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Diese Aktie steht für Gesundheit

Inhaltsverzeichnis

Die Dialyse rettet jedes Jahr tausenden Menschen das Leben. Immer dann, wenn die Nieren nicht mehr richtig arbeiten, übernehmen Apparate die Aufgabe der Blutwäsche. Viele Dialyse-Patienten warten Jahre auf eine geeignete Spender-Niere. In dieser Zeit läuft die Dialyse – und spült Geld in die Kassen von Unternehmen wie Fresenius. Wir haben für Sie die Aktie unter die Lupe genommen und erklären Ihnen, was der Wert kann.

Zunächst aber ein paar Hintergrund-Infos zu Fresenius an sich. Der Gesundheitskonzern Fresenius bietet Produkte, Therapien und Dienstleistungen für die Dialyse, das Krankenhaus und die ambulante medizinische Versorgung an. Zu Fresenius gehören vier Bereiche, die eigenverantwortlich wirtschaften und handeln: FMC Fresenius Medical Care, Kabi (Ernährungs-/Infusionstherapie), Helios (Krankenhaus- Betreiber) und Vamed (Krankenhaus-Dienstleistungen).

Diese Zahlen stimmen uns zuversichtlich

Bei Fresenius geht es allmählich wieder aufwärts. Umsatz und Gewinn sind in den ersten 9 Monaten leicht gestiegen. Die einzelnen Sparten haben sich aber unterschiedlich entwickelt. Die Dialyse-Tochter FMC hat 4% weniger umgesetzt und 24% weniger verdient. Belastet haben die Auswirkungen der Corona-Pandemie sowie inflationsbedingt gestiegene operative Kosten. Mit dem Abbau von 5.000 Stellen sollen die jährlichen Kosten bis 2025 um 500 Mio € gesenkt und die Rentabilität verbessert werden. Bei Kabi ist der Umsatz um 4% und das Ergebnis um 3% gestiegen. Besonders gut liefen die Geschäfte in Lateinamerika und Asien.

In China hat sich das Wachstum jedoch abgeschwächt. Die Tochter Helios hat von der Übernahme der Malteser-Klinken in Deutschland profitiert. Der Umsatz stieg um 12% und das Ergebnis um 14%. Vamed steigerte den Umsatz um 4% und schaffte unter dem Strich den Turnaround. Geholfen haben die hohe Nachfrage nach Krankenhaus-Dienstleistungen und gestiegene Fallzahlen im Reha-Segment.

So sehen wir den Wert

Das Management hat bereits etliche Maßnahmen eingeleitet, mit denen bis 2023 Ergebnisverbesserungen vom mindestens 100 Mio € pro Jahr erreicht werden sollen. Dazu gehören die Senkung der Verwaltungs- und Einkaufskosten, eine optimierte Produktion bei Kabi sowie eine schlankere Gesellschaftsstruktur bei Vamed. Zudem könnten einige Kliniken verkauft werden. Aufgrund erster Erfolge bei der Verbesserung der Effizienz haben wir unsere Umsatz- und Gewinnschätzung für das laufende Jahr angehoben. Die Pandemie könnte aber noch einmal für einen Rückschlag sorgen. Vergessen Sie die Dividende in Höhe von rund 2,7% des aktuellen Kurses nicht!