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Impfstoffzulieferer profitieren vom Boom

Impfstoffzulieferer profitieren vom Boom
rangizzz / Adobe Stock
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Oft stehen die Unternehmen im Fokus, die das Endprodukt produzieren. Ein großer Teil der Arbeit findet jedoch im Hintergrund statt. So produziert beispielsweise Lonza für Moderna den Wirkstoff, der für den Corona-Impfstoff notwendig ist. Erst Jüngst kündigte Lonza an, 2.000 weitere Mitarbeiter einzustellen und die Produktionskapazitäten auszubauen.

In seinem Werk in Visp möchte Lonza bis Anfang 2022 drei weitere Fertigungslinien aufbauen. Auch der Hauptsitz soll erweitert werden. Der Hauptturm soll um zwei weitere Gebäude von 68 Metern Höhe ergänzt werden. Das Gebäude, das von der Bevölkerung gerne als Rasierapparat bezeichnet wird, war zu seiner Erbauung Anfang der 60er Jahre das größte Gebäude in Basel. Das Wachstum bei Lonza wird hauptsächlich durch die hohe Nachfrage an Primärrohstoffen und den Auffrischungsimpfstoffen beflügelt.

Generell ist das Kerngeschäft von Lonza auf die Produktions- und Prozessbegleitung ausgerichtet. Damit ergänzt Lonza die fehlenden Kompetenzen der forschungslastigen Unternehmen. Diesen fehlt oft die Kompetenz, frisch entwickelte Wirkstoffe in die Massenproduktion zu überführen. Lonza kann hier Abhilfe schaffen, indem sie einen Produktionsprozess entwickeln oder die Produktion selbst in die Hand nehmen. In den vergangenen Jahren versuchte Lonza vor allem seine Geschäftsbereiche zu diversifizieren.

Zulassung des Alzheimerwirkstoffs aducanumab

Der Kurs von Biogen ist gezeichnet von Rückschlägen und Hoffnungsschimmern bezüglich des Wirkstoffs aducanumab. Kurssprünge von 20% in beide Richtungen waren bisher keine Seltenheit. Jetzt sorgt der umstrittene Wirkstoff für neuen Gesprächsstoff. Das Alzheimer-Medikament mit dem Namen Aduhelm hat im Juni die langersehnte Zulassung der amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA bekommen. Biogens Marktkapitalisierung erhöhte sich mit der Nachricht auf einen Schlag um 30 Mrd $.

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