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Siemens Energy – Power für die Zukunft

Inhaltsverzeichnis

Mit der Aktie von Siemens Energy schlagen Sie gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Einerseits ist der Konzern in der Gasindustrie tätig. Hier könnte Siemens Energy von den Plänen der neuen Koalition hin zu mehr Gaskraftwerken profitieren. Zum anderen forschen die Münchner an Technologien für Erneuerbare Energien.

Das Unternehmen

Siemens Energy spaltete sich im September 2020 als eigenständiges Unternehmen von der Siemens AG ab. Siemens Energy ist nahezu entlang der gesamten Energie-Wertschöpfungskette tätig. Das Unternehmen bietet Lösungen zur Energieübertragung und Stromerzeugung an. Zu den wichtigsten Produkten zählen vor allem Gas- und Dampfturbinen, Generatoren, Transformatoren, Kompressoren und weitere Kraftwerkstechnologien für unterschiedliche Energiequellen.

Unter anderem werden eine Vielzahl von Industrieanwendungen für die Öl- und Gasindustrie angeboten. Außerdem entwickelt Siemens Energy Technologien im Bereich neuer Energien, wie beispielsweise moderne Wasserstofftechnologien. Über die Mehrheitsbeteiligung an Siemens Gamesa Renewable Energy ist das Unternehmen mit Windenergietechnologien und -dienstleistungen im Bereich Erneuerbarer Energien tätig und zählt hierbei zu den weltweiten Marktführern.

Umsatz steigt, gemischte Auftragsentwicklung

Die Zahlen für das 3. Quartal waren durchwachsen. Während die Sparte Gas Power (GP) eine starke Auftragsentwicklung verzeichnete, sank aufgrund der volatilen Auftragsentwicklung bei Siemens Gamesa (SGRE) der Auftragseingang um 36,8% auf 5,9 Mrd. €. Der Umsatz erhöhte sich um 8,8% auf 7,3 Mrd. €. Beide Sparten trugen zum Wachstum bei. Die Sparte GP steigerte den Umsatz um 6,6%, wobei alle Bereiche Zuwächse verzeichneten. Besonders stark fiel die Verbesserung bei Transmission aus. Der Umsatz des Servicegeschäfts wuchs moderat, wobei Währungsumrechnungs- und Portfolioeffekte mit mehr als 4 Prozentpunkten belastend wirkten. Das Book-to-Bill-Verhältnis (Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatz) lag damit unter 1.

Verlust deutlich reduziert

Aufgrund der starken Verbesserung bei GP lag das bereinigte operative Ergebnis (EBITA) vor Sondereffekten trotz eines Verlusts bei SGRE mit 54 Mio. € im positiven Bereich, die Marge betrug 0,7%. Belastet haben Sondereffekte in Höhe von 178 Mio. €, die im Zusammenhang mit dem Programm zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit bei GP standen. Unterm Strich betrug der Verlust 307 Mio. €, dies stellt eine starke Verbesserung gegenüber dem Verlust von 1,13 Mrd. € im Vorjahr dar. Für 2021 bestätigte der Vorstand den Ausblick für das Umsatzwachstum im Bereich von 3% bis 8%. Aufgrund der Entwicklung der Onshore-Aktivitäten von SGRE und erheblich geringeren Ergebniserwartungen für 2021, rechnet der Vorstand mit einer EBITA-Marge vor Sondereffekten von 2 bis 3%.

Zurück auf Start

Zuletzt sah es also nicht so gut aus bei Siemens Energy und Siemens Gamesa. Doch das könnte sich jetzt durch die Gas- und Windkraftinitiative ändern. Nach dem fulminanten Börsengang korrigierte der Kurs auf das Ausgangsniveau. Das ist nicht schön, doch Ihnen bietet sich dadurch eine gute Einstiegsgelegenheit. Bis zum Hoch im Januar liegen gut 40% für Sie drin. Klappt es nicht sofort, wird Ihnen das Warten mit einer Dividende versüßt.