Warren Buffett kauft weiter Occidental Petroleum-Aktien

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Heute möchte ich Ihnen wieder über auffällige Aktientransaktionen von Vorständen oder renommierten Hedgefonds berichten. Denn wer sollte die zukünftige Entwicklung in den Firmen besser beurteilen können als die Vorstände oder Großaktionäre, die ganz nah am Puls der Zeit sind?

Aktientransaktionen dieser Personen können Ihnen wichtige Informationen liefern. Besonderen Informationsgehalt haben dabei die Aktienkäufe. Das hat einen einfachen Grund: Während es für Verkäufe vielfältige Gründe gibt, dürfte ­hinter massiven Aktienkäufen vor allem eins stecken: Die Intention Geld zu verdienen.

Anbei finden Sie drei Firmen, die in der vergangenen Woche durch interessante Insidertransaktionen aufgefallen sind:

Occidental Petroleum:

Warren Buffet, das Orakel von Omaha, baut seine Position im Rohstoffkonzern Occidental Petroleum weiter aus. Seit Anfang Juli hat der Star-Investor bei Kursen zwischen 56,14 bis 59,67 Dollar über 26 Millionen Aktien eingesammelt. Damit hält Buffett inzwischen 181,684 Millionen Anteilscheine von Occidental Petrolum, was 19,4% aller Stimmrechte des Konzerns entspricht. Der Wert seiner Beteiligung liegt damit bei über 10,7 Milliarden Dollar.

Occidental Petroleum Corporation ist ein international tätiges US-amerikanisches Unternehmen, das auf dem Gebiet der Exploration und Förderung von Erdöl und Erdgas tätig ist. Im ersten Quartal kletterten die Umsätze deutlich von 5,29 auf 8,43 Milliarden Dollar. Unter dem Strich erzielte der Konzern einen Quartalsgewinn von 4,87 Milliarden Dollar.

Shake Shack

Beim Restaurantbetreiber Shake Shack gab es zuletzt ebenfalls auffällige Aktienkäufe. Der Director Daniel Harris Meyer erwarb zum Kurs von 39,58 Dollar 21.000 Aktien. Das gesamte Transaktionsvolumen lag entsprechend bei 832.235 Dollar.

Shake Shack ist eine Burger-Kette mit Kultstatus, die 2004 von Danny Mayer in der Trendmetropole New York gegründet wurde. Die erste Filiale entstand 2001 im Madison Square Park als simple Hot Dog Bude. Seitdem entwickelte sich das Unternehmen schnell zu einer der erfolgreichsten Burger-Restaurantketten in verschiedenen Teilen der Welt. Das Unternehmen bedient des sogenannte Fast-Casual-Dining Segment, verbindet also eine hohe Produktqualität eines guten Restaurants mit einem schnellen, reduzierten Service einer Fast-Food-Kette. Am 29. Dezember 2021 betrieb das Unternehmen 369 Filialen, darunter 218 firmeneigene Shacks im Inland, 25 lizenzierte Shacks im Inland und 126 lizenzierte Läden im Ausland.

Im zurückliegenden Quartal erwirtschafte der Konzern bei einem Umsatz von 203,4 Millionen Dollar einen Nettoverlust von 10,2 Millionen Dollar.

MSC Industrial Direct

Bei dem US-Konzern MSC Industrial Direct zeigt sich ebenfalls ein positives Sentiment unter den Firmeninsidern. Zuletzt hat der Director Mitchell Jacobson seinen Bestand signifikant um 200.000 Aktien ausgebaut. Bei einem Kaufpreis von 72,25 Dollar je Aktie betrug der Transaktionswert 14,45 Millionen Dollar. Mit den Zukäufen hat Jacobon seinen Bestand um mehr als 270% auf 272.450 Anteilscheine ausgebaut.

MSC Industrial Direct ist ein Direktvermarkter und Vertreiber einer Reihe von Produkten für die Metallbearbeitung sowie für Wartung, Reparatur und Betrieb für industrielle Kunden. Das Produktportfolio des Unternehmens umfasst beispielsweise Schneidwerkzeuge, Messgeräte, Werkzeugkomponenten, Schleifmittel, Sanitärbedarf, Antriebskomponenten und Elektrobedarf. Das Unternehmen beliefert verschiedene Kunden, darunter einzelne Werkstätten, Fertigungsunternehmen und Regierungsbehörden.

Im zurückliegenden Quartal gingen bei MSC Industrial Umsätze von 959 Millionen Dollar durch die Bücher. Am Ende erwirtschaftete der Konzern einen Gewinn von 100 Millionen Dollar nach 94 Millionen Dollar im Vorjahresquartal.