge mit einem Vertragswert von jeweils über 1 Mio. US-Dollar ab. Dies waren +41% mehr als im Vorjahresquartal. Da der Großteil der Umsätze aus wiederkehrenden monatlichen Abo-Zahlungen besteht, werden die Neuverträge auch in den nächsten Monaten für Umsatzwachstum (im Vergleich zum Vorjahresquartal) sorgen.

Gewinner des Digitalisierungsbooms

Es bleibt dabei: Ein Ende des durch die Corona-Pandemie ausgelösten Digitalisierungsschubs ist für ServiceNow nicht in Sicht. Zahlreiche Unternehmen befinden sich mitten in einem riesigen digitalen Transformationsprozess. Trends wie Cloud und Home-Office gewinnen enorm an Bedeutung. Davon profitiert ServiceNow gewaltig. Der Konzern unterstützt seine Unternehmenskunden bei der Automatisierung von Geschäftsprozessen, vor allem bei Routinetätigkeiten.

Qualität hat (immer noch) ihren Preis

Obwohl die Aktie in den vergangenen Monaten deutlich von ihren Höchstkursen eingebüßt hat, kann bei ServiceNow von einem Schnäppchen keine Rede sein. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) für das laufende Jahr liegt immer noch bei rund 60. Aber wirklich günstig war die Aktie eigentlich nie und wird es vermutlich auch nicht sein. Qualität hat eben – auch in schwierigen Börsenzeiten – immer noch ihren Preis.