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Der Crash ist verhindert: Jetzt kommt die Rallye

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Eigentlich sollten ja über das Wochenende die Credit Suisse und Deutsche Bank pleitegehen oder so ähnlich. Das wäre vom Ausmaß wohl schlimmer als Lehman vor 14 Jahren. Passenderweise heißt der Verwaltungsrat von Credit Suisse Lehmann mit Nachnamen…

Das Thema ist nämlich schon wieder CDS: Credit Default Swap. Das, was das System bereits 2007 gegen die Wand hat fahren lassen, wurde weiterhin gebraucht und wir stehen erneut am Abgrund.

Credit Suisse: Ein Chart der alles sagt

Je niedriger die Preise für CDS, desto unwahrscheinlicher ist es, dass sie sich in Rauch auflösen. Steigen die Preise, wird das Risiko höher. Wir sind derzeit eindeutig auf Explosionskurs.

(Quelle: Bloomberg.com)

Und das ist brandgefährlich. Zum Vergleich: Lehman Brothers hatten damals 600 Milliarden Vermögenswerte. Credit Suisse und Deutsche Bank haben zusammen 2.800 Milliarden.

(Quelle: Twitter.com)

Wir sind also bereits in der Nähe der Preise als Lehman kollabierte. Das kommt übrigens gar nicht von ungefähr, wenn wir uns den Kursverlauf von CS und DB anschauen.

(Quelle: Twitter.com)

Und wie der Kollege hier schreibt, wäre das Ausmaß relativ zu den Vermögenswerten, die betroffen sind wohl 4,6 Mal so groß.

Alles halb so wild!

Credit Suisse ist nicht Lehman. Die Deutsche Bank wird zur Not vom deutschen Staat also vom Steuerzahler gerettet. „Wer jetzt Angst vor dem nächsten Crash hat, kennt sich nicht aus.“ „Das kann man einfach nicht vergleichen.“ „Nur die Privatanleger haben vor so einem Crash Angst. CS ist absolut irrelevant!“ So eine Stimmen der Gegenseite.

Nun, für den Moment gewinnen die Skeptiker, die nicht an den Crash glauben. Dass die Preise für ihre CDS derart explodieren, kann nicht schöngeredet werden. Heute steigt der Markt insgesamt aber enorm!

Der DAX legt fast 4 Prozent zu; der S&P 500 fast 3 Prozent. Twitter gewinnt über 12 Prozent, Amazon fast 6 Prozent und Paypal über 6 Prozent.

Sogar die Aktien von Credit Suisse und Deutsche Bank stehen gut im Plus. Die DB konnte zwischen dem gestrigen Tief und dem heutigen Hoch 11 Prozent zulegen! Das klingt nach Befreiungsschlag. Die Krise ist somit abgewendet. Für den Moment.

Notenbanken bekommen Ansage von der UN

Die UN mischt sich jetzt ein. Sie warnt die FED vor den Auswirkungen durch die Zinserhöhungen. Die Ansage: „Wenn ihr weiter die Zinsen anhebt und euren Kurs fortsetzt, werden wir in eine globale Rezession rutschen.“

Das haben inzwischen wohl auch die Vereinten Nationen verstanden. Ob die FED sich angesichts des Offensichtlichen von ihrer vermeintlich falschen Route abbringen lässt, wird sich zeigen. Für den Moment steht die Börsenampel am Grün! Alles geht nach oben!